Pfaueninsel (Taschenbuch)

Roman. Ausgezeichnet mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2014

Taschenbuch
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Es mutet an wie ein modernes Märchen: Alles beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen später ist die junge Königin tot - und der... (weiter)

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Details
AutorIn Thomas Hettche
Seiten 343
EAN 9783442749836
Sprache deutsch
erschienen bei btb Taschenbuch
Erscheinungsdatum 08.02.2016
Stichwörter Deutsche Gegenwartsliteratur
Spiegel-Bestseller
Bayerischer Buchpreis
Wilhelm-Raabe-Preis
Preußen
Rezensionen
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Ø4.6 | 5 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 5 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
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Verdient auf der Shortlist 2014
»Was liest Du?«-Rezension von Kopfzeile, am 17.08.2017

„Rousseau sagt, die Menschen sind verloren, wenn sie vergessen, dass die Früchte zwar allen, die Erde aber niemanden gehört.“

Inmitten verwunschener Wälder, saftigen Wiesen und rauschendem Gewässer wächst das verwaiste Geschwisterpaar Marie und Christian Strakon mit den drei Neffen des Königlichen Hofgärtners Ferdinand Fintelmann, der 1804 von König Friedrich Wilhelm III. auf der Pfaueninsel eine Anstellung bekam, auf. Als Königin Luise von Preußen eines Tages während eines Kricket-Spiels mit ihren Kindern unerwartet auf Christian trifft, schreit sie entsetzt: „Monster!“ - ein Wort, dass noch lange nachhallen wird, da Christian und seine jüngere Schwester Marie kleinwüchsig sind. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

„Sie war ein Ding. Ein Ding, das man benutzte, selbst dann, wenn man es vergaß. Denn auch dann war es da. Sie gehörte ihrem König wie die Insel, auf der sie waren.“

Im Fokus des Romans steht Marie, deren Lebensgeschichte Hettche, da Marie zwar tatsächlich gelebt hat, aber nicht viel über sie bekannt ist, geschickt mit Fiktion ausfüllt, indem er eine Vielzahl an historischen Persönlichkeiten „aufmarschieren“ lässt. Zwischen 1806 und 1880 betreten, verändern und verlassen zahlreiche Künstler, Angestellte, Besucher und Könige die Insel – ganz im Gegensatz zu Marie. Der Reiz des Buches lebt somit von der Isolation, die das bizarre Eiland zwischen Potsdam und Berlin repräsentiert: das Paradies als goldener Käfig.

„Alles Künstliche verschwand in dem Moment, in dem der Wille verschwand, es zu erhalten, und was eben noch modern gewesen war und Versprechen einer neuen Zeit, sank lautlos und kraftlos als Mode zurück ins Vergessen. Das Vergehen der Zeit, dachte sie, war ja vor allem ein Vergehen von Zukunft und ein Sieg der Vergangenheit.“

Innerhalb dieser Lebensgeschichte spielt Hettche meisterlich mit Gegensätzen und zeigt anhand der Pfaueninsel den Kampf zwischen dem Natürlichen und der Kunst, sowie der Künstlichkeit und der Natur auf. Des Weiteren thematisiert der Autor anhand der Konkurrenz zwischen Gartenbau und Architektur, wie die Aufklärung, Technik, Wissenschaft und aufkommende Industrialisierung die Verdrängung der zuvor romantisch-verklärten Welt einläutete. Als Leitmotiv las ich das Monströse heraus, da es sich in allen Schichten - Gartenkunst, Architektur, Menschenbild, Zeitalter und Sexualität (dazu weiter unter Näheres) - des Romans wiederfinden lässt. Oftmals verschmelzen auch diese Schichten in den Handlungsebenen ineinander, sodass es mir eine reine Freude war, diese zu entdecken und zu deuten. Einen weiteren großen Raum nimmt außerdem das Thema Zeit ein, die ganz nebenbei einen zusätzlichen roten Faden der Geschichte darstellt.

„Wir sagen: Die Zeit vergeht. Dabei sind wir es, die verschwinden. Und sie? Ist vielleicht nur so etwas wie eine Temperatur der Dinge, eine Färbung, die alles durchdringt, ein Schleier, der alles bedeckt, alles, von dem man sagt, daß es einmal war. Und in Wirklichkeit ist alles noch da, und auch wir sind alle noch da, nur nicht im Jetzt, sondern zugedeckt von ihr, der Zeit, im Setzkasten der Ewigkeit. Denn zwar stirbt alles, doch es bleibt etwas dort, wo etwas war. Zunächst sind es die Orte, die länger bleiben als wir. Was tut die Zeit mit ihnen.“

Mein Höhepunkt war Hettches Sprache, die so sanftmütig, manchmal verträumt und mit einer guten Leichtigkeit daherkommt. Um die Zeit, in der sich die Geschichte abspielt, angenehm zu verdeutlichen, nutzt Hettche ein leicht gehobenes Vokabular und setzt mit altertümlichen bzw. historisierten Schreibweisen feine Akzente.

