Teufelskrone

Teufelskrone (eBook)

Ein Waringham-Roman. Historischer Roman

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England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of... (weiter)

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Details
AutorIn Rebecca Gablé
Edition 1. Aufl. 2019
EAN 9783732577750
Sprache deutsch
erschienen bei Lübbe
Erstverkaufsdatum 30.08.2019
Serien Waringham Saga
Stichwörter Mittelalter (8.-15. Jh.)
England / Großbritannien
Europa
Frankreich
Warringham
Altersfreigabe ab 16 Jahren
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Veröffentlichungsjahr 2019
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Für Fans der Waringhams ein absolute muss - für alle andren ein guter Einstieg!
»Was liest Du?«-Rezension von Mrs. Moriarty, am 07.11.2019

Die Waringhams gehören für mich persönlich einfach ins Mittelalter. Ich glaube, auch deshalb konnte Gablé mit ihrem Roman für mich viele Pluspunkte sammeln. Trotzdem hat "Teufelskrone" schon so seine schwächen. Denn ehrlich gesagt fiel mir schon sehr auf, das die Autorin eben ihr bewährtes Strickmuster aufgefahren hat. Ein rebellischer Waringham-Sohn, Pferde, natürlich eine unglückliche Liebe seitens der Hauptfigur - fertig ist der perfekte Waringham-Held, für einen neuen Roman der Reihe. 

Außerdem fand ich es gerade zu Beginn Teilweise schon sehr Episodenhaft erzählt. Immer wieder werden die wirklich spannenden Ereignisse, die mich viel mehr interessiert hätten, nur in der Rückschau erzählt. Wir erleben sie als Leser*innen nicht mit. Das fand ich an einigen Stellen wirklich schade, weil das leider einen weiteren Schwachpunkt der Reihe offen legt ... Einem Waringham passiert einfach nichts, ihm gelingt immer wieder dem "Schicksal" ein Schnippchen zu schlagen.

Aber es macht trotzdem sehr viel Spaß Gablés Romane zu lesen. "Teufelskrone" hat mich bestens unterhalten. Yvain gefiel mir als Hauptfigur ausgesprochen gut und er gehört definitiv neben Julian (Das Spiel der Könige) zu meinen Lieblings-Waringhams.

Vor allem die Spiegelung der Brüder Yvain und Guillaume zu den beiden Königen Richard und John fand ich gelungen. Tatsächlich finde ich, das die Autorin hi und da ruhig noch mehr auf diesen Punkt hätte eingehen können. Rückblickend wirkt so einiges etwas zu glatt gebügelt. Es gibt eigentlich einige Konfliktmöglichkeiten, die aber ein ums andere Mal nicht genutzt werden. Hier wirkt das Ganze ehrlich gesagt zum Teil ziemlich Flach. Vor allem Yvains Gefühlswelt fand ich dabei nicht immer nachvollziehbar.

Der Sitz der Familie Warhingham selbst ist wie schon so oft, eher ein Nebenschauplatz. Die eigentliche Geschichte spielt sich nicht dort ab, sondern am Hof des Königs. Ich war immer dann gefesselt,wenn Yvain und Prinz später König John auf einander trafen. Das ist eben auch die Stärke der Autorin, historische Zusammenhänge und Figuren zum Leben zu erwecken. Hier liegt auch die Stärke des Romans. Für mich war es einfach sehr spannend und unterhaltsam zugleich, wie die Verwicklungen der fiktiven Figuren, mit den historisch verbürgten, geschah. Leider bleibt die Autorin auch hier manches Mal in einem Schwarz-weiß Schema verhaftet, das so manche Vielschichtigkeit der Figuren verdeckt. Schade das sich sie sich daraus einfach nicht lösen kann. Das wirkt doch schon manchmal etwas altmodisch in der Erzählweise.

Dafür flogen die Seiten nur so dahin und ich habe insgesamt sehr gerne weiter gelesen. Ich gebe aber auch zu, das ich die Familie Waringham - egal in welcher Zeit - schon sehr mag und daher den Romanen doch schon einiges verzeihe, das ich anderen Autor*innen nicht so leicht durchgehen lassen würde.  

Im Vergleich zu "Der Palast der Meere" gefiel mir "Teufelskrone" wieder sehr viel besser. Ich hatte den Eindruck das auch die Autorin sehr viel mehr Lust hatte, sich die Konflikte des Mittelalters anzusehen, als die Tudorzeit zu beleuchten.

Praktischer weise gäbe es ja noch eine schön große Zeitspanne, bevor Robin of Waringhams Geschichte den Kreis schließen würde, und ich hoffe das Gable dazu schon eine Idee hat. Hier würde ich mir allerdings wünschen, das auch die Frauenfiguren wieder stärker in den Fokus rücken würden. (Das fand ich im Palast der Meere ziemlich gelungen).

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Yvain
»Was liest Du?«-Rezension von marsupij, am 07.11.2019

Die Waringham-Reihe geht mit diesem Band endlich weiter, bereits der sechste Band. Auch hier beweist die Autorin Rebecca Gablé wieder einmal, dass sie gekonnt historische Fakten mit einem fesselnden Roman verbinden kann und uns tief in die mittelalterliche Welt eintauchen lässt, was neben der Geschichte auch an ihrem tollen Schreibstil liegt.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht dieses Mal Yvain und die Leser der Reihe müssen sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begeben, denn Yvain ist ein Vorfahre von Robin of Waringham, mit dem der erste Band, "Das Lächeln der Fortuna", startet. Ich fand es sehr spannend, mehr über die Vorfahren zu erfahren und auch hier rückt die Autorin ihren Protagonisten wieder nah an bedeutende historische Persönlichkeiten, dieses Mal ist es Richard Löwenherz.

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England 1193: Als der junge Yvain of Waringham in den Dienst von John Plantagenet tritt, ahnt er nicht, was sie verbindet: Beide stehen in Schatten ihrer ruhmreichen älteren Brüder. Doch während Yvain und Guillaume of Waringham mehr als die Liebe zur selben Frau gemeinsam haben, stehen die Brüder John Plantagenet und Richard Löwenherz auf verschiedenen Seiten - auch dann noch, als John nach Richards Tod die Krone erbt. Denn Richards Schatten scheint so groß, dass er John schon bald zum Fluch zu werden droht ...

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war. Heute ist sie freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden alle Bestseller und in viele Sprachen übersetzt.

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