Die kürzeste Geschichte der Zeit

Die kürzeste Geschichte der Zeit (Taschenbuch)

Stephen Hawking, Leonard Mlodinow

Übersetzung: Hainer Kober

Taschenbuch
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Es war immer Stephen Hawkings Wunsch, die komplexen Zusammenhänge der Kosmologie einer breiten Öffentlichkeit so verständlich wie möglich zu machen. In diesem Buch gelingt es ihm - auf den jüngsten Stand des Wissens gebracht und mit vielen wunderschönen Illustrationen versehen.

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Details
AutorIn Stephen Hawking, Leonard Mlodinow
Übersetzung Hainer Kober
Edition 12. Aufl.
Seiten 192
EAN 9783499621970
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 03.2014
Ursprungstitel A Briefer History of Time
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.5 |  1 Rezension
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  7 Bewertungen

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interessant
»Was liest Du?«-Rezension von Susi, am 21.12.2016

Stephen Hawkings erklärt die Welt. Bzw. das Weltall. Aber auch die Relativitätstheorie, Quantenphysik, schwarze Löcher und die Stringtheorie.

Er erklärt es so, dass man es versteht und das finde ich als Mensch, der in Physik nie etwas begriffen hat, nie geschafft hat, eine Formel anzuwenden (selbst wenn er schaffte sich zu merken an welcher Stelle der mühsam auswendig gelernten Formel beispielsweise Masse und an welcher Geschwindigkeit hinkommt) und null räumliches Vorstellungsvermögen hat, bemerkenswert.

Warum liest ein solcher Nicht-Physiker wie ich es bin, so ein Buch ? Reine Neugier. Ich brauchte ein Geschenk für den Mann meiner Mutter, der Physikprofessor ist (als sie zusammen kamen, war ich schon aus der Schule raus, sonst wäre ich vielleicht nicht sitzen geblieben). Ich dachte mir, dass ein Buch von Stephen Hawking das Richtige sein könnte. Dann las ich auf dem Cover, dass es so einfach erklärt ist, dass jeder es verstehen kann. Und - ich muß mich jetzt mal als Fan von "The big bang theorie" outen ( weil Sheldon Cooper einfach herrlich ist)- ich hatte die Hoffnung, dass ich dann vielleicht verstehe, was die Stringtheorie ist und wieso es so schwer ist, daran zu arbeiten.

Also zu Beginn bin ich noch gut mitgekommen und dachte mir, dass ich das falsche Geschenk erwischt habe, da man das als Physikprofessor das sowieso alles weiß. Aber es wurde zunehmend schwerer nachzuvollziehen, was aber nicht am Schreibstil lag, sondern daran, dass ich mir manches einfach nicht vorstellen kann, egal wie einfach es mir erklärt wird. Immerhin weiß ich jetzt, dass es bei der Relativitätstheorie um Zeit und Raum oder so geht und bin damit auf jeden Fall schlauer als vorher. Dann habe ich vieles nicht verstanden. Und bei den Quanten habe ich aufgegeben und den Rest des Kapitels nicht gelesen. Aber - und auch das war mir zuvor nicht bekannt - weiß ich jetzt, dass Quanten etwas ganz ganz Kleines sind. Irgendwelche zusammengefassten Teilchen (oder waren das gebündelte Lichtstrahlen ?). Wie auch immer. Einstein tat sich mit den Quanten wohl auch schwer. Nach dem Kapitel habe ich wieder weiter gelesen und weiß nun, dass die String Theorie nicht von einem Herrn String ist, sondern so heißt, weil man sich Teilchen nicht als Punkte sondern als Linien vorstellt. Die daraus folgenden Konsequenzen habe ich wieder nicht begriffen, was aber wie gesagt an mir liegt und nicht am Buch. Da man das alles nicht nachweisen kann, ist es sehr schwer, diese Theorien zu bestätigen.

Alles in allem ein sehr interessanter geschichtlicher Abriss über die Erkenntnisse in der Physik, ein guter Überblick, wo und vor welchen Aufgaben die Physik heute steht und was die Herausforderungen sind. Ich fand es interessant und spannend und war sehr erstaunt, dass ich sogar das ein oder andere verstanden habe. Das Buch ist mit viel Humor geschrieben und mit vielen anschaulichen BIldern wird Gesagtes verdeutlicht. (Nur ich habe manchmal selbst die Bilder nicht begriffen).

Obwohl ich Physik immer noch nicht verstehe, habe ich jetzt zumindest eine Ahnung, worum es geht und womit sich Physiker so beschäftigen. Schon seltsam, was manche Menschen so umtreibt. Ich kann es jedem empfehlen, der neugierig genug ist, sich mal auf etwas ganz anderes einzulassen. Jedem Physikstudenten sowieso. Als Weihnachtsgeschenk muß ich mir aber wohl was anderes besorgen, denn für einen Physikprofessor enthält es wohl nichts Neues. Vielleicht das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" (oder so ähnlich), denn dies ist die nochmals vereinfachte Form davon "Die kürzeste Geschichte der Zeit".

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Mlodinow, Leonard Leonard Mlodinow, Physiker und Autor, lehrt Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik am renommierten California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena. Er promovierte an der University of California in Berkeley zum Doktor der Physik und war u. a. Alexander-von-Humboldt-Stipendiat am Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching bei München. Weltbekannt wurde er als Koautor von Stephen Hawking mit dem Bestseller "Die kürzeste Geschichte der Zeit". Neben Lehr- und Sachbüchern, darunter "Feynmans Regenbogen" (rororo 62177), hat er auch Drehbücher für die TV-Serien MacGyver und Star Trek: the Next Generation geschrieben. Bei Rowohlt erschien 2009 "Wenn Gott würfelt". Hawking, Stephen Stephen Hawking wurde am 8. Januar 1942 in Oxford geboren und ist am 14. März 2018 in Cambridge gestorben. Der Astrophysiker ist der berühmteste Wissenschaftler seiner Zeit. 1962 erfuhr der junge Student, dass er an einer unheilbaren Motoneuronen-Erkrankung litt und nur noch wenige Monate zu leben habe. Trotz dieser schrecklichen Diagnose setzte er seine Studien fort und ging an die Universität Cambridge, wo ihm freie Hand für seine einflussreichen Arbeiten insbesondere über Schwarze Löcher gegeben wurde. Dreißig Jahre lang, von 1979 bis 2009, war er "Lucasischer Professor für Mathematik" im Fachbereich für angewandte Mathematik und theoretische Physik, ein Lehrstuhl, den in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Isaac Newton innehatte. Für seine Beiträge zur modernen Kosmologie hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 2009 die US Presidential Medal of Freedom und 2013 den Special Fundamental Physics Prize. Hawking war Mitglied der Royal Society und der US National Academy of Sciences. Kober, Hainer Hainer Kober, geboren 1942, lebt in Soltau. Er hat u.a. Werke von Stephen Hawking, Steven Pinker, Jonathan Littell, Georges Simenon und Oliver Sacks übersetzt.