Muttertag (eBook)

Kriminalroman

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Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag. Der neue Bestseller von Nele Neuhaus Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des... (weiter)

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Spannender Taunuskrimi
»Was liest Du?«-Rezension von Perle26, am 15.03.2019

Zum Klappentext:
Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

Mein Leseeindruck:
Ich war sehr gespannt, was mich mit dem Buch erwarten würde, da es immer einen sehr großen Hype gibt, wenn es um die Bücher der Autorin geht. Leider habe ich noch keines ihrer Werke vorher gelesen und somit war "Muttertag" sozusagen mein Erstlingswerk von ihr. Es geht gleich spannend los und lässt einen schon etwas erahnen, was da noch alles folgen könnte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch die Handlung fand ich gut durchdacht, auch den eingebundenen Hintergrundaspekt, welcher leider immer mal wieder Thema ist im realen Leben, fand ich gut gewählt. Es passt zu einem Buch, was spannend und auch ein wenig schockiernd sein soll. Bis zum Schluss wusste ich nicht so recht, wer der Täter sein könnte und meine Vermutungen passten letztlich nicht so ganz, so dass ich am Schluss doch überrascht war, wer denn wirklich hinter den Taten steckte. Dies hat mir sehr gut gefallen, da ich sehr sehr gerne mitermittele, als dass ich sofort weiß, wer es gewesen ist.

Mein Fazit:
Ein spannender Krimi, welcher einen immer wieder eine Gänsehaut beschert und man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Genau richtig für jeden Krimifan und zum einkuscheln auf dem Sofa.

Sehr sehr gut
»Was liest Du?«-Rezension von tine1211, am 24.02.2019

Muttertag von Nele Neuhaus

In einem Haus einer stillgelegten Fabrik wird die Leiche von Theo Reifenrath gefunden. Obwohl alles nach einem natürlichen Tod aussieht, stolpern Pia Sander und Oliver von Bodenstein zufällig auf menschliche Knochen.

[caption id="attachment_902" align="alignright" width="233"] [Muttertag Nele Neuhaus Thriller Krimi Taunus Serienmörder] Quelle: Ullstein Verlag[/caption]

Die Ermittlungen fördern nicht nur noch mehr Leichen zu Tage, sondern werfen auch ein schlimmes Licht auf den ehemaligen Fabrikbesitzer Reifenrath. Dieser lebte zurückgezogen, nachdem sich seine Frau vor zwanzig Jahren das Leben nahm.

Die Ermittler finden heraus, dass die Toten jeweils kurz vor Muttertag spurlos verschwunden sind und auch die Todesart weisen alle auf den selben Täter hin.

War Reifenrath ein Serienmörder?

Auch in Pias Privatleben geht es gerade turbulent zu. Mit ihrer Schwester Kim bricht plötzlich der Kontakt ab, nachdem Pia Zeugin eines Streits zwischen Kim und Dr. Engel geworden war.

Nele Neuhaus ist für mich eine der besten deutschen Autoren und für mich fast immer die Gewähr für spannende Lesestunden. Mit Muttertag hat sie sich selbst übertroffen. Die Geschichte ist von einem phänomenal spannenden Schreibstil geprägt, der die Spannung von Beginn bis Ende stetig steigert. Trotz „Szenenwechseln“ führt Nele Neuhaus ihre Leser gekonnt in die Ermittlungen zurück. Bei Muttertag sind einige verdächtige Personen als Rätselobjekt und ich war mir sicher, dem Täter auf der Spur zu sein. Am Ende hat mich die Autorin aufs Glatteis geführt und ein perfektes Ende geschrieben.

Für mich einer der besten Romane, mit denen das neue Jahr starten konnte. Ich kann hierfür nur ausdrücklich meine Leseempfehlung geben.

Im Übrigen möchte ich auch ein großes Lob aussprechen an den Ullstein Verlag. Dieser hat erstmals das Buch statt einer Plastikfolie nur ein „Siegel“ verwendet, um Müll einzusparen. Für mich ein zusätzlicher Punkt, nach denen ich meine Bücherauswahl künftig treffen werde.