Todesspiel im Hafen (Taschenbuch)

Sommerfeldt räumt auf. Roman

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Er ist charmant. Er ist intelligent. Und er kann töten. "Todesspiel im Hafen" ist der dritte Band mit Dr. Bernhard Sommerfeldt von Nummer-1-Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf. "Nur, wer sich selbst aufgibt, ist verloren.... (weiter)

€ 10,99 *
Preis
inkl MwSt.

Auch erhältlich als:
eBook EPUB 9,99
  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Klaus-Peter Wolf
Edition 3. Aufl.
Seiten 381
EAN 9783596299201
Sprache deutsch
erschienen bei FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.06.2019
Stichwörter Meppen
Ostfriesland
Ann Kathrin Klaasen
Café ten Cate
Rachefeldzug
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.5 |  4 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  4 Bewertungen

5 Sterne
4 Sterne
( 1 )
3 Sterne
( 1 )
2 Sterne
1 Stern

Für mich hätte es deutlich spannender sein dürfen
»Was liest Du?«-Rezension von KimVi, am 15.09.2019

Nachdem Sommerfeldt von Ann Kathrin Klaasen verhaftet wurde, sitzt er in der JVA ein. Dort genießt er einen Promi-Status. Denn Sommerfeldt polarisiert. Polizei und Justiz sind überzeugt davon, dass Sommerfeldt ein Serienmörder ist, von dem eine große Gefahr ausgeht. Doch es gibt auch Fans, die glauben, dass er unschuldig hinter Gittern sitzt. Sommerfeldt hat allerdings noch einige Rechnungen mit seinen Widersachern offen und deshalb setzt er alles daran, aus dem Gefängnis zu fliehen....

Nach "Totenstille im Watt" und "Totentanz am Strand" ist "Todesspiel im Hafen" der letzte Band der Trilogie um den Hochstapler und Serienmörder Dr. Bernhard Sommerfeldt. Auch dieser Teil wird  wieder in der Ich-Perspektive, aus Sommerfeldts Sicht, geschildert. Man kann dem aktuellen Geschehen sicher auch dann folgen, wenn man noch keinen Band dieser Reihe gelesen hat, da Sommerfeldt in seinen Erzählungen Rückblicke in die Vergangenheit gewährt. So wird man mit den nötigen Informationen versorgt. Um jedoch zu erfahren, wie genau es dazu kam, dass Sommerfeldt zunächst zum Hochstapler, danach sogar zum Serienmörder  und schließlich von Ann Kathrin Klaasen geschnappt wurde, ist es ratsam, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. 

Durch die verwendete Ich-Perspektive hat man eine etwas eingeschränkte Sicht auf das Gesamtgeschehen, da man in die Gedanken und Gefühle von Sommerfeldt eintaucht und nur das erfährt, was auch ihm bekannt ist. Auch in diesem Band wird schnell klar, dass Sommerfeldt ein meisterhafter Erzähler ist. Denn er plaudert so locker vor sich hin, dass man das Gefühl hat, ihm gegenüber zu sitzen. Deshalb lesen sich seine Ausführungen auch quasi von selbst. Sommerfeldt erzählt seine Sicht allerdings ziemlich ausschweifend und deshalb dauert es manchmal etwas, bis er auf den Punkt kommt. Er versteht es zwar in diesem Finalband hervorragend, die Ereignisse durchgehend interessant zu schildern, doch zu spannenden Momenten kommt es leider eher selten. Spannung und Dramatik liegen Sommerfeldt einfach nicht, obwohl er sonst wirklich ein begnadeter Erzähler ist, der, trotz fragwürdigem Hintergrund als Hochstapler und Serienmörder, sympathisch und vertrauensvoll wirkt. 

Auch wenn für mich in diesem Band die Spannung wieder viel zu sehr auf Sparflamme kochte, habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Denn Sommerfeldt versteht es einfach meisterhaft zu plaudern und seine Worte geschickt einzusetzen. 

mehr zeigen ...

Typischer Wolf-Krimi
»Was liest Du?«-Rezension von westeraccum, am 16.07.2019

Da Ostfriesland unsere zweite Heimat ist und wir regelmäßig hinfahren, lesen wir natürlich auch die Ostfrieslandkrimis von Klaus-Peter Wolf, denn sie sind einfach die besten Regionalkrimis in Deutschland und er wird hier an jeder Ecke vermarktet.

"Todesspiel im Hafen" ist der dritte und vorerst letzte Band der Trilogie um Dr. Sommerfeldt, den falschen Arzt und Serienmörder, den "Robin Hood von Ostfriesland". denn er mordet nur Männer, die ihre Frauen quälen oder sonst echte Schweine sind. Damit schafft er zwei Lager: die Frauen, die ihn bewundern, und die Polizei, die ihn jagd. Doch nach seiner Flucht aus der JVA geschehen Morde, die er selbst nicht begangen haben kann. Wer tut so etwas? Sommerfeldt macht sich auf die Suche...

War das erste Buch der Reihe noch sehr amüsant, so war das zweite für meinen Geschmack zu ernst und zu nachdenklich. Dieses ist eine gute Mischung aus beidem, ab und zu absurd und zum Lachen, ab und zu sehr reflektiert und auch spannend. Man entdeckt ganz neue Seiten an Dr. Sommerfeldt.

Insgesamt ist das ein amüsantes Urlaubslesebuch, das dem Gehirn nicht allzu viel Arbeit abverlangt, aber gut unterhält. Ganz besonders für Ostfrieslandfans!

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Er ist charmant. Er ist intelligent. Und er kann töten. "Todesspiel im Hafen" ist der dritte Band mit Dr. Bernhard Sommerfeldt von Nummer-1-Bestseller-Autor Klaus-Peter Wolf. "Nur, wer sich selbst aufgibt, ist verloren. Man kann im Leben verdammt tief fallen. Aber man kann auch wieder aufstehen und das Spiel von vorn beginnen. Als Johannes Theissen war ich ein Opfer. Unglücklich. Eine traurige Gestalt. Als Dr. Bernhard Sommerfeldt stieg ich in Ostfriesland zu einem geachteten, beliebten Mann auf. Nun, da Ann Kathrin Klaasen mich verhaftet hat, wähle ich einen anderen Weg, um aus diesem Gefängnis herauszukommen: Ich werde krank werden. Mit meinen guten Kenntnissen des menschlichen Körpers dürfte es mir nicht schwer fallen, eine Krankheit vorzutäuschen. Denn ich habe noch einige Rechnungen offen, die ich begleichen möchte..." "Manchmal macht Sommerfeldt mir Angst, dann wieder möchte ich gern mit ihm befreundet sein und wäre sogar bereit, ihn zu verstecken. Er ist der typische Antiheld unserer Tage, sympathisch, belesen, ein Feinschmecker, und doch überaus gefährlich. Genau deshalb lesen so viele Menschen gern von ihm." Klaus-Peter Wolf

Wolf, Klaus-Peter Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.