OstfriesenKiller

OstfriesenKiller (eBook)

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Der erste Fall für Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen in Ostfriesland. Eine Serie von Mordfällen erschüttert Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins >Regenbogen< auf grausame Weise umgebracht.... (weiter)

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Details
AutorIn Klaus-Peter Wolf
Edition 1. Auflage
Seiten 320
EAN 9783104008455
Sprache deutsch
erschienen bei FISCHER, S.
Erstverkaufsdatum 15.06.2010
Serien Ann Kathrin Klaasen
Stichwörter Ostfriesland
Aurich
Café Ten Cate
Regionalkrimi
Ostfriesenkrimi
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 0.80 MB
Veröffentlichungsjahr 2010
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Ostfriesenkiller
»Was liest Du?«-Rezension von StephanieP, am 30.06.2019

In einer kleinen Stadt in Ostfriesland lebt die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und führt ein ruhiges und beschauliches Leben. Doch eines Tages beginnt eine Mordserie auf die Mitglieder eines Vereins, der sich für Menschen mit Behinderungen einsetzt. Ann Kathrin beginnt zu ermitteln und versucht herauszufinden, wer hinter den brutalen Taten steckt. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, da das Leben weiterer Vereinsmitglieder in Gefahr ist.

 

Klaus- Peter Wolfs Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Der Autor kann schnell Spannung aufbauen und diese durchgehend hoch halten. Dies liegt vor allem daran, dass sich zahlreiche unerwartete Wendungen im Buch finden. Die Auflösung konnte mich wirklich überraschen und war dennoch sehr schlüssig und logisch. Der Lesefluss war durchgehend sehr hoch und dem Autor ist meiner Meinung ein toller Auftakt für die Reihe rund um Ann Kathrin Klaasen gelungen.

 

Die einzelnen Protagonisten haben mich ziemlich zwiegespalten zurückgelassen. Ann Kathrin Klaasen fand ich wirklich interessant und ich habe gerne mit ihr mit ermittelt und mit gefiebert. Dies lag nicht zuletzt an den Informationen zu ihrem Privatleben, da Ann Kathrin dadurch besonders authentisch  erschien. Die anderen Charaktere hingegen waren meiner Meinung nach Großteils unsympathisch und ich hatte daher große Probleme mich in sie hineinzuversetzen. Dies hatte zur Folge, dass ich die ein oder andere Handlung nicht nachvollziehen konnte und von ein paar Charakteren zunehmend genervt war.

 

FAZIT:
„Ostfriesenkiller“ ist ein spannender und fesselnder Kriminalroman und ein gelungener Auftakt der Reihe rund um Ann Kathrin Klaasen. Da mich persönlich ein paar Protagonisten leider nicht überzeugen konnten, vergebe ich 4 Sterne!

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tödliches Ostfriesland, schöner Krimi
»Was liest Du?«-Rezension von hexe2408, am 25.02.2019

Ostfriesland verbinden die meisten Menschen mit Urlaub, Erholung, Entspannung, unberührter Natur und gutem Tee. Doch leider geht es nicht immer so friedlich und beschaulich zu. Eine Mordserie erschüttert die Region und stellt die Ermittler vor eine schwierige Aufgabe, denn eine Verbindung zwischen den Opfern ist zwar greifbar, erklärt jedoch noch längst nicht alles, was sie wissen müsste, um dem Täter auf die Spur zu kommen.

 

Die Geschichte ist aus der Erzählerperspektive geschildert und enthält reichlich Perspektivwechsel. So ist es möglich, verschiedene Personen zu begleiten und einen guten Überblick über die Handlung zu bekommen, die an verschiedenen Orten spielt. Immer wieder verbinden sich die Stränge, gehen wieder auseinander, bevor sie sich erneut kreuzen. Denn irgendwie hängt am Ende dann doch alles zusammen.

Man erhält sowohl in die Ermittlungsarbeit der Polizei Einblicke, als auch in die Leben der künftigen Opfer und in die Planungsarbeit des Täters. So weiß man teilweise schon im Vorfeld, wer als nächstes auf der Abschussliste stehen wird, man erfährt zunächst jedoch nicht, was der Grund dafür ist bzw. der Auslöser des Ganzen und ob es nicht doch noch verhindert werden kann.

