Multiversum

Multiversum (eBook)

Der Aufbruch

eBook EPUB
Für Bewertung bitte einloggen!

Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht - geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die... (weiter)

€ 2,99 *
Preis
inkl MwSt.

Auch erhältlich als:
Taschenbuch 9,99
  • sofort lieferbar
  • Dies ist ein Download

Details
AutorIn Petra Mattfeldt
Seiten 336
EAN 9783956690440
Sprache deutsch
erschienen bei Buntstein Verlag
Erstverkaufsdatum 27.07.2015
Stichwörter Zeitreise
Viele-Welten-Theorie
Universen
Mittelalter
Historiker
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Leseprobe Leseprobe öffnen
Weitere Informationen
Dies ist ein Downloadprodukt
Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.34 MB
Veröffentlichungsjahr 2015
Rezensionen
Autorenportrait
eBook-Hilfe
Gesamtmeinung:
Ø3.5 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.5 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.5 |  3 Bewertungen

5 Sterne
4 Sterne
( 2 )
3 Sterne
( 1 )
2 Sterne
1 Stern

Multiversum
»Was liest Du?«-Rezension von Traumfeder, am 26.11.2018

Inhalt
Als Tom neun Jahre alt ist, verschwinden seine Eltern auf rätselhafte Weise bei einem Bootsunfall. Ihre Leichen wurden nie gefunden. Sechs Jahre später taucht allerdings eine Nachricht von ihnen auf. Sie leben, doch die gefundene Nachricht verweist auf das Mittelalter. Professor Steiner, ein Freund der Familie, vermutet, dass Toms Eltern versehentlich ein Tor in eine Parallelwelt entdeckt haben und nun den Rückweg nicht finden. Um sie zu retten, suchen sie nach dem Durchgang. Tom und Steiners Student Maximilian gelingt der Übergang, doch der Professor fällt in die Hände des Militärs, das scheinbar auch großes Interesse an dem Weg in die Parallelwelt hat. Von allem abgeschnitten versuchen Tom und Maximilian sich zurecht zu finden, doch das Leben im Mittelalter ist nicht leicht und die Gefahr die Geschichte zu verändern weiß.

Meine Meinung
Alles beginnt mit dem gekentertem Boot der Staffords. Tom ist noch ein kleiner Junge als es passiert. Schockiert muss er mit ansehen wie dieses ans Land gezogen wird, von seinen Eltern gibt es aber keine Spur. Obwohl all sie für tot halten, kann er es nicht akzeptieren Er wächst bei seiner Großmutter auf, sein Elternhaus kann er nicht betreten, zu groß ist der Schmerz. Doch sechs Jahre später gibt es wieder Hoffnung. Eine seltsame und unmögliche Hoffnung, denn es wird eine Nachricht von ihnen gefunden, allerdings stammt sie aus dem Mittelalter. Wie ist das möglich? Wie kann die Nachricht aus dem Mittelalter kommen?

Professor Steiner, ein Bekannter von Toms Großmutter, hat dazu eine Theorie. Schon lange glaubt er an die Existenz von Parallelwelten in denen Geschichte anders oder langsamer verlaufen ist. Er glaubt, dass Toms Eltern versehentlich ein Tor gefunden haben und auf der anderen Seite im Mittelalter gelandet sind. Sie wissen nicht, wie sie zurück kommen können, haben aber versucht Nachrichten zu senden. Er will ihnen helfen Toms Eltern zu retten.

Natürlich hat auch das Militär ein Interesse an dem Portal. Mit seiner Macht versucht es alles in der Umgebung einzunehmen, errichtet Sperrgebiete und verhört die Menschen, die dem ungefähren Portalort zu nahe kommen. Auch Steiner gerät in deren Visier. Schon bald wird er verfolgt, seine Räume durchsucht und seine Gespräche abgehört. Schließlich bekommt das Militär immer was es will.

Es ist eine interessante Idee, dass es auf der Welt versteckte Portale in andere Welten gibt. Es ist noch immer die Erde, doch sie hat eine andere Entwicklung genommen. Hier geraten die Menschen ins Jahr 1223. Ich kann nicht sagen wie akkurat sie Darstellung des Mittelalters ist, doch für mich war es gut gemacht. Es passte in den Geschichtenfluss und da die Aufmerksamkeit mehr auf den Protagonisten liegt, wird eher auf ihre Taten geachtet als auf die historische Korrektheit.

Der Verlauf der Handlung ist gut aufgebaut und bietet auch tolle Wendungen. Die Autorin weiß zu überraschen und durch Taten Verwirrung zu schaffen. Obwohl nicht unbedingt vor Spannung triefend, hat die Geschichte etwas fesselndes an sich, dem man sich nicht entziehen kann. Die Charaktere sind irgendwie interessant, doch nicht alle wirklich sympathisch. Sie machen kaum Entwicklung durch, auch wenn versucht wurde eben dies darzustellen.

