Bücher sind unsere Leidenschaft, die wir mit Ihnen als Kunden, den Verlagen und ihren Autoren teilen.

Doch man braucht nicht unbedingt einen Verlag im Rücken, um erfolgreich Bücher zu schreiben.

Hier stellen wir Ihnen ein paar Individualisten vor, die es aus eigenem Antrieb geschafft haben.


... Selfpublisherin Frida Luise Sommerkorn

Frida Luise Sommerkorn

Jana Thiem hat eine Ausbildungen zur Schneiderin, Einzelhandelskauffrau und Mediendesignerin gemacht. Sie arbeitet noch als Webdesignerin hat aber ihren Traumberuf mit dem Schreiben gefunden. Unter dem Pseudonym Frida Luise Sommerkorn nimmt die Autorin ihre Leser in ihrem Büchern mit auf eine Reise vom Ostseestrand bis zu den Alpen. Die realistischen Charaktere und die spannenden Handlungen machen ihre Bücher absolut lesenswert, nicht nur für ihre Fans.


Alle Bücher von Frida Luise Sommerkorn
Mehr über die Autorin

Die Autorin im Interview

Vom Lesen zum Schreiben: Wie sind Sie zum Selfpublishing gekommen?
Ich habe schon als Kind Bücher verschlungen, war eine begeisterte Aufsatzschreiberin in der Schule und konnte es nicht lassen, in der Kindheit und Jugend selbst Geschichten zu schreiben. Dann kam eine ganze Weile das Leben dazwischen, aber 2013 flatterte mir eine Anmeldung zu einem Schreibworkshop in die Hände und plötzlich begann es zu kribbeln. Dieses Kribbeln hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Nach einem Verlagsbuch habe ich mich ganz bewusst für das Selfpublishing entschieden. Hier habe ich den Termin der Veröffentlichung, die Covergestaltung, das Marketing, spezielle Preisaktionen oder Werbemaßnahmen selbst in der Hand. Ich kann verschiedene Genres ausprobieren, Reihen konzipieren oder Trilogien herausbringen. Natürlich verkaufe ich als Selfpublisherin hauptsächlich eBooks, aber mittlerweile stehen meine Taschenbücher sogar in meiner Lieblingsbuchhandlung und ich habe regen Kontakt zu Buchhändlern.

Sie schreiben Krimis, aber auch leichtere Romane. Welches der beiden Genres macht Ihnen mehr Spaß?
Ein Hoch auf die Abwechslung! Ich schreibe sehr gerne Familien- und Fernwehromane, da sie dem Leben entspringen. Hier kann ich mich in die Protagonisten hineinversetzen, mit ihnen leiden oder lachen und eigene Erlebnisse verarbeiten. Das Krimischreiben, unter meinem Klarnamen Jana Thiem, finde ich schon deshalb spannend, weil die Romane in meiner Heimat spielen. Dabei kann ich besonders die Eigenarten der hier lebenden Menschen sowie die örtlichen Besonderheiten unterbringen. Oftmals stiehlt sich ein Grinsen in mein Gesicht, obwohl ich gerade eine spannende Szene schreibe. Es ist die Nähe zu den Protagonisten und die Verbundenheit zu meiner Heimat, die meinen Schreibstil beeinflussen.

Ihr erster Roman erschien 2014. Seitdem haben Sie bereits viele weitere veröffentlicht. Hatten Sie die Ideen bereits alle griffbereit oder wie kommen Sie auf die Ideen zu neuen Buchprojekten?
Meistens kommen die Ideen zu mir. Manchmal schnappe ich während einer Unterhaltung etwas auf, was mich sofort inspiriert, manchmal sehe ich etwas und das Gedankenkarussell beginnt sich zu drehen. Meinen Krimi Humboldt und der tiefe Fall habe ich an die Sage vom Jungfernsprung angelehnt, die mich schon als Kind fasziniert hat. Es reichen oft kleine Puzzleteile, die ich zusammenfüge und erweitere. Aber es sprühen auch während des Schreibens noch viele unvorhergesehene Ideen. Die Ostseeliebe-Trilogie hatte ich eigentlich als ein Roman um die Hauptperson Stine vorgesehen. Dann meldeten sich aber Stines Freundinnen Anne und Caro vehement zu Wort, so dass ich jeder eine eigene Geschichte widmen konnte. ;-)

Haben Sie einen Rat für andere Selfpublisher, um erfolgreich zu sein?
In erster Linie: Lasst euch nicht davon abbringen, wenn ihr wirklich schreiben wollt! Es erfordert viel Selbstdisziplin und Durchsetzungsvermögen, aber euer Erfolg wird euch belohnen! Ich musste mich gegen manch gut gemeinten Rat erwehren, dass ich doch etwas Richtiges arbeiten solle. Aber ich wusste, dass ich das Schreiben zu meinem Beruf machen wollte. Es ist sicher nicht von Nachteil, ein gewisses Maß an Handwerkszeug zu erlernen, denn jede Geschichte braucht ihre Heldenreise. Wenn dann das Manuskript steht, geht es meiner Meinung nach nicht ohne ein professionelles Lektorat. Und auch das Coverdesign würde ich in fachmännische Hände geben. Ich weiß, dass die Kosten am Anfang enorm erscheinen, aber diese Investition lohnt sich. Die LeserInnen wissen es zu schätzen, wenn sie ein Buch mit ansprechendem Cover, spannender Geschichte und sauberem Stil bekommen. Und wenn euch das alles noch richtig Spaß macht, gibt es keine Ausrede mehr: Ran an den Schreibtisch und Ideen fließen lassen!

Können Sie uns schon etwas zu Ihrem nächsten Buchprojekt verraten?
Vom Meer zieht es mich jetzt ins Allgäu. Am Fuße des Grünten betreibt Theresia, eine von drei Geschwistern, gemeinsam mit Mann und zwei Kindern eine Käserei. Nach dem Tod des Vaters entdecken die Geschwister, warum die Harmonie in dieser Familie nie gelebt werden konnte. Ein Geheimnis tut sich auf, das auch auf die nächsten beiden Bücher Auswirkungen hat. Es soll also wieder eine Trilogie werden. Und wer aus "Sanddornpunsch und Herzenswunsch" Bertram und Clara kennt, der darf sich auf ein Wiedersehen mit den beiden freuen.

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