Wenn Heimat nicht loslässt

Wenn Heimat nicht loslässt (eBook)

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Der geliebten Heimat entflohen und für die eigene Freiheit alles zurückgelassen. Für Ilse wird die Flucht nach West-Berlin, gemeinsam mit ihrem Sohn Hannes, zur emotiona-len Zerreißprobe. Die Vorbereitungen waren perfekt,... (weiter)

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AutorIn Kriemhild Frieda Marie Mader
Seiten 27
EAN 9783944607146
Sprache deutsch
erschienen bei editionfredebold
Erstverkaufsdatum 14.11.2014
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Kopierschutz hard-drm
Dateigröße 1.05 MB
Veröffentlichungsjahr 2014
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Der geliebten Heimat entflohen und für die eigene Freiheit alles zurückgelassen. Für Ilse wird die Flucht nach West-Berlin, gemeinsam mit ihrem Sohn Hannes, zur emotiona-len Zerreißprobe. Die Vorbereitungen waren perfekt, der mit Westshampoo gewaschene Schopf des Jungen verbreitet keinen ,Ost-Duft' mehr und alles verläuft fast reibungslos. So unsagbar groß das Staunen über den Westen, über die unbekannte, bunte Welt auch ist, so greifbar nah, spürt sie auch, mit dem ersten Schritt auf ,West-Boden', die Sehnsucht nach der Heimat, nach der ländlichen Luft, nach dem Vertrauten. Wird Ilse der Sehnsucht nachgeben? Den seit Generationen bewirtschafteten Hof der LPG überlassen und ihr, in dem großen Wir-Gefühl, verlorenes Ich wiederfinden? Kann der Wunsch nach Freiheit und die Kraft der Sehnsucht nach Selbstbestimmung, die Verantwortung dem Anvertrauten gegenüber und die Gefühle der Heimatverbundenheit überdauern?

Kriemhild Frieda Marie Mader, Jahrgang 1959, wuchs in dem kleinen Ort Schlagsdorf in Mecklenburg-Vorpommern, im Grenzstreifen zur BRD, auf. Eine Kindheit und Jugend hinter den Mauern des Sperrgebiets, eine Heimat, die sie selbst mit Freunden und Schulkameraden nicht teilen konnte. Ein fremdbestimmtes Leben kennzeichnete ihren Weg. Dem Traum von einer Musikerkarriere ging sie aufgrund ihres damaligen angepassten und fügsamen Charakters nicht nach und studierte stattdessen Germanistik und Slawistik in Güstrow und Minsk. Sie unterrichtete an einer Schule in Berlin, doch nach der Wende orientierte sie sich neu. Nach der Trennung von ihrem Mann arbeitete sie kurzzeitig wieder als Lehrerin, ent-schied sich jedoch aufgrund der dauernden Befristungen und der erheblichen Herabstufung des Gehaltes endgültig gegen diesen Beruf. Aus der DDR vermisst sie einzig die etwas langsamer fließende Zeit. Die Mauer wünscht sie sich nicht zurück, denn deren Fall bedeutet für sie Freiheit im Denken und Handeln. Daher rührt auch ihr inneres Aufbegehren gegen die Einstellung "Da kann man ja doch nichts ma-chen." Vom Wunsch getrieben, die alten Familiengeschichten aus der Zeit im Sperrgebiet festzuhal-ten und sich durch das Schreiben von der Einengung und der Begrenzung zu befreien, be-ginnt sie ihre Autorenlaufbahn. Heute ist Frau Mader sowohl beruflich als auch privat angekommen und arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Autorin freiberuflich als Layouterin, Trauerrednerin und Sängerin. Kriemhild Frieda Marie Mader hat gehandelt und verschwiegene und vergessene Handlungen des DDR-Regimes in ihrem autobiografisch geprägten Erstlingswerk "Vom Leben am Rand der roten Scheibe" festgehalten. Der Roman erscheint zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Mit ihren beiden Söhnen lebt sie in Berlin, dem Ort, den sie heute als Heimat bezeichnet.

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