Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit (eBook)

Claire Douglas

Übersetzung: Ivana Marinovic

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Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen. Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten... (weiter)

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Details
AutorIn Claire Douglas
Übersetzung Ivana Marinovic
EAN 9783641213336
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 11.06.2018
Stichwörter Spannung
psychologische Spannung
Bestseller in Großbritannien
The Girl Before
Girl on the train
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 2.99 MB
Veröffentlichungsjahr 2018
Rezensionen
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Ø3.9 | 13 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  6 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.8 |  7 Bewertungen

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Nichts ist wie es schient - teilweise sehr packend
»Was liest Du?«-Rezension von diekleineraupe, am 24.11.2019

Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Achtzehn Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund ...

Als ich das Buch entdeckt habe, dachte ich mir „Wow, dass muss ich lesen“. Cover und Klappentext haben mich sehr angesprochen, denn ich mag Bücher und Geschichten, die in kleinen Städten, Inseln und Dörfern spielen, denn da werden oft tiefe Abgründe gezeigt, die man meist in kleinen Orten nicht erwartet. Ganz getreu dem Motto „stille Wasser sind tief aber sehr dreckig“.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ist in der „Ich-Form“ geschrieben. Einmal aus der Sicht von Francesca genannt Frankie in der heutigen Zeit und erzählt, wie sie sich auf den Weg macht um heraus zu finden was damals mit Sophie geschehen ist und ob es wirklich Mord war. Sophie erzählt ihre Geschichte in Tagebuchform vor ihrem verschwinden und deckt einige düstere Details auf.

Mich als Leser hat die Autorin dadurch sehr schnell gepackt und mich in den Bann der Geschichte gezogen. Es erzählt die Story zweier besten Freundinnen, die gemeinsam aufwachsen und keine Geheimnisse vor einander haben. Bis zum Verschwinden von Sophie. 18 Jahre später kehrt Francesca nach Hause zurück um Sophies Bruder Daniel zu helfen, herauszufinden was damals wirklich geschehen ist.

Claire Douglas hat eine wirklich dunkle Kulisse geschaffen, in der der Leser sehr schnell merkt, dass es in der Kleinstadt am Meer doch einige Rätsel gibt und ein Geheimnis das nächste jagt.

Mich erinnerte das Buch eher an eine Mischung aus Psychothriller und Roman. Frankie wird mit vielen Dingen konfrontiert, die sie persönlich psychisch fertig machen und sie sich nicht klar ist, warum ihr das angetan wird. Zwischendurch dachte ich aber auch es könnte eher in die Richtung eines Romans gehen, da es hier um die Freundschaft zweier Mädchen geht, gepaart mit zarten Liebesgeschichten, Streit und Eifersucht.

Während des Lesens habe ich immer wieder Vorahnungen gehabt, die sich kurze Zeit später als falsch erwiesen. Die Autorin führt den Leser einige Male an der Nase herum. Für mich gab es nach einem wirklich starken Anfang ein paar Längen, die ich gerne übersprungen hätte.

Aber als es Richtung Ende geht, wurde ich noch einmal so richtig gepackt und war von dem Ende mehr als überrascht, denn während des Lesens wäre ich niemals auf diese Auflösung gekommen.

Ein wirklich solides Debüt von Claire Douglas und ich bin sehr gespannt auf ihr zweites Buch „Still Alive“, welches schon hier liegt und darauf wartet gelesen zu werden.

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Trübsinn, Melancholie und die Geister der Vergangenheit
»Was liest Du?«-Rezension von Annabel, am 16.01.2019

Figuren: 
Im Hauptfokus des Buchs stehen die beiden besten Freundinnen Frankie und Sophie, zwischen denen in ihrer Jugend eine unheimlich starke und liebevolle Freundschaft zu spüren ist, obwohl sie so verschieden sind. Frankie ist das typische junge Mädchen, das alles hat, voller Energie ist und einen guten Ruf genießt. Sophie hingegen befindet sich immer im Schatten ihrer besten Freundin, wirkt sehr viel blauäugiger und manchmal ein bisschen verloren neben Frankie.

Schreibstil: 
Die Kapitel sind mal aus Frankies Sicht in der Gegenwart und mal aus Sophies Sicht in der Vergangenheit geschrieben, wobei ihre Kapitel Tagebucheinträge sind. Beide Figuren zusammen lassen die gesamte Story wie eine wiederauferstandene, melancholische Erinnerung wirken. Da man dank des Klappentextes ja mit dem Wissen herangeht, dass Sophie sterben wird, bleibt eine konstante Grundspannung bestehen, egal, was gerade passiert. Und je mehr ich die beiden Freundinnen kennengelernt habe, desto mehr wünschte ich mir, man könnte die Vergangenheit ändern.

Inhalt: 
Als Leichenreste in Oldcliffe, der Heimatstadt von Frankie und Sophie, angespült werden, macht Frankie sich auf den Weg dorthin, mit der festen Überzeugung, dass diese Reste zum Körper ihrer verschwundenen Kindheitsfreundin gehören. Dort beginnt sie, mit Daniel, Sophies mittlerweile erwachsenem Bruder, Nachforschungen anzustellen, bei denen sie sich immer tiefer in Probleme verstrickt und in ein Netz aus Lügen gerät, das die Menschen um sie herum über die Jahre ihrer Abwesenheit gesponnen haben. Wie der Buchtitel schon vorwegnimmt: Niemand sagt die ganze Wahrheit. Hinzukommend wird Frankie in Oldcliffe nicht nur von realen Alpträumen und bösen Erinnerungen verfolgt, sondern auch von durchaus realen Gefahren.
Mit der Zeit wird außerdem klar: Frankie und Sophie selbst haben ebenfalls ein gemeinsames, düsteres Kapitel. Und durch die Blicke in die Gefühlswelten beider wird auch nach und nach offensichtlich, dass unter der Oberfläche dieser perfekten Freundschaft etwas Dunkles lauert. Zwar ist die Zuneigung zwischen den Mädchen immer ehrlich da, doch konnte diese die Mädchen vor gewissen Problemen und Streitereien nicht beschützen.
Vom Ende des Buches kann ich nicht gerade behaupten, dass es für mich eine große Überraschung war, da ich irgendwie mit diesem Ausgang gerechnet hatte, doch kam die Auflösung des Ganzen sehr faszinierend und unerwartet zutage. 

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Ein Ort voller Erinnerungen. Ein Ort voller Lügen. Francesca und Sophie wachsen in einer verschlafenen Kleinstadt am Meer auf. Die beiden sind unzertrennlich, verbringen gemeinsame Abende mit ihrer Clique auf dem alten Pier, trinken Dosenbier und tanzen zu Madonna. Und sie erzählen einander alles. Doch dann verschwindet Sophie eines Nachts spurlos. Zurück bleiben nur ihr Turnschuh am Pier und die Frage nach dem Warum. Achtzehn Jahre später wird dort eine Leiche angespült, und Francesca weiß, dass sie nach Hause zurückkehren und endlich Antworten finden muss. Darauf, was in dieser Nacht wirklich geschah. Denn niemand verschwindet einfach so. Ohne eine Spur. Und vor allem nicht ohne Grund ...

Claire Douglas arbeitete 15 Jahre lang als Journalistin, bevor sich ihr Kindheitstraum, Schriftstellerin zu werden, erfüllte. Ihr Thriller »Missing« wurde in England zum Bestseller. Claire Douglas lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Bath, England.

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