Stille Schwester

Stille Schwester (eBook)

Der zweite Fall für Kommissar Henry Frei

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Seit Monaten treibt ein Serienkiller sein perfides Spiel in der Hauptstadt: Auf heimtückische Weise erdrosselt er die Frauen, verwandelt ihre Leichen in groteske Kunstwerke. Es gibt keine Verbindung zwischen seinen Opfern. Er... (weiter)

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Details
AutorIn Martin Krist
EAN 9783739424583
Sprache deutsch
erschienen bei via tolino media
Erstverkaufsdatum 24.07.2018
Serien Die Henry Frei-Thriller
Stichwörter Kriminalroman
Psychothriller
Thriller
Berlin
Serienmörder
Altersfreigabe ab 14 Jahren
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Kopierschutz no-drm
Dateigröße 1.81 MB
Veröffentlichungsjahr 2018
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Abrupte Kapitel & spannender Stil
»Was liest Du?«-Rezension von NiWa, am 31.05.2019

In Berlin treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Er erdrosselt seine Opfer und lässt sie als befremdliche Kreation zurück. Die Opfer stehen in keiner Verbindung zueinander. Einzig, ein dezenter Hinweis zeigt der Polizei, wer als Nächstes an der Reihe ist. 

Rebecca schaut einer glücklichen Zukunft entgegen. Sie ist jung und verliebt. Das Leben könnte schöner nicht sein. Bis sie die Lügen ihres Lebensgefährten entdeckt, und in ihr eine schreckliche Vorstellung keimt.

"Stille Schwester" ist der zweite Teil um Kommissar Henry Frei, der in Deutschlands Hauptstadt ermittelt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Louisa Albers ist er diesmal dem niederträchtigen Serienmörder auf der Spur.

Die Handlung ist in zwei hauptsächliche Erzählstränge aufgeteilt. Im Zentrum stehen Ermittler Henry Frei und wie er sich durch seinen Berufsalltag quält. Gemeinsam mit Louisa Albers ermittelt er in dem Fall um diesen Serienmörder, der für die Polizei einen direkten Hinweis auf das nächste Opfer hinterlässt. Dennoch schafft es die Polizei nicht, den Killer zu stellen. Eine Tatsache, die den Berliner Beamten ordentlich zu knabbern gibt. 

Martin Krist platziert den Leser so, dass man sich wie ein stiller Beobachter fühlt. Beim Lesen habe ich das Gefühl, in den authentischen Polizei-Alltag einzutauchen. Es gibt keine Superhelden, keine unnatürlichen Action-Szenen und auch ein absolut überlegener Bösewicht ist nirgends zu sehen. Dennoch ist der Krimi fesselnd und packend erzählt, weil Krist gekonnt mit den Erzählsträngen spielt, und auch nicht das Privatleben des Protagonisten nach Schema F erzählt. 

Henry Frei ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Ich freue mich sehr, dass diese Figur nicht dem gängigen Krimi-Klischee entspricht. Dabei ist sein Privatleben mit feinen Besonderheiten ausgeschmückt, die interessant zu lesen sind und der Figur an sich Lebendigkeit verleihen.

Die Nuancen des Arbeitsalltags sind geschickt verarbeitet. Es gibt genau so viele Zwischentöne, wie die Story braucht, um glaubhaft zu sein. Deshalb hatte ich wohl auch das Gefühl, auf der Rückbank des Wagens zu sitzen, während Albers und Frei ihre nächste Station ansteuern.

Der zweite Erzählstrang stellt Rebecca in den Vordergrund. Der jungen Frau liegt die Welt zu Füßen, bis sie ihren Irrtum bemerkt. Anfangs glücklich verliebt, später von Zweifeln geplagt, geht sie - glaubwürdig illustriert - ihren Alltag an. 

Die Krimi-Handlung an sich ist nicht neu, profitiert aber deutlich von Krists erfrischendem Stil. Wie schon erwähnt, schwenkt man zwischen den Hauptsträngen hin- und her, was das Spannungslevel auf eine packende Stufe hebt. Man suchtet von einer Seite zur nächsten und es wird einen aufgrund der abrupten Kapitelübergänge keine Pause gegönnt. 

