Meine Stadt soll leben - Shoppen und surfen vor Ort!

Einkaufen mit einem Mausklick. Im globalen Internet heute kein Problem mehr, bequem von zuhause aus ein Sommerkleid oder ein Buch zu bestellen, ohne dabei vor die Tür zu treten. Doch welche Konsequenzen hat der Einkauf im Internet für die Vielfalt unserer Städte?

Das Lieblingsgeschäft um die Ecke verschwindet, die Stadt verliert an Profil und die Lebendigkeit der Innenstadt klingt ab. Arbeitsplätze gehen verloren und die Stadt verliert Steuereinnahmen, die wiederum für die Stadt eingesetzt werden könnten. Das soziale Engagement leidet.

Kaum jemand hat einen stärkeren Einfluss auf die Innenstädte als jeder Einzelne von uns. Wir haben es in der Hand, wie sich die Stadt entwickelt.

Unsere Initiative „Meine Stadt soll leben! Shoppen und Surfen vor Ort.“ soll auf diese Thematik hinweisen. Es geht uns um die gemeinsame Überlegung mit dem Kunden, wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollen. Schauen Sie doch auch mal, welch‘ bunte Vielfalt direkt vor der Haustüre auf Sie wartet!

Dabei müssen Sie keineswegs komplett auf das Shoppen im Internet verzichten: Auch die Händler vor Ort bieten oft einen Online-Shop an, bei dem Sie bequem Shoppen und dabei Ihre Region unterstützen.



Zeichen setzen für den lokalen Einzelhandel

Amazon schafft es derzeit mit seinen Methoden in die Schlagzeilen aller überregionalen und auch internationalen Medien. So schreibt beispielsweise der Buchreport.express in seiner Ausgabe vom 22. Mai 2014: Dass der Konzern gegenüber Partnern, Konkurrenz und Mitarbeitern nicht gerade zimperlich ist, wenn es darum geht, die eigenen Bilanz zu optimieren, ist nicht neu. Jetzt allerdings sorgt ein Vorgehen international für Aufsehen: Amazon straft Verlage ab, indem deren Backlisttitel nur mit einer Lieferverzögerung angeboten werden. Der Grund: Die Vertragspartner wollen den von Amazon gewünschten E-Book-Konditionen nicht zustimmen.

Die derzeit geführte Diskussion finden wir wichtig, da sie dazu beiträgt, dass immer mehr Kunden auf die Geschäftspraktiken des Internet-Riesen und des globalisierten Online-Handels insgesamt aufmerksam werden. Es zeigt sich einmal mehr der Unterschied zum stationären Einzelhandel und sein Wert für den Markt und die Gesellschaft. Die offene und branchenübergreifende Initiative „Meine Stadt soll leben! Shoppen und surfen vor Ort“ hat bereits viele Mitstreiter aus allen möglichen Einzelhandelszweigen gefunden. Gemeinsam klären wir in dieser Kampagne über die Vorteile des Einkaufs vor Ort auf:

Für eine lebendige Innenstadt - denn von einem vielfältigen und attraktiven Branchenmix profitieren unsere Städte und ihre Bürgerinnen und Bürger.

Für Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort - denn wir als Einzelhändler investieren in die Zukunft von Nachwuchskräften. Wir bieten faire Bedingungen und gute Berufsperspektiven.

Für Steuereinnahmen zugunsten unserer Stadt - denn anders als Amazon zahlt der lokale Einzelhandel seine Steuern auch vor Ort. Sie fließen nicht ins Ausland und kommen direkt der Entwicklung unserer Städte zu Gute.

Für soziales Engagement - denn wir helfen uns gegenseitig. Wir unterstützen die Menschen, Vereine und Institutionen vor Ort, wir finanzieren Vereinsschriften, spenden für Kindergärten und engagieren uns für die Belange unserer Stadt, eben weil wir selbst ein Teil davon sind.

Für kulturelle Vielfalt - denn das ist es, was unsere Städte erst lebenswert macht. Hierfür setzen wir uns aktiv ein.Die Macht über die zukünftige Entwicklung unserer Städte und des gesamten Marktes hat also letzten Endes der Kunde selbst. Er hat die Wahl und kann mit seiner Kaufentscheidung ein Zeichen setzen! Mit fairem und nachhaltigen Handeln, sozialem Engagement und einem hervorragenden Service möchten wir ihm diese Entscheidung leicht machen!