Neben den beruflichen Aspekten bekommt man auch einen recht eindrücklichen Eindruck von dem Privatleben von Ann Kathrin Klaasen. Bei ihr läuft es zur Zeit leider gar nicht rund, es gibt verschiedene Baustellen, die es ihr teilweise schwer machen, sich nur auf das eine oder andere zu konzentrieren. Obwohl sie dringend eine Auszeit und Freiraum für ihre privaten Sorgen bräuchte, nimmt sie die Mordserie so sehr in Beschlag, dass ihr kaum die Möglichkeit bleibt, für sich selbst da zu sein. Dass dann irgendwann die Nerven blank liegen und vielleicht auch mal Fehlentscheidungen getroffen werden, kann man ihr auf der menschlichen Seite kaum verdenken. Für ihren Job ist es natürlich fatal. Trotzdem empfand ich es eher als angenehm, dass man merkt, dass sie trotz ihrer Arbeit eben auch einfach ein Mensch ist und keine stets gut programmierte Maschine, die einfach funktioniert und nicht fühlt. Ihre beiden Hauptkollegen bleiben dagegen doch noch recht blass, ich hoffe, dass man von ihnen in den nächsten Bänden noch mehr erfährt. Es sollte ja auch nicht das Leben der Polizisten im Mittelpunkt stehen, es dreht sich ja um die Opfer, die Ermittlungsarbeit und die Entwicklungen im Regenbogen-Verein, der direkt von den Morden betroffen ist.

 

Man wird immer mal wieder auf eine andere Spur geführt. Mal steht eher der eine, dann der nächste im Visier der Ermittlungen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und einiges ist denkbar, denn der richtige Hintergrund ist erst mal nicht wirklich greifbar. Ich hatte den Täter zwischendurch schon im Kopf, dann kam jedoch wieder eine andere Variante, die auch plausibel klang und man schwankt dann doch etwas hin und her. Im Verlauf zeichnet sich dann aber ab, in welche Richtung es geht, auch wenn die Figuren im Buch erst etwas später darauf kommen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Perspektivwechsel erhöhen die Dynamik in der Geschichte, da immer wieder weggeblendet und an einen anderen Ort geschaltet wird. Insgesamt hätte das Tempo für meinen Geschmack zwischendurch noch etwas höher sein können, denn erst zum Ende hin spitzt es sich so richtig zu. Auch wenn ich die Entwicklungen rund um Ann Kathrin interessant fand, lenken sie auch ein wenig von der Mordserie ab und bremsen den Fall ein wenig aus. Trotzdem bin ich gespannt auf die nächsten Fälle für die Ermittler und auch, wie es mit den privaten Sorgen so weiter gehen wird.

 

Fazit

Ein schöner Krimi, der verschiedene Lösungsansätze präsentiert, bevor man dann auf die endgültige Auflösung stößt. Zwischendurch gab es einige Passagen, die von den Ermittlungen und dem Fall an sich ablenken, was das Tempo und die Spannung etwas dämpft. Trotzdem fand ich auch die privaten Entwicklungen nicht uninteressant, da es immer schön ist, auch ein wenig von den Ermittlern zu erfahren, um ihre Entscheidungen und Denkweisen ein wenig besser nachvollziehen zu können.

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Der erste Fall für Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen in Ostfriesland. Eine Serie von Mordfällen erschüttert Ostfriesland. Nach und nach werden mehrere Mitglieder des Vereins >Regenbogen< auf grausame Weise umgebracht. Dieser Verein kümmert sich um die Belange von behinderten Menschen. Wer hasst so sehr, dass er sie alle auslöschen will? Für Ann Kathrin Klaasen wird dieser Fall zu einer großen beruflichen wie menschlichen Bewährungsprobe. "Ostfriesenkiller" wurde prominent mit Christiane Paul als Ann Kathrin Klaasen für das ZDF verfilmt.

Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.

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