Mnemophobia

Mnemophobia (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu... (weiter)

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Details
AutorIn Kaja Bergmann
Seiten 153
EAN 9783956690495
Sprache deutsch
erschienen bei Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum 19.10.2015
Kategorie All Ages
Altersfreigabe ab 14 Jahren
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4 | 25 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.9 |  14 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4 |  11 Bewertungen

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Mnemophobia
»Was liest Du?«-Rezension von Landbiene, am 13.01.2017

Eigene Inhaltsangabe:

Nemo hatte einen Autounfall. In dem Auto saß nicht nur er, sondern auch seine Freundin Merle. Er verlor sein Augenlicht und Merle ihre Stimme. Seitdem Unfall trägt Nemo eine Augenbinde und versucht mit aller Gewalt seine Erinnerungen zu löschen…Nur Merle lässt er wirklich an sich ran…

Schreibstil:

Das Buch wird von Nemo dem Hauptprotagonisten aus der Ich-Perspektive und durch Erinnerungen aus Nemos Vergangenheit erzählt. Diese Abwechslung gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil der Autorin ist sehr prägnant, innovativ und hat einen starken Wiedererkennungswert.  Kaja Bergmann schreibst sehr detailliert und ausschmückend. Somit wird die Geschichte für den Leser sehr bildlich. Teilweise war es mir aber einfach „to much“, so dass es ein wenig ermüdend wurde und die Spannung etwas litt. Mehr Handlung und weniger Details, hätten die Geschichte noch besser gemacht.

Hauptptotagonist:

Nemo hat durch den Autounfall sein Augenlicht verloren und versucht seine Erinnerungen mit Gewalt los zu werden.  Als Leser konnte ich dies vorerst nicht verstehen. Wollte er sich selbst bestrafen? Nemo kam mir im ganzen Buch sehr egoistisch vor, konnte aber trotzdem mein Mitleid gewinnen. Wie muss es sein, urplötzlich blind zu sein? Diese und viele weitere Fragen kamen mir beim Lesen von Nemos Geschichte in den Kopf.

Allgemeine Meinung:

Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Jedoch hat sie auch noch einiges an Potenzial, das in meinen Augen nicht genutzt wurde. Ein paar Seiten mehr, hätten dem Buch nicht geschadet. Mir fehlte es teilweise an Spannung, die durch die vielen detaillierten Beschreibungen bei mir etwas unterging. Das Ende fand ich jedoch gelungen und ergreifend. 

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Einfach genial und verstörend
»Was liest Du?«-Rezension von Mareike, am 11.02.2016

Inhalt:

Nemo wohnt in einem schwarzen Leuchtturm. Er und seine Freundin Merle hatten einen schweren Autounfall, bei dem Nemo sein Augenlicht und Merle ihre Stimme verlor. Seit dem ist nichts mehr, wie es vorher war. Nemo gibt sich die Schuld. Er versucht das Geschehene zu Vergessen und kapselt sich ab. Lediglich seine Freundin Merle, sein bester Freund Darius und dessen Freundin Luna lässt er in seine Nähe. Doch plötzlich ist Luna verschwunden…

Meine Meinung:

Vorab sei gesagt, dass das Buch – obwohl es die Bezeichnung „Thriller“ trägt – wohl nicht unbedingt das ist, was man sich beim ersten Lesen des Klappentextes vorstellt. Es geht weniger um den Mord an Luna bzw. dessen Aufklärung sondern vielmehr um Nemo und seine Angst. Obwohl ich zu Beginn mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, war ich weder enttäuscht noch gelangweilt – eher im Gegenteil. Kaja Bergmann hat es geschafft mich zu fesseln und zu begeistern. 

Der Schreibstil der Autorin ist vielleicht speziell, aber ich persönlich finde ihn genial. Trotz der sehr düsteren und beklemmenden Grundstimmung schafft sie es mit unterhaltsamen, ironischen, witzigen Einschüben – wie beispielsweise Anspielungen auf Star Wars oder Harry Potter – den Leser zu unterhalten und zum Lachen zu bringen, wodurch die Stimmung ab und zu ein wenig Aufheiterung erfährt.

Den Protagonisten Nemo fand ich auf Anhieb sympathisch – vorallem aufgrund seines sehr sarkastischen Humors. Gleichzeitig tut er einem Leid, denn der Unfall bzw. dessen Folgen belasten ihn sehr. Er gibt sich die Schuld und versucht zu verdrängen, was damals passiert ist. Er kämpft gegen jede Erinnerung an – notfalls auch mit Gewalt. Hinzu kommt, dass er seit dem Unfall blind ist und eine Augenbinde trägt. Allerdings kommt er nicht sonderlich gut damit zurecht und verletzt sich häufig, weil er beispielsweise stolpert. Am liebsten würde man als Leser zu ihm hinrennen, ihm helfen und unter die Arme greifen. 

Die gesamte Handlung ist spannend und das Lesen macht trotz der beklemmenden Atmosphäre und des emotionalen, schwierigen Themas Spaß. Die Auflösung zum Schluss hat mich dann aber doch sehr schockiert und mitgenommen – ich hatte damit nicht gerechnet und war umso erschütterter. Ein wirklich gelungenes und geniales Ende!

Fazit:

Wenn Erinnerungen zur Qual werden… Ein düsteres, verstörendes und emotionales Buch mit einem sympathischen und zugleich bedauernswerten Protagonisten. Absolute Leseempfehlung!

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Nemo, zwanzig Jahre alt, lebt in einem schwarzen Leuchtturm. Der war nicht immer schwarz. Erst seit jenem Tag. Seit dem Autounfall. Der Unfall, durch den Nemo sein Augenlicht und seine Freundin Merle ihre Stimme verlor. Ein zu heißer Tag, ein zu müder Kopf, ein zu großer Baum. Nemo saß am Steuer. Seitdem versucht er zu vergessen und verschanzt sich in seinem Leuchtturm an der Küste. Doch einige wenige Menschen lässt er noch in sein Refugium. Da ist natürlich die stumme Merle, immer in seiner Nähe, da sind Darius und dessen Freundin Luna sowie Emma, eine Zufallsbekanntschaft. Und dann ist Luna plötzlich verschwunden und die Polizei steht vor der Tür ...