Scharnow (eBook)

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In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, mordlustige... (weiter)

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Details
AutorIn Bela B Felsenheimer
EAN 9783641228651
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 25.02.2019
Stichwörter Die Ärzte
Popstar
Ostdeutschland
Debüt
Provinz
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.77 MB
Veröffentlichungsjahr 2019
Rezensionen
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Ø2.8 | 5 Meinungen

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Kaleidoskop aus verrückten Ideen und Absurditäten
»Was liest Du?«-Rezension von Tintenwelten, am 15.05.2019


Scharnow ist eine Kleinstadt in der Nähe von Berlin. Nichts ist wie es scheint, nichts passiert so wie gedacht. Ein Manga-Mädchen trifft auf einen jungen Flüchtling, mysteriöse Tode geschehen, es gilt eine Übermacht zu vernichten und dann geht dem Pakt der Glücklichen auch noch das Bier aus.


Als großer Die Ärzte Fan war mir natürlich sofort klar: Den Debütroman von Bela B. Felsenheimer muss ich lesen! Dabei bin ich eigentlich ohne jede Erwartungshaltung an die Lektüre heran gegangen und wurde definitiv überrascht. Es mischen sich aktuelle Themen, ein Hauch Gesellschaftskritik, Fantasy, Übernatürliches, SciFi und Komik. Heraus kommt ein herrlich skurriles, verrücktes und teilweise sowas von absurdes Buch. Es ist schwer dies inhaltlich zusammenzufassen, weil es so viele Handlungsstränge und so viele verschiedene Charaktere gibt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, dann aber in irgendeiner Form doch irgendwann aufeinander treffen.


Zugegeben: An der ein oder anderen Stelle fragt man sich, was das Ganze eigentlich soll, wo es hin führen soll. Grade die übernatürlichen Elemente des Romans lassen doch einige Fragen offen. Man kann aber nicht bestreiten, dass Bela B. unterhält, zum Schmunzeln bringt, einen den Kopf schütteln lässt und mit jeder Menge unerwarteter Wendungen aufwartet. Grade bei den Charakteren merkt man auch, wie liebevoll ausgearbeitet und durchdacht sie sind. Jeder von ihnen ist etwas besonderes und es macht Spaß kleine Episoden deren Leben zu begleiten. 


"Scharnow" ist ein Kaleidoskop aus verrückten Ideen, Personen und Absurditäten, das mitreißt und amüsiert.
 

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Zeitverschwendung für mich
»Was liest Du?«-Rezension von Gackelchen, am 07.05.2019

Worum es geht: 

Ein Buch mit eigenem Willen taucht in Scharnow auf, einem kleinen Vorort von Berlin. Ein Blogger begeht Suizid, nackte Männer überfallen einen Supermarkt und ein Syrier verliebt sich in ein Mangamädchen. Als dann auch noch ein fliegender Mann auftaucht, gehts ab. Hier lauert was im Gebüsch, und damit ist nicht nur der Scharfschütze, der Cloudy, den süssen Hund der Kassierin aus dem Supermarkt abknallen soll, gemeint. 
3 Tage lang darf der Leser mit auf eine Reise durch Scharnow.
Meine Meinung: 
Dirk Felsenheimer, der um die Verkaufszahlen anzukurbeln dann doch lieber bei Bela B bleibt, hat einen Roman geschrieben. Hätte Dirk Felsenheimer drauf gestanden, und keiner hätte Die Ärzte erwähnt, ich hätte das Buch keines zweiten Blickes gewürdigt. Ja, das Marketing hat bei mir funktioniert. Die Neugierde war grösser als das Desinteresse an der Geschichte. Der Mann zuhause liebt Die Ärzte, also endlich mal ein Buch zum teilen! Denkste. Nach dem stolzen Vorzeigen, die Aussage: "Hmmm... Ich persönlich finde nicht, dass Bela schreiben kann... Seine Songexte sind für meinen Geschmack immer die schwächeren... Ich glaub nicht, dass sich das auf 400 Seiten ausgeweitet bessert." Kein Interesse seinerseits. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. 
Die Inhaltsangabe habe ich mehrfach gelesen, um was es nun ging erschloss sich mir dennoch nicht. Nach den ersten 50 Seiten dann die Erleuchtung:  
Es geht um Scharnow, ha! Um die Menschen die dort leben. Glaub ich zumindest. Zu Beginn wechselt jedes Kapitel die Sichtweise, jeder darf mal dran. Der Blogger stirbt und einige Menschen sind davon betroffen, so weit so gut. Das böse Buch kommt wieder vor, es wird klar, dass es irgendwas mit dem Suizid zu tun hat. Das ist auch Seite 80 oder so und wird dann nie wieder erwähnt bis Seiten 360. 
Eine "Gesellschaft der Glücklichen" wie sich eine WG nennt überfällt einen Supermarkt, weiter wichtig für die Handlung ist das aber auch nicht. 
Ich kann das jetzt so weiterführen bis wir die 400 Seiten durch haben... wichtig für "die Handlung" ist nichts. Viele Figuren sind ebenfalls nicht wichtig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eine Woche nach der Lektüre alles aus diesem Buch vergessen habe. Hauptsache Skurril, Politkritisch, ein bisschen eklig, bisschen Bela. Alles so bisschen gezwungen, ne?!
Und Schriftsteller ist er halt leider wirklich nicht. 
Mir tut's leid um die Zeit. 
 

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In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet: Schützen liegen auf der Lauer, um die Agenten einer Universalmacht zu vernichten, mordlustige Bücher richten blutige Verheerung an, und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Wenn sich dann ein syrischer Praktikant für ein Mangamädchen stark macht, ist auch die Liebe nicht weit.

Bela B Felsenheimer, geboren 1962 in West-Berlin, ist Schlagzeuger, Gitarrist, Komponist, Sänger, Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher, war Comicbuch-Verleger und hatte eine eigene Radiosendung. Bekannt ist er vor allem als Mitglied der Punkrock-Band die Ärzte. Als Autor hat er bisher einige Kurzgeschichten veröffentlicht und ein Filmdrehbuch verfasst. Scharnow ist sein erster Roman.

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