Am Schluss wird das Gesamtbild schlicht in Szene gesetzt, und die Handlung endet von einem Moment auf den anderen. Es ist tatsächlich so, als ob Krist dem Leser die Tür vor der Nase zuknallt. Mir gefällt’s. 

Weniger gefallen hat mir, dass manche Punkte ins Leere verlaufen sind. Einerseits bleibt dadurch Raum für den nächsten Teil. Andrerseits waren es Kleinigkeiten, die mich brennend interessiert hätten, und die wahrscheinlich nicht weiter ausgearbeitet werden.

Dennoch stehen die spannende Handlung, der fesselnde Stil und die abrupten Kapitel für ein besonderes Krimi-Erlebnis, das ich definitiv empfehlen kann.

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Absolut top
»Was liest Du?«-Rezension von ichlesgern, am 17.11.2018

Die stille Schwester

Herausgeber ist epubli; Auflage: 19 (17. Juli 2018) und es hat 230 atemberaubende Seiten.

Kurzinhalt: DU BIST GLÜCKLICH? BALD BIST DU TOT!

Seit Monaten treibt ein Serienkiller sein perfides Spiel in der Hauptstadt: Auf heimtückische Weise erdrosselt er die Frauen, verwandelt ihre Leichen in groteske Kunstwerke. Es gibt keine Verbindung zwischen seinen Opfern. Er hinterlässt keine Spuren. Kommissar Henry Frei und sein Team stehen vor einem Rätsel.

Die Beziehung von Rebecca und Andreas könnte glücklicher nicht sein. Bis sie seinen Lügen auf die Schliche kommt. In ihr keimt ein furchtbarer Verdacht. Wer ist Andreas wirklich?
 

Meine Meinung: Der unkonventionelle und bissel schräge Kommissar Henry Frei ermittelt in seinem 2. Fall. Rebecca weiss nicht, was sie von ihrem Freund halten soll, denn er belügt sie, aber warum und was hat er zu verheimlichen? Frei und Albers tauchen bei ihr zu Hause auf und wollen sie warnen, aber Andreas benimmt sich sehr komisch. Und auch die Morde gehen weiter und jeder Tote hat einen Zettel in der Hand mit dem Namen des nächsten Opfers, aber leider ist das Team von Frei und Albers nicht so schnell, ihn dingfest zu machen. Dies passiert erst am Ende des Buches. Aber die Story hat so viele unerwartete Wendungen , dass man als Leser immer umdenken muss. Und die bildhafte Sprache lässt mein Kopfkino träumen. Leider waren die 230 Seiten so schnell vorüber, dass ich jetzt schon auf den nächsten Fall warte, denn Albers und Frei sind mir schon so ans Herz gewachsen. Und obwohl das Buch kein Blut vergießen am laufenden Band hat, ist es doch so psychisch und emotional geschrieben, dass man mitzittern muss. Und irgendwie konnte ich auch den Täter verstehen, seine Beweggründe haben ihn mir fast sympathisch gemacht.

Mein Fazit: Ein Thriller, der seinesgleichen sucht. Ich habe ja schon Böses Kind regelrecht verschlungen, aber die Stille Schwester hat mich noch sprachloser gemacht. Einfach nur top, ich vergebe 5 tolle Sterne und kann dieses Buch jedem Thrillerfan empfehlen.

 

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Seit Monaten treibt ein Serienkiller sein perfides Spiel in der Hauptstadt: Auf heimtückische Weise erdrosselt er die Frauen, verwandelt ihre Leichen in groteske Kunstwerke. Es gibt keine Verbindung zwischen seinen Opfern. Er hinterlässt keine Spuren. Kommissar Henry Frei und sein Team stehen vor einem Rätsel.

Martin Krist, geboren 1971, lebt als Schriftsteller in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1997 ist er als Schriftsteller tätig. Nach mehr als 30 Sachbüchern, darunter die Biografie über die Hamburger Kiez-Ikone Tattoo-Theo, die Punk-Diva Nina Hagen, den Rap-Rüpel Sido, die Grunge-Ikone Kurt Cobain und den gewaltlosen Rebell Mahatma Gandhi, schreibt er seit 2005 Krimis und Thriller.

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