Stark-Sturm

Stark-Sturm (Buch)

Kriminaler Fuerteventura-Roman (Hommage an A.C.)

Buch
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Verdammt mulmig: Claire, eine Floristin aus Düren, eine Frau von satten 37 Jahren, alleinstehend, verwaist, echt einsam, ein durchaus besonderer Mensch, aber bisweilen regelrecht eigenartig, hier und da im Kopfe zudem noch... (weiter)

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Details
AutorIn Alissa Carpentier
Seiten 402
EAN 9783939832881
Sprache deutsch
erschienen bei KUUUK Verlag
Erscheinungsdatum 16.11.2016
Stichwörter Albert_Camus
Cofete
Düren
El_Golfo
El_Risco_del_Paso
Rezensionen
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Ein wuchtiger und feinbedachter Krimi für und über Fuerteventura
»Was liest Du?«-Rezension von der_kaster, am 05.09.2019

Die Autorin Alissa Carpentier (man muss ein Pseudonym vermuten) hat sich mit einem besonderen Projekt zur dieser Veröffentlichung hingeschrieben. Das Buch spielt erst in Düren ... und dann aber in der Hauptstrecke auf Fuerteventura (auch noch etwas auf Lanzarote).

 

Der Roman greift die Ideen von Camus‘ „Der Fremde“ auf, diskutiert manches aber anders und neu. Das Setting ist eines, wo im Vordergrund Frauen agieren – statt wie bei Camus Männer. Spanische Inseln, bei Afrika gelegen, statt Algerien, das ist dann auch sehr anders.

Anders und gut!

Also: Camus ... und dann doch nicht Camus.

Es schreibt die Autorin von einer „Hommage an A.C.“. Allerdings heißt die Autorin selber Alissa (A) Carpentier (C), sodass man am Ende nicht weiß, was man von allem halten soll. AC? Albert Camus? Alissa Carpentier?

Ein Spiel?

Es ergibt sich in diesem Buch sehr bald echte Spannung, sodass man von einem „Kriminalen Roman“ sprechen kann. Der Roman bedient also die Freunde von Camus, auch seine Philosophie, aber doch anders gedacht. Zugleich rührt alles die Dinge um Fuerteventura an, denn STRAK-STURM = Fuerteventura, ist ja schon eine direkte Übersetzung.

Dann aber haben wir noch eine Krimihandlung, weil eine Frau stirbt, umkommt, ermordet wird, was denn nun?

Und wer ist der Täter? Die Täterin? Wird diese Person überhaupt überführt? Kommt sie in den Knast? Todesstrafe? Lebenslang?

Eine Fülle von spannenden Fragen tun sich auf. Es geht um die Darstellung der Tat und den realen Verlauf einer Tat.

mehr zeigen ...

Verdammt mulmig: Claire, eine Floristin aus Düren, eine Frau von satten 37 Jahren, alleinstehend, verwaist, echt einsam, ein durchaus besonderer Mensch, aber bisweilen regelrecht eigenartig, hier und da im Kopfe zudem noch inselbegabt ... ja, diese Claire verreist nun ganz allein nach Fuerteventura. Ein Flug. Die erste richtig große und weite Reise ihres Lebens wird zu einem Abenteuertrip schlimmster Ereignisse. Sicher, sie lernt diese Elfi kennen, aber dunkle Vorahnungen liegen über allem, was dort an den Stränden und auf den Wassern geschehen könnte. Sind die Einwohner von Fuerteventura ihr wohlgesonnen? Was will dieser verdammte Wind? Wozu sind diese klotzigen Strandburgen aus Stein? Warum erscheint auf einmal dieser Skipper im Leben der Neu-Freundinnen? Oder sind es Konkurrentinnen? Für alles kann nur Fuerteventura selbst die Antwort geben, vielleicht auch der Geist von jenem großen Franzosen Albert Camus, der in diesem spannenden, nachdenklichen, lebensphilosophisch geprägten und auch höchst verunsichernden Buch absichtsvoll und sehr vielfältig mitschwingt. Eine literarische Hommage an A.C. und zugleich ein für sich stehender kriminaler, wenn nicht gar "kriminell" aufregender Roman. Ein ultimatives Fuerteventura-Buch. Und: Man hat zudem vielfältigsten Tourismus-Zugewinn, allein schon durch die überaus kenntnisreichen Be- schreibungen von Geographie und Fauna der Insel. Ein Teil der Handlung vollzieht sich zudem noch auf der anderen berühmten Insel: Lanzarote. Hinzu kommen eine Menge von schönen Illustrationen aus der Hand der Autorin. Mit den Bildern liest und empfindet man alles doppelt gut. Alissa Carpentier ist, wie sie selbst sagt, auf dem "zweiten Bildungsweg" zum Schreiben gekommen, denn in ihrem früheren Leben war sie eine erfolgreiche Industriemanagerin. Sie wurde am 28. Mai 1960 im französischen Nancy geboren, als Tochter eines dort ansässigen Glashüttenbesitzers und einer deutschen Eiskunstläuferin. Als sich ihre Eltern ein paar Jahre später trennten, wurde Alissa von ihrer Mutter bei der deutschen Verwandtschaft im rheinländischen Düren untergebracht. Hier wuchs das Mädchen im Hause ihrer Großeltern auf, während die Mutter ständig mit "Hollywood on Ice" auf Tournee ging. Alissa machte ihr Abitur auf einem Dürener Gymnasium, ging dann nach Aachen und promovierte in Elektrotechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH). Anschließend arbeitete sie fast 15 Jahre lang bei einem großen Automobilhersteller in München, bevor sie sich zur Schriftstellerei und für die Belletristik entschied. Heute wohnt sie mit ihrem Mann Rick, einem inzwischen pensionierten Sommelier, im kleinen Weinort Wormeldange an der luxemburgischen Mosel. Mit "Stark-Sturm" legt sie ein neues Werk vor, das vom Roman "L`Etranger" des französischen Schriftstellers Albert Camus inspiriert wurde. Sie schrieb weiterhin die Romane "Jenseits von Jenen" (eine Persiflage auf John Steinbeck), "Fern-Endlichkeit", "Schlangen-Grab" und "Tot-Schlaf" und veröffentlichte bislang drei Bände satirischer USA-Reisegeschichten, die sogenannten "Tossing Tales", von denen einer bereits auch in amerikanisches Englisch übersetzt wurde. Häufig publiziert sie unter Heteronymen, nennt sich dabei Gudrun Tossing oder gar Jeff Sailor ...