Lotus House - Stille Sünden (Taschenbuch)

Roman

Audrey Carlan

Übersetzung: Ulrike Peters-Kania

Taschenbuch
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Die prickelnde Lotus House-Serie: Liebe, Leidenschaft und Yoga unter der Sonne Kaliforniens! Von außen betrachtet, lebt Honor den Traum: Sie hat Geld, sie hat Glamour und zählt zu der High Society San Franciscos.... (weiter)

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Details
AutorIn Audrey Carlan
Übersetzung Ulrike Peters-Kania
Seiten 366
EAN 9783548291147
Sprache deutsch
erschienen bei Ullstein Taschenbuchvlg.
Erscheinungsdatum 09.2019
Ursprungstitel Silent Sins
Serien Die Lotus House-Serie
Stichwörter Erotik
Liebe
Yoga
Chakra
Achtsamkeit
Kategorie Erwachsene
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.6 | 5 Meinungen

davon Rezensionen:
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Story wird mit den Bänden besser
»Was liest Du?«-Rezension von AdorableBooks, am 01.09.2019

Nach außen hin geht es Honor gut. Sie lebt ein schönes Leben in der High Society und hat viel Geld.Doch seitdem ihr Zwillingsbruder gestorben ist, ist für Honor nichts mehr was es mal war. Im Lotus House verspricht sie sich Ablenkung und Besserung ihrer seelischen Verfassung. Nicht zuletzt hat Nicholas da einen großen Teil beigetragen...

Das Cover passt wieder super zu den anderen Teilen, Man kann direkt sehen, dass es eine Reihe ist und ich kann mir auch vorstellen, dass das Cover wieder so schön schimmert. Also was das angeht, ist diese Reihe auf jeden Fall eine Augenweide.
Der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen. Er verspricht nicht nur erotische sondern auch spannende Lesestunden.

Bisher war es bei Audrey Carlan für mich immer so, dass die Qualität der Reihe mit den Bänden immer abgenommen hat. Doch bei dieser Reihe ist es etwas ganz anderes. Die ersten Bände haben mir so überhaupt nicht gefallen. Aber dieser hier und der Vorgänger, haben es wieder rausgerissen. Ich bin sehr froh, dass ich nicht aufgehört habe, diese Reihe zu lesen. 
Ich finde es sehr schön, dass man die Bände auch voneinander unabhängig lesen kann, da sich jeder Teil mit anderen Charakteren beschäftigt. Man wird zwar auch immer wieder mit schon bekannten Charakteren konfrontiert, aber das macht dann nicht viel an der Gesamtgeschichte. Es wird auch immer ein bisschen was zu den anderen Charakteren erklärt. sodass man als Leser nie das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben, wenn man die vorherigen Teile nicht gelesen hat. 
Was die Qualität der Geschichten angeht, hat Audrey Carlan hier noch eins drauf gelegt. Endlich sind es nicht nur stumpfe Beziehungsgeschichten mit viel Sex sondern etwas tiefer gehende Stories, die auch das Gefühlsleben der Charaktere betreffen. So geht es eben hier um Honor, die ihre psychischen Probleme versucht mit Selbtsverltzendem Verhalten zuverarbeiten.

Lediglich die erotischen Szenen sind genauso plump geblieben wie schon den vorherigen Teilen. Schade eigentlich, da ist von Audrey Carlan eigentlich etwas besseres gewohnt bin. Bei mir regt sich bei diesen Szenen leider gar nichts. Schade.

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Der Teil der die Themen Suizid, PTBS und Selbstverletzung fokussiert hat mir gut gefallen
»Was liest Du?«-Rezension von Diana Pegasus, am 28.08.2019

Audrey Carlan – Lotus House, Stille Sünden

 

Honor kann den Verlust ihres Zwillingsbruders nicht überwinden, schon nimmt sie nichts mehr wahr, ihr Leben gehört ihr nicht selbst und sie verliert nahezu jeden Lebenswillen. Immer wieder taucht sie in ihrer größten Not bei Sean, dem festen Freund ihres verstorbenen Zwillings auf, der ihr Leid nicht mehr mit ansehen kann und sie zu der Therapeutin Dr. Hart schickt. In Monet findet sie einen Coach für ihr Leben, doch als sie im Lotus House auf den lebenslustigen Nicholas trifft, der überhaupt kein Geheimnis daraus macht, dass er in Honor „seine“ Frau gefunden hat, scheint das Leben plötzlich leichter zu werden.

Doch solange Honor unter den physischen und psychischen Attacken ihrer Familie leidet, kann sie nicht genesen und als ihr alles zu viel wird, muss sie ihr Leben überdenken, denn beim nächsten Mal könnte es zu spät sein.

 

Obwohl ich aus der „Lotus House“-Reihe nur wenige Bücher bisher gut fand, ist es trotzdem irgendwie eine Sucht und ich greife immer wieder dazu, nur um aufs neue enttäuscht zu werden.

Gerade bei so einem heiklen Thema wie Selbstverletzung, Selbstaufgabe, posttraumatische Belastungsstörungen und Suizid schafft die Autorin auch diesmal nicht, mich vollends zu überzeugen, obwohl ich sagen muss, dass es trotz allem für mich der interessanteste und beste Band der Reihe ist, und das soll schon was heißen.

Der Erzählstil ist wie nicht anders zu erwarten, locker und modern, weshalb sich die Geschichte gut lesen lässt. Die Kapitel sind nicht allzu lang, jedes Kapitel erklärt eine Yogastellung oder erzählt etwas über die verschiedenen Chakren des Körpers. Gut gemacht, bringt mich dem Yoga auch etwas näher, aber das fand ich bereits in den Vorgängerbänden gut.

