Bücher sind unsere Leidenschaft, die wir mit Ihnen als Kunden, den Verlagen und ihren Autoren teilen.

Doch man braucht nicht unbedingt einen Verlag im Rücken, um erfolgreich Bücher zu schreiben.

Hier stellen wir Ihnen ein paar Individualisten vor, die es aus eigenem Antrieb geschafft haben.


... Selfpublisherin Stina Jensen

Stina Jensen

Bereits seit ihrer Kindheit interessiert sich Stina Jensen für Sprachen und Reisen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sie sich in ihren Büchern beiden Themen sehr ausführlich widmet. In den Büchern ihrer eBook-Inselfarben-Serie entführt Stina Jensen ihre Leser nach Mallorca, Langeoog, Irland, Island und Rügen. Mit einer abwechslungsreichen Handlung und authentischen Figuren, die alle an der Verwirklichung ihrer Träume arbeiten begeistert sie vor allem das weibliche Publikum. Ganz neu erschienen ist jetzt ihr Kriminalroman Playa de Palma: Abgrundtief.


Alle Bücher von Stina Jensen
Mehr über die Autorin

Die Autorin im Interview

Vom Lesen zum Schreiben: Wie sind Sie zum Selfpublishing gekommen?
Da muss ich etwas ausholen. Ich habe schon immer gern gelesen. Als Kind war ich Stammgast in der örtlichen Bücherei, und ich erinnere mich an den Satz meiner Mutter: „Man kann doch nicht immer nur lesen.“ Nun – ich konnte schon. :) Später kaufte ich mir die Bücher meiner Lieblingsautoren und verschlang vor allem Krimis und Historisches. Als mein Englisch gut genug war, kamen englischsprachige Bücher dazu, hauptsächlich Liebesromane. Erst 2008 begann ich selbst zu schreiben. Beim Keller-Aufräumen stöberte ich in alten Tagebüchern aus der Zeit, in der ich in Spanien studierte, und hatte plötzlich die Idee zu einem Roman. Zwar ist mein Keller immer noch nicht aufgeräumt – stattdessen habe ich seither elf Romane geschrieben. Drei davon – allesamt Thriller – wurden unter meinem Klarnamen Ivonne Keller bei Knaur veröffentlicht.
Zwischendurch beobachtete ich die Selfpublisherszene mit großem Interesse und veröffentlichte 2015 meinen ersten Roman im Selfpublishing, damals noch unter dem Pseudonym Alice Golding. In 2016 hatte ich dann die Idee zur INSELfarben-Reihe, die ich seither als Stina Jensen herausbringe.

Bisher haben Sie mit Ihrer "Inselreihe“ hauptsächlich Frauenromane verfasst, jetzt ganz aktuell Ihren ersten Thriller. Was hat Sie zu dem Wechsel bewogen?
Eigentlich war es kein Wechsel, sondern ein Zurückkehren. Ich habe das Krimi-Genre vermisst und wollte gern wieder etwas schreiben, wo der Fokus auf der Spannung liegt und nicht in der Liebe. Wobei ich die Liebesromane auch wahnsinnig gerne mag – ich bin nur ein Mensch, der ein wenig Abwechslung braucht; das Leben ist ja auch nicht immer gleich.

