Die seltsamsten Orte der Welt

Die seltsamsten Orte der Welt (Buch)

Geheime Städte, verlorene Räume, wilde Plätze, vergessene Inseln. Ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward in der Kategorie Das besondere Reisebuch / Ratgeber 2016

Alastair Bonnett

Übersetzung: Andreas Wirthensohn

Buch
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Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken - oder etwa doch? Alastair Bonnett... (weiter)

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Details
AutorIn Alastair Bonnett
Übersetzung Andreas Wirthensohn
Edition 8. Aufl.
Seiten 295
EAN 9783406674921
Sprache deutsch
erschienen bei Beck C. H.
Erscheinungsdatum 14.07.2015
Ursprungstitel Off the Map. Lost Spaces, Invisible Cities, Forgotten Islands, Feral Places, and What They Tell Us About the World.
Stichwörter Geografie
Seltsames
Geschichte
Führer
Kuriositäten
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø2.7 | 3 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 2.5 |  1 Rezension
davon Bewertungen:
Ø 2.8 |  2 Bewertungen

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1 Stern

Ein spannendes, informatives Thema, ABER...
»Was liest Du?«-Rezension von thilopapa, am 30.09.2016

Gibt es ein spannenderes Umfeld als Lost Places, vergessene Orte oder unbekanntes Terrain, wenn man seinen Entdecker- und Forschungsdrang stillen möchte? Eigentlich nicht! Mit großem Interesse und Vorfreude griff ich vor einigen Wochen zum Buch von Allistar Bonnett. Schließlich hat das Thema auch immer etwas vom Geheimen und Verbotenen an sich. Doch so hochinteressant das Thema mir auch erschien. Richtiger Lesespaß sollte bei dem knapp 300 Seiten umfassenden Schmöker nicht aufkommen. Und da kommen wir zum ABER: Wer sich das Buch kauft, leiht oder auf andere Art und Weise ersteht, sollte entweder promovierter Akademiker sein oder aber direkt einen Fremdwörter-Duden daneben liegen haben. Zahlreiche Kapitel sind geradezu gespickt mit Fachbegriffen. Hinzu kommt eine immer wieder auftauchende Flut von verschachtelten Sätzen, die beim Leser nicht nur das entsprechende Sachverständnis, sondern auch allerhöchste Konzentration beim Lesen abverlangen. Insofern empfand ich das Buch eher anstrengend als unterhaltsam, eher für die kurze Kaffeepause als für entspanntes Lesen am fortgeschrittenen Abend geeignet.

Die vorgestellten "Seltsamkeiten" haben durchaus ihren Reiz und sind es in Gänze wert, ihren Weg in das Buch von Bonnett gefunden zu haben. Jedoch hätte das spannende Thema im Buch sicherlich besser und unterhaltsamer umgesetzt werden können. Es passiert selten, das ich mehr als einen Stern für schwierige Lesbarkeit abziehe. In diesem Fall fällt die Bewertung aufgrund der Problematik, die sich durch das gesamte Buch zieht, leider noch etwas härter aus. Leider nur 2,5/5 Sternen für eine eigentlich sehr schöne Idee.

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Spätestens seit Google Earth ist die Welt bis in den letzten Winkel erforscht und vermessen. Es gibt keine unbekannten Orte mehr, keine unberührten Eilande, nichts mehr zu entdecken - oder etwa doch? Alastair Bonnett stellt in diesem Buch faszinierende und außergewöhnliche Orte vor, die unsere Vorstellungen von der Welt gehörig durcheinanderbringen. Sie tauchen auf und unter, wie die Inseln im Gangesdelta, verschwinden von Satellitenbildern, wie Sandy Island vor der australischen Küste, oder verstecken sich unter Gebüsch und Gestrüpp, das alle Spuren überwuchert, wie auf der britischen Halbinsel Arne. Unterhaltsam und leichtfüßig werden Orte wie Bir Tawil in Ostafrika beschrieben, die partout keine Nation haben will, oder Orte, die scheinbar zu zwei Nationalstaaten gleichzeitig gehören. Berichtet wird von versteckten Labyrinthen, unterirdischen, verlassenen oder überbauten Städten ebenso wie von ihrer historischen Entwicklung. Lehrreich, aber nicht belehrend führt Bonnett durch geographische Kuriositäten und zeigt, dass auch für den heutigen Menschen das Entdecken nie aufhört.

Alastair Bonnett ist Professor für Sozialgeographie an der Universität Newcastle.