Zerfall

Zerfall (eBook)

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Wenn es dem Teufel allein nicht gelingt, uns in den Wahnsinn zu treiben, so nimmt er den Dichter in die Pflicht - zu diesem Schluss könnte der Leser nach Genuss dieses lyrischen Bandes kommen. Der Horrorautor J. Mertens... (weiter)

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Details
AutorIn J. Mertens
Edition 2. Auflage
Seiten 132
EAN 9783741220401
Sprache deutsch
erschienen bei Books on Demand
Erscheinungsdatum 07.11.2018
Stichwörter unheimlich
tabulos
gruselig
verstörend
depressiv
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.68 MB
Veröffentlichungsjahr 2018
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Wenn es dem Teufel allein nicht gelingt, uns in den Wahnsinn zu treiben, so nimmt er den Dichter in die Pflicht - zu diesem Schluss könnte der Leser nach Genuss dieses lyrischen Bandes kommen. Der Horrorautor J. Mertens liefert mit dieser Sammlung von Gedichten und Kurzprosa eine treffsichere Ergänzung für sein bisheriges Werk. Klassische Themen um Liebe und Tod driften hier in unerforschte Gehirnregionen ab. Schonungslose Abrechnungen mit modernen Gegebenheiten stoßen die gesellschaftlichen Systeme in einen Sumpf der Abscheulichkeit. Die Psychonautik in diesem Werk führt uns in ein selbst geschaffenes Inferno, dessen Grenzen zu der vertrauten Welt nicht mehr fassbar sind und lässt uns entsetzt feststellen, dass der Teufel, den es zu meiden gilt, längst tief in nicht hinterfragten Alltäglichkeiten ansässig ist ... Erlöser oder Kerkermeister? Der Leser entscheidet für sich, ob er in den Zeilen Wahrheiten erkennt oder sich angewidert abwendet. Er wird sich auf das Abenteuer einlassen oder empört das Buch zur Seite legen. Der Autor scheut keinen Tabubruch und keine Provokation, und depressiv veranlagte Zeitgenossen seien vor der Lektüre gewarnt. Und es wird die Frage nach dem wahren Ursprung der Bösartigkeit bis zuletzt bleiben. Klar umrissen werden lediglich die zwei größten Geheimnisse der Menschheit: das Leben und der Tod - zwei Größen, die genug Spielraum bieten für mancherlei Gräuel ...

J. Mertens wurde am 15. Juli 1968 in Lüdenscheid geboren. Schon als Kind entdeckte er seine Vorliebe für Grenzwissenschaften und Schauergeschichten. Erste kleinere Werke, von denen nur noch wenige erhalten sind, schrieb er mit ungefähr zehn Jahren. Schon zu dieser Zeit war er für eine eigenbrötlerische Lebensweise bekannt. Mäßige Schulerfolge kompensierte er mit einem lebhaften Interesse an "verbotenen" Wissenschaften. Seine berufliche Laufbahn weist einen verworrenen Weg auf: Kaufmann, Verkäufer, Fabrikarbeiter, Versicherungsvertreter, Journalist, Künstler, Alltagsbegleiter, Lagerist, Texter und freier Autor. Einige seiner unheimlichen Geschichten wurden in lokalen Zeitschriften veröffentlicht. Nach seinem Umzug 1999 in die Nachbarstadt Altena betrieb er einsame Studien im okkulten und psychologischen Bereich, bevor er sich ab 2007 aktiv dem Verfassen von phantastischer Belletristik widmete. Neben seiner Schreibtätigkeit verdingt er sich auch als Künstler im gleichen Genre. Seine unheimlichen Geschichten und seine provokative Lyrik zeichnen sich aus durch moralische Kompromisslosigkeit. Mertens richtet sich nie nach dem Zeitgeist und lässt sich in keine vorgegebene Schablone pressen. Und dieser Umstand macht die meisten seiner Romane und Kurzgeschichten nicht nur besonders erschreckend, sondern zuweilen auch sehr unbequem.

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