Was wollen Sie allen anderen Selfpublishern, die eventuell noch ganz am Anfang stehen, mit auf den Weg geben?
Also angenommen, jemand kann fesselnde Geschichten schreiben (das ist schon mal eine Voraussetzung für den Erfolg), dann ist es hilfreich, wenn man sich eine Strategie überlegt und diese dann diszipliniert verfolgt. Ein einziges Buch im Selfpublishing zu veröffentlichen, ist vermutlich nicht besonders erfolgsversprechend, da der Buchmarkt schnelllebig ist und man – selbst wenn man eine Weile in den Bestsellerlisten war – aus der Sichtbarkeit gerät. Da ist es hilfreich, wenn bald das nächste Buch kommt, am besten innerhalb eines halben Jahres, besser noch früher. Der berühmte „Roman in der Schublade“ sollte gründlich überarbeitet werden, der Zeit angepasst (das sind manchmal nur Kleinigkeiten, aber es glaubt einem eben heute keiner, wenn der Protagonist nach einer Telefonzelle sucht) und fehlerfrei sein. Auch ein professionelles Lektorat tut jeder Geschichte gut – wenn man sich das nicht leisten kann, dann braucht es viele und ehrliche Testleser, die nachschauen, ob alles plausibel ist. Auch Liebesromane benötigen Spannung, es sollten Geheimnisse aufgebaut werden, hinter die der Leser kommen will. Kurz: man sollte genauso viel Mühe und Aufwand wie für ein Verlagsbuch betreiben. Und selbstredend übernimmt man die Kosten dafür erst einmal selbst.

Ist Selfpublishing ein Full-time Job oder arbeiten Sie noch nebenbei woanders?
Ich bin in der glücklichen Lage, inzwischen Vollzeit schreiben zu können und nichts anderes mehr zu tun. Dadurch habe ich die Abende und Wochenenden weitestgehend frei, was ein großer Genuss ist, da ich viele Jahre „nebenher“ schrieb. Das laugte mich irgendwann ziemlich aus. Daher ist Punkt 3 auch so wichtig: wenn man vom Schreiben leben möchte, braucht man neben dem Talent und dem Handwerk auch eine Strategie.

Was sind ihre Vorteile beim Selfpublishing? Wieso haben Sie sich für diesen Weg entschieden?
Dafür gibt es etliche, aber der größte Vorteil, den ich sehe, ist die Geschwindigkeit. Von der Romanidee bis zur Veröffentlichung brauche ich knapp ein Vierteljahr. Das wäre bei einem großen Publikumsverlag undenkbar. Da dauert es manchmal schon ein Vierteljahr, bis ein Verlag sich entscheidet, das Buch überhaupt zu machen. Dann sind die Projekte anderer Autoren meist schon weit fortgeschritten, sodass das Buch, das man gerade schreibt, erst ein, manchmal zwei Jahre später erscheinen kann. Und natürlich der finanzielle Aspekt: bei einem Verlagsbuch sind die Margen so gering, dass nur Spitzenautoren vom Schreiben leben können. Und manchmal nicht einmal die. Das ist im Selfpublishing anders. Für den neuen Krimi „PLAYA DE PALMA: Abgrundtief“ habe ich nun das Glück, einen kleineren Verlag, den Leinpfadverlag, gefunden zu haben, der innerhalb kürzester Zeit das Taschenbuch herausgebracht hat. Damit können nun auch Leser den Krimi lesen, die keinen eReader besitzen. Außerdem ist es für mich als Autorin natürlich toll, das gedruckte Buch in Händen zu halten.

Können Sie uns schon etwas zu Ihrem nächsten Buchprojekt verraten?
Gerade habe ich mit dem ersten Teil einer „GIPFELfarben-Reihe „begonnen, und wie es der Titel schon sagt: es geht in die Berge! Der erste Band spielt in Zermatt, am Matterhorn. Das Konzept der „INSELfarben-Reihe“, bei der immer eine Nebenfigur des aktuellen Romans im nächsten zur Hauptfigur wird, werde ich hier fortsetzen. Annika, die einige Leser schon aus „INSELgold“ kennen, lebt dort und wird vor die große Herausforderung gestellt, kurzfristig ihre Hochzeit abzusagen, weil sie feststellt, dass ihr Verlobter, mit dem sie ein Kind hat, sie unverzeihlich belogen hat. Oder wird sie ihn dennoch heiraten, weil sie sonst zu viele Menschen enttäuscht und auch zu viel verliert? Abgesehen davon schlägt ihr Herz noch für jemand anderen … Das alles vor der großartigen Kulisse der Schweizer Berge zu schreiben, macht sehr viel Freude.

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