Töchter einer neuen Zeit (eBook)

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Jahrgang 1900. Einer der geburtenstärksten Jahrgänge. Und eine Generation Frauen, die gleich zwei Weltkriege durchleben musste. Eine von ihnen ist Henny Godhusen. Voller Lebensfreude stürzt sie sich im April 1919 in die... (weiter)

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Details
AutorIn Carmen Korn
Edition 1
Seiten 560
EAN 9783644565814
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt E-Book
Erstverkaufsdatum 21.09.2016
Stichwörter Finkenau
Hebamme
Deutschland
Familiengeschichte
Mütter
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.30 MB
Veröffentlichungsjahr 2016
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farblos und trocken
»Was liest Du?«-Rezension von wiechmann8052, am 10.02.2018


Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben. 

Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: die rebellische Käthe, Ida, Tochter aus wohlhabendem Hause, und die junge Lehrerin Lina. So verschieden die Frauen sind, so eng ist ihre Freundschaft, auch wenn diese in den kommenden Jahrzehnten oft auf die Probe gestellt werden wird.

Carmen Korn verwebt deutsche Geschichte mit vier bewegten Frauenleben. Sie erzählt die Geschichte 
einer Generation, die Geschichte eines Jahrhunderts.
So der Klappentext

Ich hatte große Erwartungen an das Buch und wurde enttäuscht. 
Das Buch beginnt im Jahr 1919 und endet 1948, Die Jahre und die Erlebnisse der Frauen und den Männern denen sie begegnen oder zusammenleben werden im Telegrammstil abgehakt. Es ist jedes Ereignis beschrieben die Hungerjahre im 1. Weltkrieg, die Hoffnung der Weimarer Republik, der Beginn der Selbstständigkeit der Frauen, Sozialdemokratie, Kommunismus, das dritte Reich, die Judenverfolgung und der zweite Weltkrieg. Alles wird trocken erzählt wie eine Aufzählung in einem Geschichtsbuch. Junge Erwachsene die erleben mussten wie ihre Eltern verhungerten damit sie überlebten es kam beim Lesen keine Emotion an. Der Aufbruch in eine neue Zeit las sich, wie, sie geht einkaufen. Der SS Mann vor dem Geschäft der Juden wurde gebeten beim Kinderwagen zu helfen im Bucht tut er es, aber es kommt keine Angst der Geschäftsinhaber oder der Kundin angesichts dieser Bedrohung als Gefühl an. Es wird zwar geschrieben das die Juden Angst haben und der SS Mann wütend ist aber es liest sich trocken und leer.
Man kann nicht jedes Buch  mit der  Jahrhundert Triologie von Ken Follett vergleichen können

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Hamburg 1919
»Was liest Du?«-Rezension von Buchliese, am 06.08.2017

Der Auftakt der Jahrhundert-Trilogie führt nach Hamburg. Kurz nach Ende des 1. Weltkrieges lernen wir Henny, Käthe, Ida und Lina kennen. Die Frauen sind sich ähnlicher, als man zunächst meinen mag. Während Henny und Käthe in der Frauenklinik Finkenau ihre Ausbildung zur Hebamme beginnen, führt Lina als Lehrerin ein unabhängiges Leben und Ida kommt aus einem wohlhabenden Elternhaus. Während die Elterngeneration noch die Folgen des Krieges bewältigt, müssen die vier jungen Frauen ihre eigene Identität finden. Geschickt verknüpft Carmen Korn die einzelnen Schicksale. Während Henny und Käthe hoffnungsvoll ihre Ausbildungen starten, bleiben Ida und Lina zunächst noch etwas im Hintergrund. Im Verlauf der Handlung zeigt sich dann auch, dass der Fokus bei den jungen Hebammen bleiben liegen wird.
Doch schnell wandelt sich das Klima in Deutschland nach einer hoffnungsvollen Zeit auf Frieden wieder. Der Nationalsozialismus kommt mit Hitler an die Macht und erneut wüten in Europa und der Welt Krieg und Zerstörung. Carmen Korn umreißt in ihrem Roman nur die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse. Dafür legt sie großen Wert auf ihre Figuren. Mir persönlich hat sehr gut gefallen, dass sie gezeigt hat, wie unterschiedlich politische Auffassungen auch innerhalb einzelner Familien waren. Arbeitslosigkeit, Hunger, Angst vor Denunzianten, aber auch Mut zum Leben, Hoffnung und Liebe. Ohne die großen Emotionen überzustrapazieren, wird die Geschichte der vier jungen Frauen erzählt. Gefehlt hat mir die typische Arbeiterklasse, alles in allem ist es aber trotzdem ein gelungener Auftakt einer Trilogie, die ihre Leser finden wird. 

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Jahrgang 1900. Einer der geburtenstärksten Jahrgänge. Und eine Generation Frauen, die gleich zwei Weltkriege durchleben musste. Eine von ihnen ist Henny Godhusen. Voller Lebensfreude stürzt sie sich im April 1919 in die Ausbildung zur Hebamme. Endlich ist der Erste Weltkrieg vorbei, und Henny ist sich sicher: Die dunklen Jahre liegen hinter ihr. Die Frauenklinik Finkenau an der Grenze zwischen den Hamburger Stadtteilen Barmbek und Uhlenhorst ist eine der modernsten Entbindungsanstalten des Landes. Henny liebt die Klinik und das lebhafte Viertel an der Alster. Hier kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen, Bürger und Arbeiter, Arm und Reich. Doch vor allem sind es drei Frauen, die Henny auf ihrem Lebensweg begleiten werden: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel vom Leben jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander. Persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück.
«Töchter einer neuen Zeit» ist der Auftakt einer Trilogie, die diese vier Frauen, ihre Kinder und Enkelkinder durch das 20. Jahrhundert begleitet.

Carmen Korn

Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf als Tochter des Komponisten Heinz Korn geboren. Nach ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule arbeitete sie als Redakteurin u.a. für den «Stern». Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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