Revanche (Buch)

Der zehnte Fall für Bruno, Chef de Police. Roman

Martin Walker

Übersetzung: Michael Windgassen

Buch
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10-jähriges Dienstjubiläum für Bruno Courrèges, Chef de police - Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis Ein Mann, den man beim delikaten Ermitteln ebenso gern begleitet wie beim Schlemmen, Kochen und Lieben Zehn Jahre und zehn Fälle für Bruno, Chef de police Der zehnte Fall der Erfolgsserie Gesamtauflage im deutschen Sprachraum: 2,5 Millionen Exemplare Bruno bekommt eine junge Kollegin zur Seite gestellt, die ihn und seine Ermittlungsmethoden hautnah studiert

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Details
AutorIn Martin Walker
Übersetzung Michael Windgassen
Edition 2. Aufl.
Seiten 416
EAN 9783257070255
Sprache deutsch
erschienen bei Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum 25.04.2018
Ursprungstitel The Templars' Last Secret
Stichwörter Bestseller
Bestsellerautor
Kochen
Périgord
Wein
Rezensionen
Autorenportrait
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spannend, aber nicht der beste Band der Reihe
»Was liest Du?«-Rezension von Muschelschubser, am 25.06.2018

Bruno, Chef de Police im schönen Saint Denis im Périgord hat einen neuen Fall. Eine junge Ausländerin ist beim Klettern an der alten Tempelritterburg Commarque zu Tode gekommen und was zunächst nach einem Unfall aussieht, stellt sich bald als Mord heraus. Bei den Ermittlungen wird Bruno von einer jungen Frau begleitet, die vom Ministerium ihm an die Seite gestellt wurde. Bald stellt sich heraus, dass sie durch ihre Kenntnisse in den sozialen Medien und ihr Netzwerk viel zur Klärung des Falls beitragen kann.

Die Tote ist eine Archäologin, die angeblich einen sagenumwobenen Schatz sowie ein politisch höchst explosives altes Dokument zutage fördern wollte und es scheint, als wäre sie dadurch in Gefahr geraten. Saint Denis wird Mittelpunkt für Auseinandersetzungen, die man sonst nur aus dem Nahen Osten kennt und fulminanter Höhepunkt ist ein Showdown mit viel Schießerei.

Spannend, aber sicher nicht der beste Band aus dieser Reihe. Walker versucht diesmal die aktuelle Terrorismusdebatte und den Nah-Ost-Konflikt zu thematisieren, das wirkt meiner Meinung nach etwas gezwungen und das hat dieser großartige Charakter nicht eigentlich nicht nötig.

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Gewohnte Qualität
»Was liest Du?«-Rezension von Matzbach, am 10.05.2018

Neben Kluftinger und Jennerwein ermittelt nun auch Martin Walkers Bruno Courrèges in seinem zehnten Fall.

Zu den Füßen der Burg Commarque liegt die Leiche einer frau, die offensichtlich beim Versuch, ein Graffito am Burgturm anzubringen, gestorben ist. Da sie auffällig drapiert ist und ihr Halteseil offensichtlich durchtrennt worden ist, wird Brunos Verdacht geweckt. Eine ihm zur Seite gestellte Beamtin des Justizministeriums unterstützt ihn bei der Suche nach der Identität der Getöteten. Diese war eine israelische Historikerin, die vor dem Auftauchen eines verschollenen Dokumentes gewarnt hatte, indem es um die Berechtigung der muslimischen Forderung bezüglich Jerusalems geht. Liegt dieses Dokument etwa in der Burg Commarque, einer ehemaligen Templerburg?

Bruno muss sich schon wie zuvor in seinem siebten Fall mit den Auswirkungen des islamischen Fundamentalismus auseinandersetzen, der seinen kleinen Kosmos bedroht. Dabei hat er eigentlich ganz andere Sorgen, denn die bevorstehende Hochzeit zweier seiner freund hält ihn genug auf Trab. Und als ob das alles nicht genug wäre, auch sein Gefühlsleben wird durch die Präsenz zweier ehemaliger Geliebten aufs Äußerste gespannt.

Wer die Romane Walker bisher gern gelesen hat, wird auch dieses Mal wiederum gut bedient. Über das deftige Essen braucht wohl nichts mehr geschrieben werden, was mich aber ein wenig gestört hat, ist das Schwarz-Weiß-Schema gute Israelis, böse islamische Fundamentalisten, die die Ursachen des in Konflikts im Nahen Osten denn dann doch etwas zu einseitig vermittelt.

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Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung 'The Guardian'. Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager und Senior Scholar am Woodrow Wilson Center in Washington DC. Seine 'Bruno'-Romane erscheinen in fünfzehn Sprachen.