Muttertag (Buch)

Kriminalroman

Buch
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#ohneFolie - Wir wollen einen ersten Schritt machen und verzichten bei "Muttertag" auf die Plastikfolie und statten das Buch mit einem Siegel aus. Damit setzen wir im Sinne der Umwelt ein Zeichen und hoffen auf Ihre... (weiter)

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Spannend, aber ohne große Überraschungen
»Was liest Du?«-Rezension von Miss Norge, am 26.12.2018

✿ Kurz zur Geschichte ✿
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.
Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.
(Quelle: Seite des Ullstein-Verlags)
✿ Meine Meinung ✿
Man muss es wirklich mögen, denn schnell ist der Überblick verloren, auch in diesem 9. Band spielen wieder viele Personen mit (zur Hilfe gibt es am Beginn des Buches ein Namensregister). Der Prolog im Jahre 1981 und die folgenden Szenen die in Zürich spielen, haben mich verwirrt, denn ich konnte keine Verbindung zu dem Toten Theodor Reifenrath im Taunus herstellen. Hier hat mich die Autorin viele Seiten im Ungewissen gelassen, bis sie es endlich auflöste und zwar durch den Verlauf von zwei Handlungssträngen. Der Plot besteht zum größten Teil aus Vernehmungen und den Beschreibungen der Ermittlungen. Das Privatleben von Pia steht diesmal etwas mehr Fokus und sie wird an ihre psychische Grenze getrieben. Neben dem schon bekannten Team aus Hofheim kommt diesmal Dr. Harding, ein Profiler, hinzu. Er soll den Täter und die Taten analysieren und so den Ermittlern helfen, ihm auf die Spur zu kommen. Durch zu viele Wendungen und Irrungen, hat sich die Autorin hier etwas verloren und an diesen Stellen war mir das zu viel des Guten. Leider hat mich die Auflösung dann auch nicht vom Hocker gehauen, denn ich habe es schon zu oft gelesen bzw. es ist nichts Neues gewesen mit einem WOW-Effekt. Zum Ende hin hat Nele Neuhaus zwar noch einmal kräftig am Action-Rad gedreht und den ganzen Flughafen Frankfurt lahmgelegt, aber auch hier war mir leider einiges an den Haaren herbeigezogen. 
✿ Fazit ✿
Alles in allem ein solider Kriminalroman, der mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert hat, aber ohne große Überraschungen und Effekte.