Nathan der Weise (Taschenbuch)

Ein dramatisches Gedicht in fünf Aufzügen

Taschenbuch
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Gotthold Ephraim Lessings 'Nathan der Weise' (1779 erschienen und 1783 uraufgeführt) ist eines der zentralen Werke der deutschen Aufklärung. Der Text, der sich mit seiner Bezeichnung als "dramatisches Gedicht" der... (weiter)

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Details
AutorIn Gotthold Ephraim Lessing
Edition Durchges. Aufl.
Seiten 172
EAN 9783150000038
Sprache deutsch
erschienen bei Reclam Philipp Jun.
Erscheinungsdatum 25.01.2001
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 32 Meinungen

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Klassiker
»Was liest Du?«-Rezension von Holger, am 21.10.2015

Dieses Buch las ich in der Schule, danach sah ich Theateraufführung davon, beides empfand ich als nicht sehr spannend.

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Genialer Klassiker, den man gelesen haben muss!
»Was liest Du?«-Rezension von Katharina, am 12.09.2015

Der jüdische Kaufmann Nathan, hat die Christin Recha bei sich aufgenommen als sie noch ein Baby war und sie in den Folgejahren wie sein eigenes Kind erzogen. Einige Jahre später droht sie in dem brennenden Haus umzukommen, doch dann wird sie von einem jungen Tempelherrn gerettet, der gerade erst von Sultan Saladin begnadigt wurde, weil er seinem verschollenen Bruder Assad ähnlich sieht. Die junge Recha entwickelt Gefühle für ihren Retter, der auch für sie dasselbe empfindet, sich aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Religionen von Recha entfernt.

Das Drama "Nathan der Weise", das zur Zeit des Dritten Kreuzzuges während eines Waffenstillstandes in Jerusalem spielt, bekommt von mir fünf Sterne. Das Stück zeigt deutlich den Konflikt der drei großen Weltreligionen, der bis zur heutigen Zeit noch anzutreffen ist. Durch die Figur Nathans jedoch macht der Autor, Gotthold Ephraim Lessing , bewusst, dass man Toleranz entwickeln und zeigen kann. Mit diesem Drama wird deutlich, dass jede Religion, egal ob Christentum, Judentum oder Islam, ihre Berechtigung hat und keine dieser Religionen bevorzugt werden sollte. Das wird besonders mit der bekannten Ringparabel im dritten Akt und dem Ende des Dramas, indem alle drei Religionen in einer Familie vertreten sind und somit miteinander unzertrennlich verbunden sind, ausgedrückt.

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Gotthold Ephraim Lessings 'Nathan der Weise' (1779 erschienen und 1783 uraufgeführt) ist eines der zentralen Werke der deutschen Aufklärung. Der Text, der sich mit seiner Bezeichnung als "dramatisches Gedicht" der Festlegung auf eine der dramatischen Gattungen entzieht, trug wesentlich dazu bei, den Blankvers als den klassischen deutschen Dramenvers zu etablieren. Mit seinem 'Nathan' reagierte Lessing auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem während der Kreuzzüge - eine Stadt, in der Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinandertreffen. Höhepunkt des Stücks, in dem es um eine moral- und geschichtsphilosophische Botschaft, um die Aufforderung zu Toleranz und Humanität geht, ist die berühmte Ringparabel, die der reiche jüdische Kaufmann Nathan erzählt: Sie soll die hintergründige Frage des Sultans Saladin beantworten, welche der drei Religionen die wahre sei. Nathans Antwort ist die Forderung nach einem gleichberechtigten Nebeneinander aller Religionen. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Peter von Düffel.

Gotthold Ephraim Lessing (22. 1. 1729 Kamenz, Sachsen - 15. 2. 1781 Braunschweig) gehört zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern der Aufklärung und trat auch als Publizist hervor. Schwerpunkt seines Werkes sind Dramen, literaturkritische Schriften sowie Fabeln und Epigramme.