Zwischendurch bricht Hettche die Erzählweise des Buches auf, indem er plötzlich in den Konjunktiv oder in die „wir“-Form wechselt, was ich geschickt eingebaut fand, da es mich als Leser auf eine andere Ebene und gleichzeitig ganz nah an die Geschehnisse heranholte. Dieses Spiel gefiel mir sehr gut, ist aber gewiss Geschmackssache.

„Eine Königin? Was ist das? Eine Märchengestalt, denken wir, und doch: dieser hier pulste das Leben am Hals und flackerte über die Wangen, hier, in der schwülen Enge der Bäume, eng um die junge Frau herumgelegt wie jenes Wort sie zu bezeichnen. [...] Eine Königin, eine Königin. Gar nicht verschämt glotzen wir, und ebenso indiskret betastet unsere Fantasie ihre Gestalt.“

Erwähnen möchte ich noch, dass man in diesem Buch auf mindestens drei verstörende Sexszenen stößt, die ich aber – im Gegensatz zu manch anderen Büchern – notwendig fand, da ihnen ein Motiv innewohnt und diese somit die philosophischen Gedankengänge, die mittels Dialoge über die Unterschiede zwischen Pflanzen, Tiere und Menschen eingeflochten werden, unterstreichen. Nebst der Auseinandersetzung mit klassifizierender Schönheit und den Unregelmäßigkeiten bzw. Abweichungen nebst Exzentrik schneidet der Autor außerdem die Themen Triebhaftigkeit, sexuelle Unterdrückung und das Animalische an. Gedankliche Ausflüchte in die Zeit des Barocks und des Mittelalters erzählen zusätzlich von der Veränderung der menschlichen Wahrnehmung im historisch-gesellschaftlichen Kontext.

„Ich mußte plötzlich daran denken, wie sehr wir doch die Knechte unserer Zeit sind, ohne eigentlich zu wissen, was die Dinge, die wir aufgaben oder verlieren, in Wirklichkeit bedeuten.“

Schade fand ich, dass die eine oder andere wichtige Figur nicht tiefer beleuchtet wurde, obgleich ein auktorialer Erzähler vorhanden ist, zumal ich auch die eine oder andere kleine Schwäche der Sprödheit entdeckte, was ich aber angesichts der Klugheit des Romans verschmerzen kann. Hier "meckere" ich auf hohem Niveau, will ich meinen. Inwiefern manche historischen Persönlichkeiten im Detail "realistisch" dargestellt wurden, kann ich leider (noch?) nicht beurteilen.

Mich berührte das Buch, da es aufzeigt, wie Worte den Verlauf eines ganzes Lebens, ja, sogar die Existenz bestimmen können – was in meinen Augen einen mehr als gelungenen Brückenschlag zur Literatur baut. Hier sehe ich regelrecht das Augenzwinkern des Autors vor meinem inneren Auge.

In diesem Sinne kann ich dieses Buch, in dem es viel zu entdecken gibt, lediglich empfehlen. Wer Naturbeschreibungen zu schätzen weiß, wird hier auf seine Kosten kommen. Nebst Ecos 'Der Name der Rose' ist Hettches 'Pfaueninsel' für mich einer der klügsten historischen Romane, die ich las, da beide Romane über das reine Erzählen weitaus mehr zu bieten haben, wenn man gewillt ist, zwischen die Zeilen zu sehen und große Zusammenhänge herauszulesen, was ich ihnen hoch anrechne. Die 4,5 Sterne runde ich hierbei - entgegen meiner üblichen Bewertung - gerne auf 5 auf.

