1793 (Taschenbuch)

Roman

Niklas Natt och Dag

Übersetzung: Leena Flegler

Taschenbuch
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"Ein Meisterwerk. Ein wilder und ungewöhnlicher Mix, der das ganze Krimigenre revolutioniert." Arne Dahl Stockholm im Jahr 1793: Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake. Es sind die... (weiter)

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AutorIn Niklas Natt och Dag
Übersetzung Leena Flegler
Seiten 496
EAN 9783492061315
Sprache deutsch
erschienen bei Piper
Erscheinungsdatum 04.03.2019
Ursprungstitel 1793
Serien Winge und Cardell ermitteln
Stichwörter Stockholm
Schweden
18. Jahrhundert
1793
Mordfall
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.5 | 174 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.5 |  83 Rezensionen
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»Was liest Du?«-Rezension von Annabell95, am 23.02.2020

Der Häscher Jean Michael Cardell zieht eine bis zur Unendlichkeit verstümmelte Leiche aus der Stadtkoake in Stockholm. Cecil Winge ist Jurist und bei der Stockholmer Polizei für "besondere Verbrechen" angestellt. Ihm wird der Fall zugeteilt. Er tut sich mit Cardell zusammen und fangen an gemeinsam zu ermitteln. Dabei finden sie heraus, dass das Opfer mit chirurgischer Präzision zerstümmelt wurde...

Es ist sehr authentisch geschrieben. Der Autor hat seinen Schreibstil an den damaligen Sprachgebrauch angepasst. Daher kann es für die Leser manchmal etwas anstrengend sein zu lesen. Aber er hat die Gewalt, den Altag und alles drumherum sehr gut dargestellt. Die Beschreibungen von Schmutz, Dreck und Gestank konnte er überzeugend rüberbringen. 

Spannung habe ich vergeblich gesucht. Für mich ist die Handlung nur vor sich hingeplätschert. Es gab viele schwedische Orte, bei denen die Aussprache erstmal etwas schwer war und dann hat man teilweise auch noch die Orientierung verloren, wo welcher Ort ist. Da wäre ein besserer Stadtplan wünschenswert gewesen. Außerdem war um den eigentlichen Fall drumherum und auch der eigentliche Fall an sich sehr ausgeschmückt. Mir war das zu viel Unwichtiges bzw. Unreleavantes. Hinzu kommt noch, dass sehr viele Personen vor kamen. Man kam dabei etwas durcheinander und wusste nicht, welche nun wichtig sein könnte und welche nicht.

Im Klappentext steht geschrieben "[...] der Jurist Cecil Winge, genialer als Sherlock Holmes [...]". Genialer als Sherlock Holmes?! - als großer Sherlock Holmes Fan kann ich sagen, dass er defintiv nicht genialer ist. Gut fand ich an ihm, dass er trotz seiner schweren Erkrankung noch so viel Kraft für die Ermittlungen hatte.

Angesichts des ganzen Medienrummels um das Buch habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet, aber es konnte mich einfach nicht packen.

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Düster und schockierend - Stockholm im Jahre "1793"
»Was liest Du?«-Rezension von kn-quietscheentchen, am 30.01.2020

Es ist Herbst 1793 in Stockholm. 

Und eine stark zugerichtete Leiche wird in den Fäkalien Stockholms gesichtet. Kein geringerer als der Kriegsveteran Jean Michael Cardell, der seinen Alltag mit einem Holzarm bewerkstelligen muss, fischt den Torso aus dem Wasser. Sofort zur Stelle ist Cecil Winge, einst Jurist und im Dienste der Polizei für die besonderen Verbrechen zuständig. Dieser kämpft leider mit den Folgen von Tuberkulose. Gemeinsam bekommen die zwei Herren die Aufgabe, den Mordfall zu lösen - und merken schon nach kürzester Zeit, dass mit feinster Präzision und Hingabe das Opfer gefoltert und ermordet wurde. Wer steckt dahinter?

WOW! Was für ein historischer Krimi. Zurecht mit dem schwedischen Krimipreis ausgezeichnet. Ich lese nicht oft historische Romane (wenn es hoch kommt, 1-2 im Jahr :) ... aber durch andere Rezensionen und Anzeigen bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ein Glück. 

Niklas Natt och Dag nimmt den Leser mit in ein Jahr voller Dreck, Armut, Hurerei und Gaunerei. Beim Lesen konnte ich förmlich den Geruch auf den Straßen Stockholms riechen. Der Schreibstil ist angepasst an die Redensart der damaligen Zeit und ich brauchte ein paar Seiten, um mich dort reinzufuchsen. Trotzdem ist die Sprache so bildlich geschildert, dass man sich wie auf einer Zeitreise befindet. Auch die brutalen Folterszenen lassen einem als Leser Gänsehaut wachsen und das Gesicht verziehen. Aber genauso stell ich es mir zur damaligen Zeit vor. Ab und an übertreibt es der Autor leider mit seinen Beschreibungen der einzelnen Straßen und Plätze (als Schwedentourist eventuell brauchbar, sonst lästig) und durch die Untergliederung des Buches in die 4 Jahreszeiten und 3 Erzählstränge, die am Ende zum Glück alle wieder zusammenführen, war ich zwischenzeitlich etwas verwirrt. Trotzdem von mir eine absolute Leseempfehlung für alle, die neben den herkömmlichen Thrillern gerne mal in die Vergangenheit reisen möchten.

"1794" - los geht's ...

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"Ein Meisterwerk. Ein wilder und ungewöhnlicher Mix, der das ganze Krimigenre revolutioniert." Arne Dahl Stockholm im Jahr 1793: Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake. Es sind die Überreste eines Menschen, fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Der Ruf nach Gerechtigkeit spornt zwei Ermittler an, diesen grausamen Fund aufzuklären: den Juristen Cecil Winge, genialer als Sherlock Holmes und bei der Stockholmer Polizei für "besondere Verbrechen" zuständig, und Jean Michael Cardell, einen traumatisierten Veteranen mit einem Holzarm. Schon bald finden sie heraus, dass das Opfer mit chirurgischer Präzision gefoltert wurde, doch das ist nur einer von vielen Abgründen, die auf sie warten ... Der Nummer-1-Bestseller aus Schweden "Stellen Sie sich 'The Alienist - Die Einkreisung' im Stockholm des 18. Jahrhunderts vor: wuchtig, blutig, vielschichtig, herzzerreißend spannend. '1793' ist der beste historische Krimi, den ich in zwanzig Jahren gelesen habe!" A. J. Finn (#1-New-York-Times-Bestseller-Autor von "The Woman in the Window")

Natt och Dag, Niklas Niklas Natt och Dag, geboren 1979, arbeitet als freier Journalist in Stockholm. Der Spiegel-Bestsellerautor entstammt der ältesten Adelsfamilie Schwedens. Nicht zuletzt deshalb hat er eine besondere Verbindung zur schwedischen Geschichte. Sein historischer Kriminalroman »1793« wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schwedischen Krimipreis für das beste Spannungsdebüt. Wenn er nicht schreibt oder liest, spielt er Gitarre, Mandoline, Geige oder die japanische Bambuslängsflöte Shakuhachi.