Läuft bei uns (Taschenbuch)

Ein Vater-Tochter-Roman

Taschenbuch
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"In Gedanken zähle ich die Tage bis zum Ende der Pubertät. Es sind noch viele. Sehr, sehr viele." Sebastian Schulz, alleinerziehender Vater der 14-jährigen Mathilda, ist entsetzt, als seine Tochter zum ersten Mal... (weiter)

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Details
AutorIn Steffen Weinert
Seiten 208
EAN 9783499274268
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 19.02.2019
Stichwörter Vorpubertät
Familie
Kindererziehung
Tochter
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Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 7 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  3 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  4 Bewertungen

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leicht Unterhaltung aber zu vorhersehbar
»Was liest Du?«-Rezension von JasminDeal, am 07.03.2019

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, der Schreibstil ist locker und dadurch erhält man schnellen Zugang zu der Geschichte. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte insgesamt nicht so vorhersehbar ist. Es wird viel mit Klischees gespielt, das muss man prinzipiell mögen, oft ist es aber wirklich witzig. Der Einfall mit der Hochbegabung ist so ein Klischee und auch die Aufarbeitung eines Trends. Hochbegabung ist ja in den letzten Jahren in aller Munde. Irgendwie ist die Idee aus einer schlechten Note eine Unterforderung zu mutmaßen und dann davon auf Hochbegabung zu schließen, ziemlich verrückt.
Der Schluss war mir wie schon erwähnt zu absehbar und auch zu schnell abgehandelt. Da wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen.
 

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Kurzweiliges Buch über eine Vater-Tochter-Beziehung
»Was liest Du?«-Rezension von Hermione, am 01.03.2019

Sebastian ist der Vater der 14jährigen Mathilda, mit der er seit dem Tod seiner Frau vor zehn Jahren allein lebt.
Er ist ein richtiger Helikoptervater und verfällt in Aktionismus, als seine Tochter zum ersten Mal mit einer schlechten Note nach Hause kommt. Schnell liegt für ihn der Verdacht nahe, dass Mathilda hochbegabt sein könnte. Aber ist sie vielleicht doch einfach ein ganz normaler Teenager…?


Meine Meinung:
Dank der flüssigen, humorvollen und teilweise sogar recht flapsigen Erzählweise bin ich sehr gut in die Geschichte hineingekommen und hatte das Buch auch insgesamt sehr schnell ausgelesen.
Das Buch ist unterhaltsam und lässt sich durch die kurzen Kapitel sehr angenehm lesen.
Ich fand die Geschichte sehr vielversprechend und gut angelegt und das Thema sehr ergiebig. Es sind auch sehr viele gute Ideen in die Erzählung eingeflossen, die wirklich sehr aktuell und auf der Höhe der Zeit ist.

Zum Ende hin ging mir die Entwicklung dann allerdings ein bisschen zu schnell und blieb auch nicht immer glaubwürdig. Einige Szenen waren schon sehr überzogen.


Fazit:
Auch wenn man aus dem Thema sicherlich noch mehr hätte machen können, ist das Buch sehr kurzweilig und unterhaltsam.

 

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"In Gedanken zähle ich die Tage bis zum Ende der Pubertät. Es sind noch viele. Sehr, sehr viele." Sebastian Schulz, alleinerziehender Vater der 14-jährigen Mathilda, ist entsetzt, als seine Tochter zum ersten Mal in ihrem Leben eine Vier mit nach Hause bringt. Da das Kind sein wichtigstes Projekt ist, lässt er alles stehen und liegen und fahndet nach der Ursache. Doch die ist glücklicherweise schnell gefunden. Sebastian ist überzeugt: Sein Kind ist hochbegabt und deswegen in der Schule einfach nur unterfordert. Allerdings - er ist so ziemlich der Einzige, der an diese Theorie glaubt ...

Weinert, Steffen Steffen Weinert, Jahrgang 1975, hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und arbeitet heute vor allem als Autor und Regisseur. Sein Kurzfilm «Der Aufreißer» lief auf mehr als 60 nationalen und internationalen Filmfestivals und hat mehr als 20 Preise gewonnen. Sein Langfilmdebüt «Finn und der Weg zum Himmel» wurde unter anderem auf den Festivals in Shanghai, Stuttgart und Biberach gezeigt, sowie von SWR und BR ausgestrahlt. Im November 2016 erschien sein Roman «Die Netten schlafen allein» bei Rowohlt, den er in Kürze mit Kostja Ullmann in der Hauptrolle selbst verfilmen wird.