„Eine unheimliche Stille umfinge einen, wenn man von der Anlegestelle hinaufstiege und das Schwappen der Wellen leiser würde und schließlich verschwände, der Wind auf dem Wasser vergessen, die Luft unter dem Blätterdach heiß und stickig. Traubeneichen und Stieleichen, Ulmen und Erlen. Zitterpappeln, deren Propellerblätter an ihren langen Stielen sachte aufhörten, zu kreiseln, immer langsamer würden, erschlafften, einschliefen unter dem Blick zurück zum Steg an der Havel.“

 

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Verdient auf der Shortlist 2014
»Was liest Du?«-Rezension von Kopfzeile, am 17.08.2017

„Rousseau sagt, die Menschen sind verloren, wenn sie vergessen, dass die Früchte zwar allen, die Erde aber niemanden gehört.“

Inmitten verwunschener Wälder, saftigen Wiesen und rauschendem Gewässer wächst das verwaiste Geschwisterpaar Marie und Christian Strakon mit den drei Neffen des Königlichen Hofgärtners Ferdinand Fintelmann, der 1804 von König Friedrich Wilhelm III. auf der Pfaueninsel eine Anstellung bekam, auf. Als Königin Luise von Preußen eines Tages während eines Kricket-Spiels mit ihren Kindern unerwartet auf Christian trifft, schreit sie entsetzt: „Monster!“ - ein Wort, dass noch lange nachhallen wird, da Christian und seine jüngere Schwester Marie kleinwüchsig sind. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

„Sie war ein Ding. Ein Ding, das man benutzte, selbst dann, wenn man es vergaß. Denn auch dann war es da. Sie gehörte ihrem König wie die Insel, auf der sie waren.“

Im Fokus des Romans steht Marie, deren Lebensgeschichte Hettche, da Marie zwar tatsächlich gelebt hat, aber nicht viel über sie bekannt ist, geschickt mit Fiktion ausfüllt, indem er eine Vielzahl an historischen Persönlichkeiten „aufmarschieren“ lässt. Zwischen 1806 und 1880 betreten, verändern und verlassen zahlreiche Künstler, Angestellte, Besucher und Könige die Insel – ganz im Gegensatz zu Marie. Der Reiz des Buches lebt somit von der Isolation, die das bizarre Eiland zwischen Potsdam und Berlin repräsentiert: das Paradies als goldener Käfig.

„Alles Künstliche verschwand in dem Moment, in dem der Wille verschwand, es zu erhalten, und was eben noch modern gewesen war und Versprechen einer neuen Zeit, sank lautlos und kraftlos als Mode zurück ins Vergessen. Das Vergehen der Zeit, dachte sie, war ja vor allem ein Vergehen von Zukunft und ein Sieg der Vergangenheit.“

Innerhalb dieser Lebensgeschichte spielt Hettche meisterlich mit Gegensätzen und zeigt anhand der Pfaueninsel den Kampf zwischen dem Natürlichen und der Kunst, sowie der Künstlichkeit und der Natur auf. Des Weiteren thematisiert der Autor anhand der Konkurrenz zwischen Gartenbau und Architektur, wie die Aufklärung, Technik, Wissenschaft und aufkommende Industrialisierung die Verdrängung der zuvor romantisch-verklärten Welt einläutete. Als Leitmotiv las ich das Monströse heraus, da es sich in allen Schichten - Gartenkunst, Architektur, Menschenbild, Zeitalter und Sexualität (dazu weiter unter Näheres) - des Romans wiederfinden lässt. Oftmals verschmelzen auch diese Schichten in den Handlungsebenen ineinander, sodass es mir eine reine Freude war, diese zu entdecken und zu deuten. Einen weiteren großen Raum nimmt außerdem das Thema Zeit ein, die ganz nebenbei einen zusätzlichen roten Faden der Geschichte darstellt.

„Wir sagen: Die Zeit vergeht. Dabei sind wir es, die verschwinden. Und sie? Ist vielleicht nur so etwas wie eine Temperatur der Dinge, eine Färbung, die alles durchdringt, ein Schleier, der alles bedeckt, alles, von dem man sagt, daß es einmal war. Und in Wirklichkeit ist alles noch da, und auch wir sind alle noch da, nur nicht im Jetzt, sondern zugedeckt von ihr, der Zeit, im Setzkasten der Ewigkeit. Denn zwar stirbt alles, doch es bleibt etwas dort, wo etwas war. Zunächst sind es die Orte, die länger bleiben als wir. Was tut die Zeit mit ihnen.“

Mein Höhepunkt war Hettches Sprache, die so sanftmütig, manchmal verträumt und mit einer guten Leichtigkeit daherkommt. Um die Zeit, in der sich die Geschichte abspielt, angenehm zu verdeutlichen, nutzt Hettche ein leicht gehobenes Vokabular und setzt mit altertümlichen bzw. historisierten Schreibweisen feine Akzente.

Zwischendurch bricht Hettche die Erzählweise des Buches auf, indem er plötzlich in den Konjunktiv oder in die „wir“-Form wechselt, was ich geschickt eingebaut fand, da es mich als Leser auf eine andere Ebene und gleichzeitig ganz nah an die Geschehnisse heranholte. Dieses Spiel gefiel mir sehr gut, ist aber gewiss Geschmackssache.

