Wir von der anderen Seite (eBook)

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"Anika Decker hat den Durchblick! Beinhart komisch, liebevoll bissig, zum Heulen melancholisch erzählt sie mit großer Liebe über dieses merkwürdige und unberechenbare Wesen: den Menschen." Iris Berben "Zum ersten Mal... (weiter)

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Details
AutorIn Anika Decker
Edition 1. Auflage
EAN 9783843721653
Sprache deutsch
erschienen bei Ullstein Taschenbuchvlg.
Erstverkaufsdatum 26.07.2019
Stichwörter Roman
komisch
Krankheit
Komödie
Resilienz
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Weitere Informationen
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 2.50 MB
Veröffentlichungsjahr 2019
Rezensionen
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Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 43 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  21 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  22 Bewertungen

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unerwartet gut!
»Was liest Du?«-Rezension von skaramel, am 21.08.2019


Als Rahel aufwacht, weiß sie nicht wo sie ist, wie sie dorthin gekommen ist und was die letzten Tage passiert ist. Rahel lag im Koma – wieso, wie lange und warum? Das erzählt Anika Decker in ihrem Roman „wir von der anderen Seite“. Was klingt wie ein ernster Roman um Leben und Tod ist aber gleich viel mehr. Witzig, fesselnd und ernst zugleich.         

Rahel schreibt Drehbücher und kennt sich also mit seltsamen Situationen und Personen aus. Doch als sie aus dem Koma erwacht, ist ihr nicht nur die Erinnerung abhandengekommen, sondern auch das Gefühl für sich selbst, für das Schreiben und für ihr Leben. Was vorher noch so wichtig war, wirkt im Krankenhaus und in der Reha sinnlos. Wer braucht schon Unmengen an Klamotten? Wozu Diäten halten? Denn viel wichtiger ist es gerade auf die Beine zu kommen und auch die Erinnerungen wieder zu finden. Doch ihre Familie und ihr Freund wirken unsicher, was wirklich passiert ist – also setzt Rahel über einen langen Zeitraum Puzzlestück an Puzzlestück bis sie ihre Geschichte hat.

Dabei erleben wir dramatische, traurige, aber auch witzige Momente, denn zum einen gehört zu Rahel ein beißender Humor, der einen mitnimmt, zum anderen kann Anika Decker aber auch einfach sehr gut schreiben. Daraus resultierend ist „Wir von der anderen Seite“ schnell zu lesen, mit vielen Schmunzlern und dem ein oder anderen „aha“-Moment, wenn man zusammen mit Rahel ihre Geschichte zusammensetzt. Manche Dinge ahnte man schon, mache kamen überraschend. Genauso wie es sein sollte.

„Wir von der anderen Seite“ ist ein angenehmes Buch, mit einem ernsten Thema, aber einer witzigen und starken Protagonistin, die das Buch mit ihren Erfahrungen und Witzen trägt. 

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Die andere Seite
»Was liest Du?«-Rezension von Lilli-Marleen-Art, am 14.08.2019

Rahel ist Drehbuchautorin für Komödien, daher ist es erst einmal nicht verwunderlich, dass sie ihrem Aufenthalt auf der Intensivstation mit Humor begegnet.
Nach einer Blutvergiftung ist sie in ein künstliches Koma versetzt worden und muss sich nun zurück ins Leben kämpfen. Wird sie ihren Job weiterhin ausführen können? Ist die Beziehung zu ihrem Freund noch intakt? Wird sie es jemals wieder auf die andere Seite, die Seite der Unversehrten und Sorglosen, schaffen? All diese Fragen muss sich Rahel nun stellen. Unterstütz wird sie durch ihre liebevolle Familie.
Das Buch ist sehr schwungvoll, mit genau der richtigen Menge an Humor gewürzt. Es berührt aber auch sehr. Eine super Mischung zum schmunzeln und zum weinen. Lesenswert! 


        

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"Anika Decker hat den Durchblick! Beinhart komisch, liebevoll bissig, zum Heulen melancholisch erzählt sie mit großer Liebe über dieses merkwürdige und unberechenbare Wesen: den Menschen."Iris Berben "Zum ersten Mal sehe ich mich im komplett im Spiegel. Ich bin dünn und bucklig, meine Muskeln sind verschwunden, meine Haut ist gelb von der angeschlagenen Leber. Irgendjemandem sehe ich ähnlich. Wem denn nur? Dann fällt es mir ein: Ich sehe aus wie Mr. Burns von den Simpsons! Immerhin immer noch Körbchengröße C. Ihr seid die echten Survivor!" Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall. Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand. »Wäre ich ein Mensch, hätte ich beim Lesen mehrfach geweint. Ein großartiges Buch. Berührend und lustig, albern und unendlich traurig.«Sibylle Berg »Was war das für eine Freude, Dein Buch zu lesen - ich habe laut gelacht und ins Papier geweint.«Katja Riemann »Das ist die Chronologie von zwei Kämpfen. Der Kampf um das Überleben und der Kampf um die eigene Unabhängigkeit. Hart und mutig und traurig und schön.«Helene Hegemann »Voller Kraft und Klarheit, voller Emotionalität und mit ihrem unvergleichlichen Humor nimmt uns Anika Decker mit auf eine sehr berührende Reise.«Alexandra Maria Lara »Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen Anika Decker hat ihr Leben lang die blumige, verschnörkelte, schonungslos entlarvende orientalische Literatur studiert, so sehr geht Rahels Geschichte unter meine Haut. Ich wollte mal drüberfliegen und gucken, was Anika so geschrieben hat, und stelle nach einer Stunde fest, dass mein Flat White längst kalt ist. So fesselnd, berührend und witzig, den Flat White schuldest du mir trotzdem.« Numan Acar »Anika Decker und mich verbindet die Liebe zum Erzählen von Geschichten. Ihr erster Roman ist berührend, unterhaltsam und klug. Lacht laut und heult leise!«Bora Dagtekin »Puh. Und wow. Und puh. Und hahahaha. Und autsch. Und oh Mann, oh Mann, oh Mann. Wie sehr hast Du mich gerade mit deinem Wahnsinns-Buch im schweigenden Zug zum Lachen gebracht. Könntest Du nicht so gut schreiben, hätte ich die ganze Zeit durchgeheult! Danke!«Palina Rojinski

Anika Decker, geboren 1975 in Marburg, lebt und arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in Berlin. 2007 gelang ihr mit ihrem Drehbuchdebüt Keinohrhasen der Durchbruch, der Film zählt zu den 15 erfolgreichsten deutschen Filmen aller Zeiten. Danach folgte das Drehbuch zu RubbeldieKatz, was auch ein großer Publikumserfolg war. 2015 debütierte Anika Decker als Regisseurin, der Film Traumfrauen nach eigener Vorlage war eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahres. Darauf folgte ihre zweite Regiearbeit High Society, die auf Anhieb auf Platz eins der Kinocharts landete. Wir von der anderen Seite ist Anika Deckers erster Roman.

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