Stephen Hawking


„Wir müssen zu den Sternen schauen, denn dort liegt die Zukunft der Menschheit.“



Stephen Hawking

Am 14. März 2018 starb der Astrophysiker Stephen Hawking im Alter von 76 Jahren. Sein Werk Eine kurze Geschichte der Zeit wurde rund 10 Millionen Mal verkauft.

Bereits mit 21 Jahren erhielt er die Diagnose ALS (Amotryphe Lakteralsklerose), eine unheilbare Erkrankung des motorischen Nervensystems. Wie er mit dieser Krankheit zu leben lernte, hat Stephen Hawking in seiner so pointierten wie amüsanten Autobiografie Meine kurze Zeit erzählt.

Über Stephen Hawking:
Stephen Hawking wurde am 8. Januar 1942 in Oxford geboren. Der Astrophysiker ist der berühmteste Wissenschaftler seiner Zeit. 1962 erfuhr der junge Student, dass er an einer unheilbaren Motoneuronen-Erkrankung litt und nur noch wenige Monate zu leben habe. Trotz dieser schrecklichen Diagnose setzte er seine Studien fort und ging an die Universität Cambridge, wo ihm freie Hand für seine einflussreichen Arbeiten insbesondere über Schwarze Löcher gegeben wurde.

Dreißig Jahre lang, von 1979 bis 2009, war er „Lucasischer Professor für Mathematik“ im Fachbereich für angewandte Mathematik und theoretische Physik, ein Lehrstuhl, den in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Isaac Newton innehatte. Für seine Beiträge zur modernen Kosmologie hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 2009 die US Presidential Medal of Freedom und 2013 den Special Fundamental Physics Prize. Hawking war Mitglied der Royal Society und der US National Academy of Sciences.