„Eine Königin? Was ist das? Eine Märchengestalt, denken wir, und doch: dieser hier pulste das Leben am Hals und flackerte über die Wangen, hier, in der schwülen Enge der Bäume, eng um die junge Frau herumgelegt wie jenes Wort sie zu bezeichnen. [...] Eine Königin, eine Königin. Gar nicht verschämt glotzen wir, und ebenso indiskret betastet unsere Fantasie ihre Gestalt.“

Erwähnen möchte ich noch, dass man in diesem Buch auf mindestens drei verstörende Sexszenen stößt, die ich aber – im Gegensatz zu manch anderen Büchern – notwendig fand, da ihnen ein Motiv innewohnt und diese somit die philosophischen Gedankengänge, die mittels Dialoge über die Unterschiede zwischen Pflanzen, Tiere und Menschen eingeflochten werden, unterstreichen. Nebst der Auseinandersetzung mit klassifizierender Schönheit und den Unregelmäßigkeiten bzw. Abweichungen nebst Exzentrik schneidet der Autor außerdem die Themen Triebhaftigkeit, sexuelle Unterdrückung und das Animalische an. Gedankliche Ausflüchte in die Zeit des Barocks und des Mittelalters erzählen zusätzlich von der Veränderung der menschlichen Wahrnehmung im historisch-gesellschaftlichen Kontext.

„Ich mußte plötzlich daran denken, wie sehr wir doch die Knechte unserer Zeit sind, ohne eigentlich zu wissen, was die Dinge, die wir aufgaben oder verlieren, in Wirklichkeit bedeuten.“

Schade fand ich, dass die eine oder andere wichtige Figur nicht tiefer beleuchtet wurde, obgleich ein auktorialer Erzähler vorhanden ist, zumal ich auch die eine oder andere kleine Schwäche der Sprödheit entdeckte, was ich aber angesichts der Klugheit des Romans verschmerzen kann. Hier "meckere" ich auf hohem Niveau, will ich meinen. Inwiefern manche historischen Persönlichkeiten im Detail "realistisch" dargestellt wurden, kann ich leider (noch?) nicht beurteilen.

Mich berührte das Buch, da es aufzeigt, wie Worte den Verlauf eines ganzes Lebens, ja, sogar die Existenz bestimmen können – was in meinen Augen einen mehr als gelungenen Brückenschlag zur Literatur baut. Hier sehe ich regelrecht das Augenzwinkern des Autors vor meinem inneren Auge.

In diesem Sinne kann ich dieses Buch, in dem es viel zu entdecken gibt, lediglich empfehlen. Wer Naturbeschreibungen zu schätzen weiß, wird hier auf seine Kosten kommen. Nebst Ecos 'Der Name der Rose' ist Hettches 'Pfaueninsel' für mich einer der klügsten historischen Romane, die ich las, da beide Romane über das reine Erzählen weitaus mehr zu bieten haben, wenn man gewillt ist, zwischen die Zeilen zu sehen und große Zusammenhänge herauszulesen, was ich ihnen hoch anrechne. Die 4,5 Sterne runde ich hierbei - entgegen meiner üblichen Bewertung - gerne auf 5 auf.

„Eine unheimliche Stille umfinge einen, wenn man von der Anlegestelle hinaufstiege und das Schwappen der Wellen leiser würde und schließlich verschwände, der Wind auf dem Wasser vergessen, die Luft unter dem Blätterdach heiß und stickig. Traubeneichen und Stieleichen, Ulmen und Erlen. Zitterpappeln, deren Propellerblätter an ihren langen Stielen sachte aufhörten, zu kreiseln, immer langsamer würden, erschlafften, einschliefen unter dem Blick zurück zum Steg an der Havel.“

 

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Es mutet an wie ein modernes Märchen: Alles beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen später ist die junge Königin tot - und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit ihrem entsetzten Ausruf: "Monster!" Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die auf der Pfaueninsel zwischen den Befreiungskriegen und der Restauration, zwischen Palmenhaus und Menagerie, Gartenkunst und philosophischen Gesprächen aufwächst und der königlichen Familie bei deren Besuchen zur Hand geht, erzählt Thomas Hettche von der Zurichtung der Natur, der Würde des Menschen, dem Wesen der Zeit und der Empfindsamkeit der Seele und des Leibes - und nicht zuletzt von die Liebe in ihren mannigfaltigen Erscheinungsformen.