Unnatural History (Taschenbuch)

Jonathan Green

Übersetzung: Rona Walter

Taschenbuch
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Es ist das Ende des 20. Jahrhunderts und Queen Victoria regiert das Reich noch immer an oberster Stelle, gewartet von einer Babbage-esken Lebenserhaltungsmaschine. Aufwiegelungen und Unzufriedenheit wachsen so stetig in Magna... (weiter)

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Details
AutorIn Jonathan Green
Übersetzung Rona Walter
Seiten 369
EAN 9783943408195
Sprache deutsch
erschienen bei LUZIFER-Verlag
Erscheinungsdatum 15.10.2013
Ursprungstitel Unnatural History
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.5 | 5 Meinungen

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Interessante Steampunk-Welt, die Charaktere bleiben jedoch etwas blass
»Was liest Du?«-Rezension von coala, am 03.08.2016

Für die Pax Britannia Reihe hat der Autor Jonathan Green eine spannende Steampunk Welt geschaffen, in der Fans in jedem Fall auf ihre Kosten kommen. Die Königin regiert noch, mittlerweile jedoch 160 Jahr e alt und durch Maschinen am Leben gehalten. Ebenso existieren noch die klassischen Gesellschaftsstrukturen wie im 18. Jahrhundert. Dazu leben Dinosaurier immer noch und es gibt Roboter, Differenzmaschinen, Kolonien auf dem Mars und und und. An fantastischen Ideen wurde hier bestimmt nicht gespaart.

Da es der erste Band der Reihe ist, wird besonders zu Anfang sehr viel erklärt und die Welt und die Schauplätze sehr detailiert beschrieben. Die Handlung braucht daher etwas länger, bis sie in Fahrt kommt. Dies wird jedoch besonders gegen Ende stets besser und das Finale ist mehr als entschädigend. Die Personen sind im Grunde interessant dargestellt. Allen voran natürlich Ulysses Quicksilver, der recht exzentrisch erscheint und definitiv seinen eigenen Sinn hat. Zudem hat er immer mal eine Ahnung, wenn es um Gefahren geht. Dazu gibt es den klassischen Buttler, der natprlich auch stehts mit Rat und Tat zur Seite steht. Ein klassisches Helden-Setting, aus dem man viel machen kann. Bisher blieben die Figuren allerdings noch etwas blass und könnten mehr Tiefe vertragen. Die Geschichte an sich war jedoch spannend, bisweilen etwas zu überzogen, konnte jedoch gut unterhalten.

Eine durchaus unterhaltsame Steampunkt Geschichte, die teils selbstironisch, teils etwas überzogen daher kommt. Die Ideen sind jedoch sehr gut und versprechen einiges für weitere Bände. Die Charaktere konnten ihr Potential jedoch nicht wirklich ausschöpfen.

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Steampunk, Jurassic Park und Wild Wild West in einem
»Was liest Du?«-Rezension von Sandra Wegl, am 13.05.2016

Inhalt :

Eigentlich ein Buch im klassischen Stil, Gut gegen Böse :  Der reiche Dandy und Abenteurer Ulysses Quicksilver, eigentlich totgeglaubt, taucht in London auf. Als Geheimagent für Ihre Majestät Königin Victoria soll er den geheimnisvollen Einbruch im National History Museum untersuchen.

Einer der dort arbeitenden Wissenschaftler ist spurlos verschwunden und der Einbruch hinterlässt noch andere Ungereimtheiten.  Ulysses trifft auf die Tochter des Wissenschaftlers und findet heraus, dass dieser ein Experiment – mehr oder weniger erfolgreich – durchgeführt hat, um die Evolution umzukehren, und bei mindestens einer Person erfolgreich war : Das degenerierte Wesen macht London unsicher und Ulysses muss versuchen, ihn einzufangen.

Bei einem Treffen mit der Tochter des Forschers im Londoner Zoo trifft er auf seinen Erzfeind Jago Kane – und just zur gleichen Zeit wird der Zoo sabotiert, was dazu führt, dass massig Dinosaurier auf einmal ausbrechen und London unsicher machen.