Insbesondere Tom und Maximilian, die eigentlich von sich aus schon gut aufgestellt waren, wurden in dieser anderen Welt plötzlich mit Selbstvertrauen und verschiedenen Fähigkeiten bestärkt. Es wurde einfach übertrieben. Eine weitere Übertreibung wurde mit dem Drama vollführt. Gegen Ende hat die Autorin eine Szene eingebaut, die extra dramatisch wirken sollte. Es wurde allerdings so auf die Spitze getrieben, das es schon an alte Werke ala Shakespeare erinnerte.

Fazit
Eine Zeitreise in die Vergangenheit einer parallelen Welt. Die Suche nach geliebten Menschen an einem unbekannten Ort und ein überraschend gutes Abenteuer. Petra Mattfelds Idee für dieses Buch hat eine fesselnde Art, trotz der kleinen Mängel, die sich darin finden. Der Verweis auf weitere Abenteuer schürt zudem die Neugier, schließlich könnte das Ganze noch stärker werden.

mehr zeigen ...

Zuflucht im Kloster
»Was liest Du?«-Rezension von Frank1, am 03.01.2017

Klappentext:

Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht – geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die Botschaft scheint aus dem Mittelalter zu stammen… Wie kann das sein? Liegt die Antwort etwa in der „Viele-Welten-Theorie“? Sie besagt, dass es eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Tom und der Historiker Maximilian Winter stellen Nachforschungen an – und verschwinden dabei selbst spurlos …

 

Rezension:

Der 15-jährige Tom verlor vor 6 Jahren seine Eltern. Deren Boot kenterte bei einen Segeltörn, ihre Leichen wurden nie gefunden. Trotz der verflossenen Jahre, die Tom bei seiner Großmutter verbrachte, sind beide noch lange nicht über den Verlust hinweg. Als einem Fischer dann eine Nachricht ins Netz geht, die offensichtlich von Toms Mutter stammt, verstehen er und seine Oma die Welt nicht mehr. Doch ein verschrobener Professor, der in der Nachbarschaft wohnt, hat eine unglaubliche Theorie …

Der Buntstein Verlag vermarktet dieses Buch als Jugendbuch, wobei „Jugend-kompatibel“ wohl eine passendere Bezeichnung wäre, denn außer dem Alter der Hauptperson fehlen typische Jugendbuchelemente praktisch gänzlich. Das soll allerdings kein negatives Urteil begründen, denn das Buch liest sich für erwachsenen Leser genau so angenehm, wie es bei jungen Lesern der Fall sein dürfte. Ohnehin fällt es nicht leicht, das Buch in eine Schublade zu stecken. Tom und mehrere andere Personen unternehmen im Laufe der Handlung eine Zeit- oder besser gesagt Weltenreise. Das kann man natürlich sowohl als typisches Fantasy- wie auch als typisches SciFi-Element ansehen. Allerdings ist diese Reise in beiden Fällen das jeweils einzige für diese Genres typische Element. Auf Schubladendenken sollte man in diesem Fall also lieber verzichten.

Petra Mattfeldt führt ihre Leser schnell in die Gedankenwelt ihres Hauptprotagonisten hinein, und auch die bereits erwähnte Nachricht seiner Mutter erhält Tom bereits in Kapitel 1. Ähnlich schnell geht es weiter, und ehe es sich Tom und der Leser versehen, stecken sie bereits gemeinsam im großen Abenteuer. Dabei breitet die Autorin die Geschichte in einem gut lesbaren Stil aus, der den Leser stets ans Geschehen gefesselt hält.

Am Ende des Buches werden bereits mögliche Elemente der Fortsetzung (Multiversum: Die Rückkehr) angedeutet.

 

Fazit:

„Multiversum: Der Aufbruch“ stellt ein gelungenes jugendtaugliches Abenteuer abseits der üblichen Genregrenzen dar.

 

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht - geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die Botschaft scheint aus dem Mittelalter zu stammen... Wie kann das sein? Liegt die Antwort etwa in der "Viele-Welten-Theorie"? Sie besagt, dass es eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Tom und der Historiker Maximilian Winter stellen Nachforschungen an - und verschwinden dabei selbst spurlos ... Facettenreich und rasant - ein Roman für Jugendliche ab 12 Jahren, wie ein Wirbelwind aus einer anderen Welt!

Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Anfang 2014 erschien ihr Krimidebüt "Sekundentod" um den Lüneburger Kommissar Falko Cornelsen, im Oktober 2014 folgte "Der Jahrbuchcode". Seit 2010 veröffentlicht sie außerdem historische Romane unter dem Pseudonym Caren Benedikt. Der All-Age-Roman "Multiversum - Der Aufbruch" ist der Auftakt zu einem "Multiversum"-Zweiteiler; der zweite Band wird 2016 erscheinen.

Sie benötigen Hilfe bezüglich eBooks und den Dateiformaten?
Besuchen Sie unsere Hilfeseite!