Die Geschichte der Bienen

Die Geschichte der Bienen (Audio-CD)

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

Maja Lunde

Übersetzung: Ursel Allenstein

Audio-CD
Für Bewertung bitte einloggen!

Von Bienen und Menschen England, 1852: William, Biologe, Samenhändler und Vater von acht Kindern, verlässt seit Wochen nicht sein Bett. Das Geschäft liegt brach. Doch eine Idee könnte alles verändern:... (weiter)

€ 19,99 *
Preis
inkl MwSt.

  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Maja Lunde
Übersetzung Ursel Allenstein
Edition Gekürzte Lesung
EAN 9783844524963
Sprache deutsch
erschienen bei Hoerverlag DHV Der
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Ursprungstitel Bienes historie (Aschehoug)
Stichwörter Spiegel Bestseller
Bienensterben
China
Bestäuber
USA
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 20 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.2 |  9 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  11 Bewertungen

5 Sterne
( 1 )
4 Sterne
( 4 )
3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Schönes Buch, Informationen gut verpackt ohne zu langweilen
»Was liest Du?«-Rezension von Galladan, am 20.04.2018

Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde, gelesen von Bibiana Beglau, Markus Fennert und Thomas M. Meinhardt. Erschienen als gekürzte Hörbuchversion im der Hörverlag am 20. März 2017.

England 1852

William Biologe und Samenhändler möchte etwas wissenschaftliches schaffen. Seinem Sohn ein Vorbild sein. Von ihm bewundert werden. Als er aus einer tiefen Depression auftaucht betätigt er sich auf dem Feld der Imkerei und will einen neuen Bienenstock entwerfen mit dem das Forschen und die Honigernte erleichtert werden sollen.

Ohio, USA 2007

George möchte den geerbten Hof vergrössern und arbeitet hart. Sein Sohn Tom, der studiert interessiert sich nur leider wenig bis gar nicht für die Imkerei. Er möchte ein gefeierter Journalist werden. Der Honig allein ernährt den Hof nicht mehr und so muss George mit seinen Bienen quer durch die USA ziehen um Felder auf denen keine Bienen mehr zu finden sind zu bestäuben.

China 2098

Tao wäre eigentlich zu Großem berufen gewesen. Sie trauert der verpassten Chance einer guten Bildung hinterher und versucht ihren kleinen Sohn Wie-Wen schon mit 3 Jahren dazu zu bringen am Lernen Spass zu finden. Auf einem Ausflug geschieht ein Unglück und Wie-Wen wird von der Obrigkeit ins Krankenhaus gebracht und den Eltern der Zugang zu ihm verwehrt. Irgend etwas sehr wichtiges ist in dem Wald passiert in dem das Kind gespielt hat.

Obwohl es um die Bienen und ihr Verschwinden geht, geht es noch viel mehr um die Menschen deren Geschichte erzählt wird, wobei nicht immer die Hauptperson die Person ist, deren Geschichte erzählt wird. William hat einen ganzen Stall voller Töchter, aber ihm ist nur der Sohn wichtig, die Töchter sind für ihn nutzlose Esser obwohl er bemerkt, dass eine seiner Töchter ihm eine wirkliche Hilfe wäre. So erzählt dieses Buch zwar die Geschichte der verschwindenden Insekten, gleichzeitig erzählt sie aber auch von Geschlechterrollen, zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Fehlen der Beziehungen und der Versuch der Erwachsenen Kinder nach ihrem Bild zu prägen.

Ein sehr einfühlsam geschriebener Roman, der von den drei Sprechern sehr überzeugend vorgelesen wurde. Ich habe zwar nicht wirklich viel Neues über Bienen erfahren, aber das liegt daran, dass es mich vorher schon interessiert hat. Die Informationen in diesem Buch gehen nicht wirklich über Zeitungswissen und Reportagen hinaus, dafür ist das Buch aber interessant zu lesen.

Klare Leseempfehlung.
 

mehr zeigen ...

Das Wasser ist der Ursprung allen Lebens
»Was liest Du?«-Rezension von claudi-1963, am 10.04.2018

"Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück." (Thales von Milet)
Norwegen im Jahr 2017:

