Sieben Gräber

Sieben Gräber (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Auf einer Baustelle in der Nähe von Braunschweig werden beim Ausheben einer Baugrube die sterblichen Überreste von sieben Kindern entdeckt. Bei einer der Leichen findet die Polizei einen Peilsender, der sich zu einem... (weiter)

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Details
AutorIn V. S. Gerling
Seiten 448
EAN 9783956690488
Sprache deutsch
erschienen bei Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum 08.03.2016
Serien Edition 211
Stichwörter Thriller / Spannung
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 16 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  11 Bewertungen

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Kann die russische Mafia vernichtet werden?
»Was liest Du?«-Rezension von janaka, am 30.04.2016

Ein grausamer Fund auf einer Baustelle in Braunschweig lässt Nicolas Eichborn an einen Fall zurückdenken, der neun Jahre her. Es wurden die Überreste von sieben Kindern gefunden, die brutal ermordet wurden. Eines der Mädchen trug einen Peilsender, den ihr Nicolas im Laufe der Ermittlungen gegeben hat. Diese Kinder konnten damals aus den Fängen der Russenmaffia befreit werden, aber durch die Überheblichkeit eines Beamten, wurden die Kinder wieder entführt und anschließend hingerichtet. Nicolas versucht nun mit Hilfe seiner Abteilung und Patrick Ebel erneut die russische Mafia zu vernichten. Aber seine Gegenspieler wollen sich ihr Lebenswerk nicht streitig machen lassen und haben andere Pläne, aus Jägern werden Gejagte und diese setzen alles dran, Nicolas und seine Familie auszulöschen. Wer gewinnt diese Schlacht?

 

"Sieben Gräber" von V.S. Gerling ist bereits der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Nicolas Eichborn und Helen Wagner. Wieder hat der Autor es geschafft mich mit den ersten Worten in den Bann zu ziehen. Seinen flüssigen und spannenden Schreibstil mag ich einfach, er schreibt sowohl humorvolle wie auch spannende Szenen und dann plötzlich kommt eine richtig schockierende aus dem Hinterhalt. Warnung: Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter, gerade weil es auch um misshandelte Kinder geht. Ich musste mir auch immer wieder sagen, dies ist nur ein Buch, aber es ist so realistisch und lebendig geschrieben, dass meine Gefühle Achterbahn gefahren sind und mir sogar die Tränen aus den Augen nur so liefen.

 

Es gibt ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, wie z.B. Patrick Ebel, der Problemlöser oder auch das "Frettchen" Günter Maria Helmes, aber auch neue Charaktere halten Einzug ins Geschehen und werden gut beschrieben. Besonders grausam sind Fjodor Semjonow und sein Handlanger Gordej "Gollum" Bogdanow, ich hatte sie direkt vor meinem inneren Auge. Diesen beiden Menschen möchte ich nie begegnen, Freund oder Feind, beides kann schlimm ausgehen.

Helen tritt her ein bisschen in den Hintergrund, was ich etwas schade finde. Dafür ist Nicolas sehr präsent und ihn mag ich auch total gern. Zwischendurch sorgt er immer wieder für einen kleinen Schmunzler, da kann man bei diesem schweren Thema mal kurz aufatmen. Aber es nimmt nicht überhand, somit habe ich das Gefühl, dass der Autor dies alles sehr ernst nimmt.

 

Fazit:

Mit diesem aktuellen Thema der Kinderprostitution und des Menschenhandels hat der Autor einen temporeichen und extrem spannenden Thriller geschrieben. Mit den überraschenden Wendungen und wechselnden Schauplätzen schafft er es, die Spannung die ganze Zeit über auf einen hohen Level zu halten. Er bekommt eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Gräueltaten der russischen Mafia
»Was liest Du?«-Rezension von buecherwurm1310, am 09.04.2016

In der Nähe von Braunschweig werden auf einer Baustelle die Leichen von sieben Kindern entdeckt. Bei einem toten Mädchen findet man einen Peilsender, der zum BKA führt und damit zu dem ehemaligen Mitarbeiter Nicolas Eichborn. Der weiß zu gut, wer das Mädchen war und wer für den Tod verantwortlich ist. Nicolas macht sich auf, den Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Er weiß, dass das nicht einfach wird und entwickelt zusammen mit Patrick Ebel einen Plan, der voller Risiken ist. Das zeigt sich sehr bald, als sein Gegner ihn jagt und sogar die bedroht, die ihm nahestehen.

Dies ist der dritte Band einer Reihe um das Ermittlerteam Eichborn und Wagner, wobei es nicht unbedingt erforderlich ist, die Vorgängerbände zu kennen.

Die russische Mafia, die hinter der Sache steckt, geht rücksichtslos und menschenverachtend vor und ist mit normalen Ermittlungsmethoden nicht zur Strecke zu bringen. Nicolas biegt sich gerne die Regeln zurecht, um die Täter zu fangen. Auch in diesem Fall bewegt er sich in einer Grauzone oder besser gesagt in einer Dunkelgrauzone. Obwohl ich manche seiner Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen konnte, halte ich im zugute, dass er weiß, was er tut und was es für Konsequenzen hat. Seine Vorgehensweise ist riskant und gefährlich. In diesem Buch ist Helen Wagner ein wenig zu kurz gekommen, die Nicolas immer wieder erdet. Eigentlich müsste sich Nicolas mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, aber das scheint für ihn kein Thema zu sein. Sein Ausflug in die Praxis eines Psychologen ist für den Leser zwar unterhaltsam, dürfte für Nicolas aber wenig zielführend sein.

Seine Gegenspieler sind sehr rücksichtslos und wirklich keine sympathischen Typen. Nicolas braucht die Unterstützung seiner Kollegen und er nimmt deren Hilfe und Vorschläge an, aber dennoch blieben seine Mitstreiter für mich sehr blass.

Es ist eine ziemlich dramatische und erschreckende Geschichte, aber die humorvollen Dialoge lockern das Ganze auf ohne die Spannung zu nehmen.

Ein sehr spannender und rasanter Thriller.

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Auf einer Baustelle in der Nähe von Braunschweig werden beim Ausheben einer Baugrube die sterblichen Überreste von sieben Kindern entdeckt. Bei einer der Leichen findet die Polizei einen Peilsender, der sich zu einem ehemaligen Beamten des BKA zurückverfolgen lässt: Nicolas Eichborn. Als Eichborn von den sieben Leichen hört, weiß er sofort, um wen es sich handelt. Und er weiß, wer für deren Tod verantwortlich ist: Vor sechs Jahren hatte er gegen die Russenmafia ermittelt und ein junges Mädchen hatte ihm dabei geholfen. Sie ist eine der Toten aus der Baugrube. Eichborn entschließt sich, den Fall neu aufzurollen, um die Russenmafia und deren Boss endgültig zu vernichten. Gemeinsam mit Patrick Ebel entwirft er einen Plan, der sowohl perfide als auch überaus riskant ist. Schon bald wird aus dem Jäger ein Gejagter und Eichborn läuft Gefahr, alles zu verlieren, was ihm wichtig ist.

V.S. Gerling ist das Pseudonym des Autors Volker Schulz. Er schreibt seit 2005 Spannungsromane, 'Das Programm' war der Auftakt zu einer Serie rund um das Ermittlerpaar Eichborn und Wagner; "Falsche Fährten" ist der zweite Fall, "Sieben Gräber" der dritte Fall dieser Reihe. Volker Schulz ist als freier Unternehmensberater tätig, er lebt in Braunschweig.