Die Charaktere wirken hier annähernd lebendig und realitätsnah ausgearbeitet, was mich positiv stimmt, auch wenn sie nicht immer nachvollziehbar handeln.

Honor verletzt sich selbst, nach dem Tod ihres Bruders, wenn der Leidensdruck so groß wird und um „sich selbst zu spüren“. Das ist ein ernstes Thema, und in einigen Ansätzen auch gut eingefangen. Zusätzlich muss sie sich der Familie unterordnen und gerade ihre Mutter misshandelt sie und nutzt sie für Prestige-Zwecke aus. Honor selbst ist reich, bekommt aber weder Anerkennung noch Liebe von ihrer Familie, weswegen sie sich an jede Freundlichkeit klammert und im Irrglauben ist, sie wäre nichts wert. Als Nicholas sie umgarnt und damit auch Grace, seine Schwester, beschließt in Honor ihre beste Freundin zu sehen, lockert das die Story und vor allem Honors Gemüt recht schnell auf.

Nicholas ist ein sympathischer, dominanter und sehr fordernder Mann der mit sexuellen Floskeln nur um sich wirft und neben einem Boxstudio auch noch Yogastunden im Lotus House gibt. Er liebt seine Familie, seine Großfamilie liebt ihn, er befolgt eiserne Regeln, zum Beispiel das er seine Kundinnen nicht datet. Soweit so gut, allerdings weiß er beim Anblick von Honor sofort, dass es „seine“ Frau ist und geht dementsprechend forsch an sie heran, obwohl er sensibel genug ist zu bemerken, dass sie scheu ist.

Zu Grace möchte ich nur sagen, dass ich diesen Wirbelwind mag und ich mir eine schöne Story mit ihr erhoffe.

Hört sich alles in allem erst mal nicht schlecht an, oder? Dachte ich auch, bis es dann zu den erotischen Entgleisungen kam, die immer heftiger wurden. Mir war schon von vorneherein klar, dass der sexuelle Lustschmerz die Ritzerei ersetzen wird.

Aber mal ehrlich, müssen ständig pornografische Bezeichnungen die Geschlechtsteile verunzieren und das Buch damit im Niveau sinken? Vom „Italo-Hengt“ über den dicken langen „Johnny“ und diverse „F“, „T“ und „M“ Worte kann ich mittlerweile hinweg sehen, aber dann folgendes Zitat: „... So wie ich das sehe, könnte sie sich an meine Verwöhndienste gewöhnt haben, also schlecke ich richtig in ihre P..., lecke beide Lippen und stecke zwei Fi... tief hinein. Sie ist f...süß. ...“ Oh bitte, soll das erotisch sein? Springt da überhaupt eine Frau drauf an? Bisschen dirty talk okay, von mir aus auch gerne mehr, etwas rau und dominant okay, jeder wie er mag, und ich bin sicher nicht prüde, aber das ist doch nicht euer ernst (!), und dass war zudem auch noch etwas, dass eher harmlos beschrieben ist.

 

Schon allein deswegen gibt es bei mir Punktabzüge, und weil dieses Buch doch sehr viele Klischees bedient, was mich bei den anderen Reihen von Audrey Carlan weniger gestört hat. Auch wenn ich es das am ehesten realistischsten Buch der Lotus House Reihe finde, konnte es mich auch diesmal wieder nicht komplett überzeugen.

Gut fand ich allerdings, die Familie von Nicholas, sie steht füreinander ein, gibt Halt und Kraft. Ich mag dieses Zusammenspiel und auch das die Familie im Lotus House mittlerweile so zusammen gewachsen ist. Ebenfalls pluspunkten kann die Autorin mit der Darstellung ihrer Handlungsorte, die anschaulich beschrieben sind.

 

Für Fans der Reihe ist das Buch bestimmt ein Muss, weil auch ernstere Themen angegangen werden, im Großen und Ganzen hab ich mich bis auf die erotischen Aspekte unterhalten gefühlt, weil die Autorin auch die Emotionen beim Leser herauskitzeln kann, aber das war es leider auch schon.

Es tut mir leid keine positivere Rezension schreiben zu können.

 

Das Cover ist wie von der Autorin gewohnt floral und passt zur Reihe.

 

Fazit: Der Teil der die Themen Suizid, PTBS und Selbstverletzung fokussiert hat mir gut gefallen, von der erotischen Seite fand ich es furchtbar und übertrieben. Knappe 3 Sterne.

 

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Die prickelnde Lotus House-Serie: Liebe, Leidenschaft und Yoga unter der Sonne Kaliforniens! Von außen betrachtet, lebt Honor den Traum: Sie hat Geld, sie hat Glamour und zählt zu der High Society San Franciscos. Doch seit ihr Bruder gestorben ist, ist ihr all das nichts mehr wert und sie stürzt in ein tiefes Loch. Im Lotus House versucht sie, wieder zu sich selbst zu finden und begegnet dabei dem schönen und unglaublich attraktiven Nicolas Salerno. Mit seiner sinnlichen Ausstrahlung und seiner inneren Zuversicht gibt der Yogalehrer ihr die Kraft, wieder an ihre Zukunft zu glauben. Und mehr noch: Er entfacht eine Leidenschaft in Honor, die größer ist als alles, was sie bisher erlebt hat ...

Carlan, Audrey Audrey Carlan schreibt mit Leidenschaft heiße Unterhaltung. Ihre Romane veröffentlichte sie zunächst als Selfpublisherin und wurde daraufhin bald zur internationalen Bestseller-Autorin. Ihre Serien »Calendar Girl«, »Trinity« und »Dream Maker« stürmten auch in Deutschland die Charts. Audrey Carlan lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Kalifornien.