Mitternachtsmädchen (Taschenbuch)

Kriminalroman

Jonas Moström

Übersetzung: Nora Pröfrock, Dagmar Mißfeldt

Taschenbuch
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"Es geht auch fast ohne Blut ... und ist trotzdem wahnsinnig spannend." Oliver Steuck, WDR 2 Lesen Uppsala im Frühling: Die Studenten der Universitätsstadt feiern die Walpurgisnacht, als im Hörsaal der Anatomie... (weiter)

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Details
AutorIn Jonas Moström
Übersetzung Nora Pröfrock, Dagmar Mißfeldt
Seiten 503
EAN 9783548291239
Sprache deutsch
erschienen bei Ullstein Taschenbuchvlg.
Erscheinungsdatum 22.02.2019
Ursprungstitel Midnattsflickor
Stichwörter Schweden
Krimi
Mord
Uppsala
Skandinavien
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 30 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  16 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  14 Bewertungen

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Mayersche-Rezension von Angelika, am 24.03.2019

Zum Inhalt:  In der Walpurgisnacht wird im Hörsaal der Universität Uppsala die Leiche einer blonden Studentin gefunden. Sie hat Würgemale und ihr fehlt der linke Schuh. Schon vorher wurden mehrere blonde Frauen erwürgt aufgefunden und allen fehlte der linke Schuh. Warum ausgerechnet der linke Schuh?  Meine Meinung:  Das Buch kommt eher ruhig gerade und weniger blutrünstig rüber als manch anderes Buch. Aber das macht das Buch keinerwegs uninteressanter. Im Gegenteil. Wenn nicht dauernd das Blut spritzt, muss der Autor andere Wege finden ein Buch interessant zu gedtalten. Und das ist hier eindeutig gelungen. Die Geschichte ist ausgefeilt und schon spannend, die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und kommen einem schon nah. Der Schreibstil ist gut und liest sich flott weg.  Fazit:  Ein eher ruhiger Krimi. 

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Wettlauf mit einem Mörder
»Was liest Du?«-Rezension von lesewunder, am 20.03.2019

Eine blonde Studentin wird tot im anatomischen Theater der Universität Uppsala aufgefunden. Sie wurde erwürgt und es fehlt der linke Schuh. Zuvor wurden zwei ebenfalls blonde Studentinnen  vergewaltigt und der linke Schuh mitgenommen. Die Überfälle ereigneten sich immer rund um das Universitätsgelände und der Zeitpunkt war jeweils um Mitternacht. Da es sich um einen Serientäter zu handeln scheint, wird die Psychiaterin Nathalie und der Kriminalbeamte Johan hinzugezogen, um ein Täterprofil zu erstellen. Alle Ermittler gehen davon aus, dass der Täter erneut zuschlagen wird. Das muss unbedingt verhindert werden, damit nicht erneut eine junge Frau stirbt. Drei Verdächtige geraten in das Visier der Ermittler : der Freund des letzten Opfers , ein gerade entlassener Sexualstraftäter und ein Student, der Mitglied in einer obskuren Verbindung ist. Die Polizei hofft auf den entscheidenden Hinweis, während die Minuten bis Mitternacht unerbittlich herunter ticken.
Der vorliegende Krimi ist der dritte Fall rund um Nathalie und Johan. Es gibt zwar im Verlaufe der Handlung einige Anspielungen auf Geschehnisse in den Vorgängerbänden, aber die Handlung ist dennoch klar verständlich.
Die Stimmung im Buch ist von Anfang an geprägt durch die Notwenigkeit, den Täter vor Mitternacht zu fassen, um einen erneuten Mord zu verhindern. Der Wunsch, die Ermittler mögen sich beeilen, wird beim Leser noch verstärkt, indem der Autor parallel das nächste mögliche Opfer vorstellt und schildert, wie der Mörder sie in Sicherheit wiegt und ein Treffen verabredet. Das Ermittlerduo harmoniert gut, wobei mir Johan sympathischer war. Er ist ein Ermittler, der sich voll auf seine Aufgabe konzentriert  und persönliche Probleme zur Seite schiebt. Bei Nathalie waren meine Empfindungen zwiespältig. Manche Handlungsweisen waren mir zu emotional und unprofessionell. Ein wenig gestört haben mich die persönlichen Rückblenden des Täters und damit verbundene Erklärungsversuche seiner möglichen psychischen Störung. Dennoch fand ich den Krimi gut zu lesen und er hat mich insgesamt gefesselt. Die Spannung lebt für mich eindeutig vom Wettlauf gegen die runter tickende Uhr bis zum nächsten Tatzeitpunkt.

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"Es geht auch fast ohne Blut ... und ist trotzdem wahnsinnig spannend." Oliver Steuck, WDR 2 Lesen Uppsala im Frühling: Die Studenten der Universitätsstadt feiern die Walpurgisnacht, als im Hörsaal der Anatomie die Leiche einer blonden Studentin gefunden wird, die eindeutige Würgemale aufweist. Schon zuvor wurden mehrere blonde Frauen überfallen und gewürgt. Genau wie bei der toten Studentin, fehlte allen Opfern der linke Schuh. Die Polizei will ein Täterprofil erstellen und ruft Psychiaterin Nathalie Svensson zu Hilfe. Zermürbt vom Scheidungskrieg mit ihrem Ex-Mann stürzt Nathalie sich in die Ermittlungen. Denn das Opfer ist die Tochter einer guten Freundin, und ihr ist klar: solange der Täter nicht gefasst wird, ist keine junge Frau in Uppsala sicher. "Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt." Arne Dahl

Moström, Jonas Moström wurde 1973 geboren. Er begann während seiner Elternzeit damit, an seinem ersten Roman zu arbeiten, der 2004 erschien. Seine Krimis um Psychiaterin Nathalie Svensson sind in Schweden Bestseller. Er lebt und arbeitet als Arzt in Stockholm.