Ophelia Scale - Die Welt wird brennen (Buch)

Buch
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Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die... (weiter)

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Details
AutorIn Lena Kiefer
Seiten 464
EAN 9783570165423
Sprache deutsch
erschienen bei cbj
Erscheinungsdatum 18.03.2019
Serien Ophelia Scale
Stichwörter Tribute von Panem
Suzanne Collins
Ally Condie
Ursula Poznanski
Divergent
Altersfreigabe ab 14 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.7 | 89 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.6 |  45 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.7 |  44 Bewertungen

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4,3 Sekunden
»Was liest Du?«-Rezension von E-möbe, am 05.10.2019

Vor sechs Jahren riss ein Mann die Macht in Europa/fast der ganzen Welt an sich, König Leopold. Er verbot so gut wie jede Art von fortschrittlicher Technik, sorgte aber dafür, dass die Menschen relativ gut versorgt werden; zumindest ein Dach über dem Kopf haben und genügend Nahrung. Ophelia Scale wuchs in einer Familie mit Ingenieuren und Technikern auf und vermisst die fortschrittliche Technik so sehr, dass sie sich einer Gruppe angeschlossen hat, die Leopold stürzen und alles wieder wie vorher machen will. Als sich die Gelegenheit bietet, zu einer Geheimdienstlerin ausgebildet zu werden, ergreift sie die Chance, denn das ist die einzige Möglichkeit, so nahe an Leopold heranzukommen, dass man ihn töten kann. Doch während sie sich bei Hofe aufhält, verliebt sie sich unsterblich in den Bruder des Königs ... 

 

Das Buch ist kein völliger Reinfall, so viel vorneweg. Die 4,3 Sekunden im Titel beziehen sich auf die Vorstellung, wie lange es dauert, bis Super-KIs die Menschheit versklavt haben werden. Da ich schon mehrere Bücher von Zukunftsforschern gelesen habe, bin ich nicht gänzlich unvertraut mit dieser Theorie, wenn mir auch die Zeit nicht klar war. Es gibt auch gewisse Parallelen zur heutigen Zeit in Bezug auf Unglauben, obwohl selbst die Wissenschaft dahinter steht. Das war das Gute an dem Buch; auch der Schreibstil ist flüssig und actionreich, sodass man sich nicht langweilen muss. 

Allerdings steht und fällt so ein Buch ja mit den Protagonisten und in dem Fall fällt es. Ophelia ist zwar erst 18 und man kann ihr eine gewisse Wankelmütigkeit in dem Alter wahrscheinlich verzeihen. Aber sie wird immer als megaintelligent beschrieben - den Beweis dafür blieb sie allerdings schuldig. Ja, ihre Gabe wird mit Medikamenten unterdrückt, aber das sollte ja lediglich Einfluss auf die Schnelligkeit ihres Denkens haben, nicht sie zu einem Dummchen machen, das ebenfalls in 4,3 Sekunden überredet und überzeugt werden kann. Doch das passiert leider mehrmals in diesem Buch und ihre Dummheit hat mich so aufgeregt, dass ich manchmal kaum weiterlesen konnte. Nicht zu vergessen der reißerische Titel "Die Welt wird brennen" - wie genau rechtfertigt sich der eigentlich? Von daher bin ich mir wirklich unsicher, ob ich die Nachfolger lesen werde oder überhaupt möchte. 2,5/5 Punkten. 

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Ein grandioser Auftakt
»Was liest Du?«-Rezension von MsChili, am 04.10.2019

Ophelia Scale, der Name ist hier Programm. Denn Ophelia ist die Hauptperson dieses Buches. Sie lebt mit ihrer Familie in einer Welt, in der jegliche Technologie verboten wurde, was gerade für sie persönlich äußerst schlimm ist, da sie teilweise darauf angewiesen ist. Durch die Abkehr sieht sie sich gezwungen etwas dagegen zu unternehmen und bewirbt sich für den Geheimdienst des Königs.

 

Ich war direkt in der Geschichte angekommen und sehr froh, vor diesem ersten Band das Prequel gelesen zu haben. Ohne wäre ich verloren gewesen, auch wenn das Prequel gar nicht so viel verrät. Lena Kiefer hat eine mitreißende Art zu schreiben, dabei bleibt sie locker und sehr bildgewaltig. Ich habe mich nicht nur als Zuschauer gefühlt, sondern war mitten dabei. Ophelia selbst ist ein ernstes, junges Mädchen, das voll Hass auf den König und seine Art zu regieren ist. Mir war sie manchmal zu engstirnig und impulsiv und stellenweise auch naiv. Sie hinterfragt wenig und lässt sich sehr beeinflussen, was nicht zu ihrer Intelligenz passt. Dennoch hat mir die Verknüpfung der Hintergrundgeschichten mit dem aktuellen Geschehen sehr gefallen, das geht fließend über und man merkt gar nicht wie schnell die Seiten vorbeiflogen. Es gab keinen Moment, an dem mich das Buch gelangweilt hat. So manche ernste Stelle wechselt mit den lustigen. Einzig das Ende hat mich nicht vollends überzeugt, was mit Ophelia und ihren Handlungen zusammenhängt.

Die Grundidee des Buches wieder in eine Zeit ohne Technik zu kommen, finde ich faszinierend. Gerade in der heutigen Zeit, in der schon die Kleinsten sich besser am Smartphone auskennen als ihre Eltern, ist das eine Vorstellung, die sich keiner vorstellen möchte. Die Liebesgeschichte läuft zum Glück eher so nebenbei, lediglich am Ende kommt es nochmal verstärkt heraus. Und man bleibt während des ganzen Buches am Überlegen, wer auf welcher Seite steht und wie alles zusammenhängt. Da kommt die ein oder andere Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

 

Ein wirklich gelungener Auftakt, der so vielversprechend ist, das ich unbedingt Teil 2 lesen muss!

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Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien - den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass ...

Lena Kiefer wurde 1984 geboren und war schon als Kind eine begeisterte Leserin und Geschichtenerfinderin. Einen Beruf daraus zu machen, kam ihr jedoch nicht in den Sinn. Nach der Schule verirrte sie sich in die Welt der Paragraphen, fand dann aber gerade noch rechtzeitig den Weg zurück zur Literatur und studierte Germanistik. Bald darauf reichte es ihr nicht mehr, die Geschichten anderer zu lesen - da wurde ihr klar, dass sie Autorin werden will. Heute lebt Lena Kiefer mit ihrem Mann in der Nähe von Freiburg und schreibt in jeder freien und nicht freien Minute.