Ein Sohn ist uns gegeben (eBook)

Commissario Brunettis achtundzwanzigster Fall

Donna Leon

Übersetzung: Werner Schmitz

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Gonzalo Rodríguez de Tejeda – ursprünglich aus Spanien stammend – hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem... (weiter)

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Details
AutorIn Donna Leon
Übersetzung Werner Schmitz
Edition 1
EAN 9783257609516
Sprache deutsch
erschienen bei Diogenes Verlag AG
Erstverkaufsdatum 22.05.2019
Stichwörter Krimi
Kunsthandel
Erwachsenenadoption
Italien
Gemeinwesen
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 0.98 MB
Veröffentlichungsjahr 2019
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Krimi light
»Was liest Du?«-Rezension von Matzbach, am 29.05.2019

Wer salzarm isst, entkoffeinierten Kaffee trinkt und sich beim Treppensteigen am Gelände festhalten muss, dürfte mit diesem Krimi bestens bedient sein. Die Gefahr, dass die Fingernägel kürzer werden, besteht ebenfalls nicht. Wenn man also kein Hardcore-Leon-Fan ist wie ich, sollte man als Krimi- oder gar Thrillerleser besser die Finger von diesem Roman lassen. Er hat 307 Seiten, der Mord passiert etwa auf Seite 200, bis dahin plätschert die Handlung, sofern man dieses Wort gebrauchen mag, so vor sich hin.

Brunetti wird von seinem Schwiegervater gebeten, einmal ein Auge auf die Beziehung eines seiner besten Freunde zu einem deutlich jüngeren Mann zu werfen. Um dem Geliebten eine Gunst zu erweisen, möchte er ihn adoptieren, womit sein reiches Erbe an ihn fallen würde. Brunetti soll nun überprüfen, ob der junge Mann tatsächlich ein Liebender ist oder nur ein schnöder Erbschleicher. Am Anfang eher widerwillig geht Brunetti auf dieses Ansinnen ein. So richtig weiter kommt er nicht, letztendlich vollzieht sich der Adoptionsakt trotz zahlreicher Mahnungen. Kurz darauf stirbt der Erblasser eines natürlichen Todes und der junge Liebhabe tritt sein Erbe an. Soweit, so unspektakulär. Doch nach seinem Tod taucht eine alte Freundin des Gestorbenen auf, um in Venedig eine Gedenkfeier im engsten Freundeskreis zu organisieren. Noch am Abend ihrer Ankunft, bei der Brunetti sie kennenlernt, wird sie ermordet. Es bedarf einiger Ermittlungsarbeit sowie der emsigen Internetrecherche Elletras, bis Brunetti ein Geheimnis aufdeckt, das sowohl das Motiv für den Mord als auch den Täter entlarvt.

Also eigentlich alles wie immer. Die Brunettis zelebrieren ihr Familienleben, sinnieren über Gott und die Welt, ein bisschen Patta-Stress und fertig ist der diesjährige Donna Leon-Roman. Wer's mag wird gut bedient, wer nicht sollte sein Geld für etwas anderes ausgeben.

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Gonzalo Rodríguez de Tejeda – ursprünglich aus Spanien stammend – hat im Kunsthandel ein Vermögen gemacht. Nun verbringt er seinen Lebensabend in Venedig. Was kommt dann? Soll die rigide Familie, die mit seinem freizügigen Lebenswandel noch nie einverstanden war, seine Schätze erben? Oder wer ist der Auserwählte? Brunettis Schwiegervater fürchtet, seinem Freund Gonzalo könne Übles zustoßen. Der Commissario soll helfen – und verläuft sich beinahe in den Abgründen des menschlichen Herzens.

Donna Leon, geboren 1942 in New Jersey, arbeitete als Reiseleiterin in Rom und als Werbetexterin in London sowie als Lehrerin an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Die ›Brunetti‹-Romane machten sie weltberühmt. Donna Leon lebte viele Jahre in Italien und wohnt heute in der Schweiz. In Venedig ist sie nach wie vor häufig zu Gast.

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