Sarahs Schlüssel

Sarahs Schlüssel (Audio-CD)

Autorisierte Hörfassung. Mit QR-Code

Tatiana de Rosnay

Übersetzung: Angelika Kaps

Audio-CD
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Paris, 2002: Julia, eine amerikanische Journalistin, die mit ihrem französischen Mann in Paris lebt, entdeckt, dass die Familie ihres Mannes jahrzehntelang in einer Wohnung gelebt hat, die vor 1942 Juden gehörte. Als... (weiter)

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Details
AutorIn Tatiana de Rosnay
Übersetzung Angelika Kaps
EAN 9783869741000
Sprache deutsch
erschienen bei Steinbach Sprechende
Erscheinungsdatum 12.2011
Ursprungstitel Sarah's Key
Kategorie All Ages
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 7 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.5 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  5 Bewertungen

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Verwirrung durch permanenten Zeitenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit
»Was liest Du?«-Rezension von Nina, am 16.09.2014

Alles in allem war das Hörbuch ein Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte, aber ich musste mehrfach ansetzen und hatte Schwierigkeiten mit den Namen (Verwechslung von Vater Eduard und Sohn Bernard), was vermutlich auch an der Form des Mediums lag. Beim Lesen des Buches hätte ich blättern und die Namen schon anhand der Buchstaben auseinander halten können.

Es geht um die amerikanische Journalistin Julia, die mit Mann und Kind in Paris lebt und 2002 für ihre amerikanische Zeitung anlässlich des Jahrestages über die Deportation der Juden zum KZ Ausschwitz (1942) recherchieren soll. Dabei findet sie heraus, dass in der Wohnung ihrer Schwiegereltern damals Juden gelebt haben und geht der Geschichte auf den Grund. Sie findet heraus, dass in der Wohnung eine Familie mit zwei kleinen Kindern gelebt hat und die zehnjährige Sarah ihren dreijährigen Bruder im Wandschrank zurückgelassen hat, als sie zur Deportation abgeholt wurden. Bei ihren Nachforschungen begegnet Julia nicht nur wohlmeinenden und an der Geschichte ihrer Vorfahren interessierten Menschen.

Während Julia sich in ihre Arbeit stürzt, geht es in ihrem eigenen Leben den Bach hinunter und sie verliert sich in der Vergangenheit.

Der ständige Wechsel zwischen der Rahmenhandlung von Julia und der Geschichte der Jüdin Sarah bringt einen über kurz oder lang aus dem Konzept. Vor allem, da für mich die Geschichte neu war, dass die Deutschen einen so großen Einfluss auf die Pariser Polizei ausüben konnten. Die Schilderung des Eingesperrtseins im Radstation Velodrom d'Hiver fand ich besonders bedrückend, wurde doch das Vertrauen der jüdischen Franzosen in ihre (Schutz-)Polizei zutiefst verletzt.

Wer sich mit dem dritten Reich beschäftigt und geschichtlich an dieser Zeit interessiert ist, sollte "Sarahs Schlüssel" auf jeden Fall lesen, aber nicht unbedingt hören.

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Zwei stränge die kaum auseinander zu halten sind.
»Was liest Du?«-Rezension von pudelmuetze, am 11.09.2013

Ich muss sagen das mir dieses Hörbuch einige Kopfzerbrechen beschert hat. Nicht die Story um Sarah und Julia die in zwei unterschiedlichen erzähl strängen behandelt wird. Sondern vielmehr die Art und weise wie dieses Hörbuch gesprochen ist. Denn leider ist es gerade am Anfang sehr schwer beide Zeiten auseinander zu halten. Einmal 1942 und dann 2002. Das eigentliche Problem ist das man die Personen noch nicht kennt und nicht weiß wann dieser Zeitsprung passiert, er ist in keinster Weise "gekennzeichnet". Nach mehreren Anläufen habe ich es dann geschafft beiden strängen folgen zu können.

Die Story selbst hat dann auch Spaß gemacht, wobei man bei diesem ernsten Thema nicht wirklich von Spaß reden sollte. Tatiana de Rosnay erzählt eine tief bewegende Story eines Schicksals während des 2. Weltkriegs. Es geht um ein Kapitel deutscher und französischer Geschichte das gerne unter den Tisch fallen gelassen wird. Das schlimme ist das die Zusammentreibung im Vélodrome d’Hiver wirklich 1942 statt gefunden hat, es liegt also eine wahre Begebenheit vor als Grundlage der Geschichte. In wie weit die Geschichte selbst wahr ist oder an einer Wahrheit liegt kann ich nicht sagen. Die Autorin hat dieses Thema sehr sensibel umgesetzt, sie geht mit viel Gefühl an die Dinge, aber ohne etwas schön zu schreiben. Wie die Geschichte um Sarah, Julia und natürlich Sarahs Bruder ausgeht solltet ihr selbst erhören bzw. erlesen, ich kann euch sagen es lohnt sich.

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Paris, 2002: Julia, eine amerikanische Journalistin, die mit ihrem französischen Mann in Paris lebt, entdeckt, dass die Familie ihres Mannes jahrzehntelang in einer Wohnung gelebt hat, die vor 1942 Juden gehörte. Als sie sich auf die Suche nach der jüdischen Familie macht, ahnt sie nicht, dass dies ihr Leben radikal verändern wird. Ihre Recherche führt sie zurück in den Sommer 1942, zu Sarah, einem zehnjährigen jüdischen Mädchen, das mit ihren Eltern von der französischen Polizei deportiert wurde. Getrieben von dem Wunsch, ihren kleinen Bruder zu retten, der zu Hause versteckt in einem Wandschrank wartet, gelingt ihr die Flucht. Den Schlüssel zum Schrank hält sie in der Hand...

Tatiana de Rosnay Tatiana de Rosnay wuchs in Paris und Boston auf und verbrachte mehrere Jahre in England. Seit 1984 lebt sie wieder in Paris. Sie arbeitet für verschiedene Zeitschriften, unter anderem ELLE und Psychologies, und hat mehrere Romane veröffentlicht. Maria Schrader Maria Schrader gehört zu den wundervollsten Schauspielerinnen in Deutschland. Sie ist bekannt durch ihre Hauptrollen in Kinofilmen wie "Väter", "Rosenstraße", "Aimee und Jaguar" oder "Meschugge". Mit Zeruya Shalevs "Liebesleben" gab sie 2007 ihr Regiedebüt.