Signe eine 70-jährige Umweltaktivistin will mit ihrem Segelboot nach Frankreich, dort wohnt ihr ehemaliger Jugendfreund und ihr Geliebter Magnus. An Bord ihres Segelbootes hat sie eine Fracht, bei der sie denkt, dass es die Erde verändern wird. Sie möchte den Inhalt Magnus aus Wut, weil er vor Jahren nicht zu ihr gestanden hat, vor seinem Haus ausschütten. Signe erinnert sich aber auch an ihre Kindheit und Jugend, mit einem Vater, der sich schon immer für die Natur und die Erde eingesetzt hat. Doch sie erinnert sich auch an ihre Mutter, der das Hotel wichtiger war wie die Natur. Dadurch kam es zu einem Bruch zwischen ihr und ihrem Vater, bei dem Signe sich entscheiden musste zu wem sie stehen würde.
Frankreich im Jahr 2041:
Eine große Trockenheit überzieht den Süden Europas, so das immer mehr Menschen gezwungen sind, wegen Trinkwasser, immer weiter in den Norden zu ziehen. Doch auch in den Flüchtlingslagern gibt es nicht genug Wasser, so das es auch hier rationiert werden muss. David und seine Tochter Lou haben auf der Flucht seine Frau Anna und den Säugling Auguste verloren und wollen nun im Lager auf sie warten. Auf der Suche nach Wasser und Nahrung finden sie in einem verlassenen Haus ein altes Segelboot. In David keimt die Hoffnung auf das es Regen geben und sie mit diesem Boot auf dem Meer segeln könnten.

Meine Meinung:
Für mich ist es das erste Buch der Autorin, die nach ihrem ausgezeichneten ersten Buch "Die Geschichte der Biene" nun den zweiten Band eines Umweltquartetts herausbrachte. Maja Lunde beschreibt hier in diesem Roman an zwei Handlungssträngen, wie wichtig es ist, dass die Generationen von Menschen vorsichtiger mit den Ressourcen unserer Erde umgehen sollten. So bekommt man einen Einblick in unsere heutige Zeit, als man noch großzügig und gedankenlos mit dem Klimawandel umging und alles andere wichtiger war, wie Geld, Macht, ein schönes Leben .... und sie Welt bestimmten. Während man dagegen im zweiten Handlungsstrang einen Blick in die Zukunft werfen kann, eine Zukunft die mich erschreckt und emotional berührt hat. Natürlich wissen wir nicht was auf uns in 20 oder 30 Jahren zu kommt, aber man könnte sich gut vorstellen, das es zu so einer Dürre kommen und Wasser irgendwann das wichtigste im Leben werden könnte. Die Stimmen von Christine Blumhoff als Signe und Shenja Lacher als David, fand ich gut gewählt. Auch wen mir die Geschichte von David und Lou weitaus besser gefallen hat. Vielleicht lag es daran, das Signe ein wenig den Egoismus unserer heutigen Zeit widerspiegelte, hat mich Davids Geschichte sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Ein Buch, welches einem vor Augen spiegelt, das wir uns darüber langsam klar sein sollten, das es nur eine Erde gibt. Ein Hörbuch das ich empfehlen kann, lediglich das Ende hat mit nicht so gut gefallen, den es warf bei mir noch einige Fragen auf, von daher bekommt es 4 von 5 Sterne. Trotzdem reizt es mich auch das erste Buch der Autorin kennenzulernen.

 

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Von Bienen und Menschen England, 1852: William, Biologe, Samenhändler und Vater von acht Kindern, verlässt seit Wochen nicht sein Bett. Das Geschäft liegt brach. Doch eine Idee könnte alles verändern: ein völlig neuartiger Bienenstock. Ohio, 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Der aber träumt vom Journalismus. Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Die Bienen verschwinden. China, 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn. Doch dann steht alles auf dem Spiel. Gelesen von Bibiana Beglau, Thomas M. Meinhardt und Markus Fennert. (1 mp3-CD, Laufzeit: 10h 2)

Lunde, Maja Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schließlich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet. Beglau, Bibiana Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt-Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. 2014 wurde Bibiana Beglau von der renommierten Zeitschrift "theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörspielinszenierung von Emily Brontës "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören, sie spricht Paula Dalys "Die Schuld einer Mutter" sowie Sue Monk Kidds "Die Erfindung der Flügel". Für die Lesung von Thea Dorns "Die Unglückseligen" erhielt Bibiana Beglau außerdem 2017 den Deutschen Hörbuchpreis als "Beste Interpretin". Fennert, Markus Markus Fennert, geboren 1962, ist ein deutscher Schauspieler. Seit den 80er Jahren ist er vor der Kamera tätig und spielt immer wieder auf Theaterbühnen. Seit der Jahrtausendwende konzentriert er sich verstärkt auf das Theater, wo er sowohl regelmäßig auf der Bühne zu sehen ist, wie auch als Regisseur arbeitet. Mittlerweile ist er auch als Hörbuchsprecher tätig. Meinhardt, Thomas M. Der Schauspieler Thomas M. Meinhardt ist gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er hat bereits in mehreren TV-Serien wie beispielsweise "Tatort", "SOKO 5113" oder "Polizeiruf 110" mitgewirkt. Er spielte an zahlreichen renommierten Bühnen - vornehmlich am Münchner Metropoltheater in Erfolgsstücken wie "Tannöd" und "Unter dem Milchwald". Für den Hörverlag las er u. a. "Jimi Hendrix - Starting at Zero", Elisabeth Herrmanns "Versunkene Gräber", Erik Axl Sunds "Victoria-Bergman"-Trilogie und "Die Vergessenene" von Ellen Sandberg.