Läuft bei uns (Taschenbuch)

Ein Vater-Tochter-Roman

Taschenbuch
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"In Gedanken zähle ich die Tage bis zum Ende der Pubertät. Es sind noch viele. Sehr, sehr viele." Sebastian Schulz, alleinerziehender Vater der 14-jährigen Mathilda, ist entsetzt, als seine Tochter zum ersten Mal... (weiter)

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Details
AutorIn Steffen Weinert
Seiten 208
EAN 9783499274268
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt TB.
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Stichwörter Tochter
Pubertät
Familie
alleinerziehend
Vater
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 9 Meinungen

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Wenn das Verhalten eines Vaters mehr Anlass zur Sorge gibt als das des Teenagers
»Was liest Du?«-Rezension von laurina, am 10.05.2019


Sebastian Schulz ist alleinerziehender Vater der 14 jährigen Mathilda, dessen Frau und Mathildas Mutter vor 10 Jahren verstorben ist. Sein ganzes Leben dreht sich um Mathilda, wobei er beruflich als Autor tätig ist und sich deswegen auch seine Zeit flexibler einteilen kann.
Alles scheint in geordneten Bahnen, zumindestens aus der Sicht des Vaters.  zu laufen, bis Mathilda eine Vier nach Hause bringt. Aus Sicht des Vaters ein Hinweis auf Hochbegabung.
Der Autor Steffen Weinert schildert auf humorvolle Art und Weise, jedoch auch mit ein paar ernsten Untertönen - teilweise sehr überspitzt -  die Welt des Übervaters oder auch "Helikoptervaters"  Sebastian. Auch wenn der Vater es "ja nur gut meint" muss es für Mathilda sehr anstrengend sein mit ihm zu leben, denn Sebastian hat ein paar strikte Regeln - ein monatlicher Check-up beim Arzt gehört dazu.
Wer kurzweilige amüsante Unterhaltung sucht, durchaus mit ernsten Zwischentönen, der liegt hier genau richti

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leicht Unterhaltung aber zu vorhersehbar
»Was liest Du?«-Rezension von JasminDeal, am 07.03.2019

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, der Schreibstil ist locker und dadurch erhält man schnellen Zugang zu der Geschichte. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte insgesamt nicht so vorhersehbar ist. Es wird viel mit Klischees gespielt, das muss man prinzipiell mögen, oft ist es aber wirklich witzig. Der Einfall mit der Hochbegabung ist so ein Klischee und auch die Aufarbeitung eines Trends. Hochbegabung ist ja in den letzten Jahren in aller Munde. Irgendwie ist die Idee aus einer schlechten Note eine Unterforderung zu mutmaßen und dann davon auf Hochbegabung zu schließen, ziemlich verrückt.
Der Schluss war mir wie schon erwähnt zu absehbar und auch zu schnell abgehandelt. Da wäre meiner Meinung nach mehr drin gewesen.
 

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"In Gedanken zähle ich die Tage bis zum Ende der Pubertät. Es sind noch viele. Sehr, sehr viele." Sebastian Schulz, alleinerziehender Vater der 14-jährigen Mathilda, ist entsetzt, als seine Tochter zum ersten Mal in ihrem Leben eine Vier mit nach Hause bringt. Da das Kind sein wichtigstes Projekt ist, lässt er alles stehen und liegen und fahndet nach der Ursache. Doch die ist glücklicherweise schnell gefunden. Sebastian ist überzeugt: Sein Kind ist hochbegabt und deswegen in der Schule einfach nur unterfordert. Allerdings - er ist so ziemlich der Einzige, der an diese Theorie glaubt ...

Weinert, Steffen Steffen Weinert, Jahrgang 1975, hat an der Filmakademie Baden-Württemberg studiert und arbeitet heute vor allem als Autor und Regisseur. Sein Kurzfilm «Der Aufreißer» lief auf mehr als 60 nationalen und internationalen Filmfestivals und hat mehr als 20 Preise gewonnen. Sein Langfilmdebüt «Finn und der Weg zum Himmel» wurde unter anderem auf den Festivals in Shanghai, Stuttgart und Biberach gezeigt, sowie von SWR und BR ausgestrahlt. Im November 2016 erschien sein Roman «Die Netten schlafen allein» bei Rowohlt, den er in Kürze mit Kostja Ullmann in der Hauptrolle selbst verfilmen wird.