Nun hat Ulysses gleich zwei Fälle zu lösen – hängen diese Ereignisse etwa zusammen ? Steckt Kane dahinter und was hat er noch vor ?

 

Zum Buch

Dieser Steampunk – Roman ist der erste einer insgesamt achtteiligen Reihe ( soweit ich weiß, gibt es aber noch nicht alle Bände auf Deutsch, ich habe bislang die ersten Beiden gesehen ).

In einer Mischung aus Wild Wild West, James Bond, Frankenstein und Jurassic Park geht es in diesem Buch ordentlich zur Sache – ein Mangel an Action herrscht hier nicht !

Der Autor hat hier richtig in die Vollen gegriffen und sich eine ziemlich große schriftstellerische Spielwiese ausgedacht. Pluspunkte gibt’s für mich gleich für die Schauplatz, denn ich liebe Großbritannien, insbesondere London, und sein altmodisches Flair.

Vor diesem Hintergrund kann man sich hervorragend in die – eigentlich viktorianische, bei Jonathan Green aber großzügig ausgelegte – Steampunkworld hineinversetzen.

Hier geht es weniger um Dampf ( auch wenn natürlich der obligatorische Zeppelin und Mensch-Maschine-Symbiose vorkommen ), sondern mehr um Dinosaurier und verrückte Wissenschaftler, aber das macht nichts J

Auch wenn mir persönlich der Protagonist ein wenig zu sehr nach Hollywood-Held geraten ist, war dieses Buch ein reines Lesevergnügen, und alles andere als langweilig. Auf jeder Seite staunt man erneut, was sich in Magna Britannia noch so alles findet…. Hier scheint nichts unmöglich !

Es macht viel Spaß und ich bin gespannt, in welche Abenteuer unser Ulysses Quicksilver ( der Name hat ja was ) in den nächsten Bänden noch gerät.

 

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Es ist das Ende des 20. Jahrhunderts und Queen Victoria regiert das Reich noch immer an oberster Stelle, gewartet von einer Babbage-esken Lebenserhaltungsmaschine. Aufwiegelungen und Unzufriedenheit wachsen so stetig in Magna Britannia, wie das ständige Streben von Schattenwesen nach Macht und Einfluss. Alles, was Sie in den viktorianischen Gothic-Novellen gelesen haben, ist wahr: Menschen können vom Tod wiederauferstehen, Dinosaurier leben noch immer in abgelegenen Bereichen der Welt (und im Londoner Zoo!), und auch Darwins Evolutionstheorie wurde korrekt nachgewiesen. Aristokratische Stammbaumhalter der Vampire setzen sich in Osteuropa durch und graben ihre Klauen in die königliche russische Familie, Dampf- und Uhrwerkbetriebene Robotersklaven arbeiten neben den Ärmsten der Gesellschaft, während logisch denkende Maschinen der Führungsschicht helfen, ihren Machtanspruch in dieser überbevölkerten Welt aufrecht zu erhalten. In diese Kulisse setzen wir nun den höflichen Dandy und Galgenvogel Ulysses Lucian Quicksilver, gelegentlicher Abenteurer und Agent im Dienste des Thrones, der für schattenhafte Herren arbeitet, welche verzweifelt ein Regime zu erhalten versuchen, das seit 150 Jahren andauert und nun von innen einzustürzen droht also keineswegs mehr das ist, was es zu sein scheint. Er bekämpft schnauzbärtige Schurken in den zylindrischen Gewölben der Unterwelt mit raffinierter Eleganz und modischer Stilsicherheit. Unterstützung findet er dabei in seinem unerschütterlichen Hausdiener Nimrod, während die Uhr des Big Bens das Jahr 2000 ankündigt und damit das Ende der Welt.

Jonathan Green has been a freelance writer for the last years. He has written Sonic The Hedgehog and Fighting Fantasy gamebooks - including the much-anticipated Blood-Bones - atmospheric colour text for a variety of Games Workshop products, and numerous short stories for the Black Library Inferno! magazine. To date he has written novels in the worlds of Warhammer and Warhammer 40,000, which have been translated into five languages. He lives in West London with his wife and two young children, where he spends his nights behind a compute keyboard and his days working as a teacher.