Tief im Wald und unter der Erde (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet ... Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer... (weiter)

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Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Seiten 416
EAN 9783442489459
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 17.12.2018
Stichwörter Spiegel-Bestseller-Autor
Das Haus der Mädchen
Angst
Mystery
Verschwinden
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 11 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.2 |  3 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  8 Bewertungen

5 Sterne
( 2 )
4 Sterne
3 Sterne
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1 Stern

Schonungslos brutal
»Was liest Du?«-Rezension von Leapunch, am 14.03.2019

Dieses Buch wurde mir wärmstens empfohlen ich hatte zuvor "Meine Antwort auf Vielleicht" von Hendrik Winter gelesen, welches ein Pseudonym von Andreas Winkelmann ist. Beim schwärmen von dem Buch wurde mir dann gesagt das er auch sehr gute Thriller schreibt und ich unbedingt mal "Tief im Wald und unter der Erde" lesen soll. Mittlerweile liegen hier 3 weitere Thriller von ihm die ich unbedingt lesen möchte denn dieses Buch hat mich mitgerissen und begeistert.

Der Schreibstil ist rasant, detailliert und sehr bildlich, der Autor schafft es die richtige Atmosphäre einzufangen und wiederzugeben wodurch ich teilweise echt Gänsehaut hatte. Besonders das Ende ist ein wahrer Showdown und hat mich echt mitgenommen. Ich war so begeistert, dass ich am liebsten gleich mehr von dem Autor gelesen hätte.

Die Charaktere sind interessant und sympathisch, man muss sie einfach auf Anhieb mögen und ich finde der Autor hat da genau die richtigen Personen kreiert! Nele Kaminter die Kommissarin ist interessant beschrieben, besonders gut fand ich, dass eben auch etwas über ihr Privatleben erzählt wurde und besonders ihre Beziehung spielte nachher noch eine große Rolle. 

Besonders gelungen fand ich den Einblick in die Gedanken des Mörders, dadurch konnte man sich gut in die Situation hineinversetzen und dadurch war es gleich noch spannender. Die Auflösung des Mörders fand ich super, man hatte noch etwas Zeit zu grübeln aber dann wurde es doch ziemlich schnell aufgelöst und ich fand gut wie sie auf seine Spur gekommen sind.

Auch wenn ich doch einen etwas anderen Verlauf anhand des Klappentextes erwartet hatte, bin ich begeistert, ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt. Ich hatte irgendwie damit gerechnet, dass Melanie noch eine etwas größerer Rolle spielen würde aber ich fand es nicht schlimm, dass es eben doch nicht so war.

 

Fazit:

Dieser Thriller war der Wahnsinn, Brutal, derb, pervers und unglaublich spannend. Ich werde nie wieder an einem dunklen Bahnübergang im Wald stehen bleiben! Jeder der dieses Buch liest wird dann ein mulmiges Gefühl haben, es war einfach so realistisch. Ich kann diesen Thriller nur jedem Thrillerfan ans Herz legen!

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… geht tief in die Seele und unter die Haut
»Was liest Du?«-Rezension von JosefineS, am 28.01.2019

Es ist dunkelste Nacht, nur das Rotsignal der verschlossenen Bahnschranke kämpft vergebens darum die Dunkelheit zurück zu drängen. Ausgerechnet an diesem Bahnübergang starben bei einem mysteriösen Unfall Melanies Freunde. Pure Panik und Angst packen sie, wenn sie hier des nachts halten muss. Jedes Mal fühlt es sich so an, als würde das schwärzeste der Nacht sich zu einer unheilvollen Gestalt manifestieren und seine dunklen Hände nach ihr ausstrecken. Keiner glaubt ihr, dass der angebliche Unfall, keiner war. Selbst ihre Familie denkt, sie kämpfe noch mit dem Schicksal ihrer Freunde als plötzlich ein junges Mädchen Namens Jasmin verschwindet. Nur ihr Fahrrad bleibt zurück – im Unterholz, genau an eben jener Bahnschranke…

Tief im Wald und unter der Erde ist Andreas Winkelmanns Auftakt zur Nele Karminter Reihe. Erstmals erschienen 2009, erfreut sich das Buch Ende 2018 einer Neuauflage mit sehr ansprechendem Coverdesign. Ebenfalls zur Reihe gehört der Titel: Bleicher Tod. Man begleitet Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter bei dem Versuch die verschwundene Jasmin ausfindig zu machen. Was zunächst nach einem entlaufenen Teenager aussieht bekommt mit dem Fund ihres Fahrrades eine grausige Bedeutung. Nele ist auf sich und ihr Team gestellt um den Täter zu finden. Das Problem ist nur er hinterlässt, wie von Geisterhand, keine Spuren. Die Suche wird zur schier unlösbaren Aufgabe für sie, da der Täter immer einen Schritt voraus zu sein scheint.

Andreas Winkelmann wechselt zwischen Neles Sicht der Ermittlungen, der Opferperspektive und sogar in die des Täters. Es gibt zum Teil ziemlich tiefgreifende Erinnerungen an die Vergangenheit des Entführers. Winkelmanns Beschreibungen lassen dem Leser den Atem stocken und die Tränen in die Augen treiben. Gerade das Geheimnis um die Identität des Täters gestaltet er wie ein Puzzle dessen zu legende Teile er erst nach und nach aufdeckt. Spannung ist durch das alternieren der Perspektiven immer vorhanden. Er schafft es sowohl ein Teil von Neles Privatleben, als auch die Ermittlungsarbeit darzustellen ohne langatmige Passagen zu erzeugen. Die Idee hinter der Story ist ausgefallen und die Umsetzung ist gut durchdacht. Es gelingt ihm dank seines Schreibstils und der Umgebung eine drückende, gar beklemmende Atmosphäre zu schaffen, in der man förmlich den Hauch des bösen im Nacken spürt. Besonders ergreifend fand ich die tief emotional und psychisch belastete Seite des Täters und den Showdown der zwar länger als üblich, jedoch sehr fulminant und Nervenzerreißend ausgearbeitet war. Die Sog Wirkung war enorm, man konnte zum Schluss das Buch kaum aus der Hand legen, geschweige denn alleine in einem dunklen Raum sitzen. So muss ein Thriller sein!

Fazit: Tief im Wald und unter der Erde ist eine klare Empfehlung an alle, die gerne durchweg Spannung haben und eine mitreißend beängstigende Thriller Story wollen.

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Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet ... Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr - bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird ...

Winkelmann, Andreas Andreas Winkelmann, geboren 1968, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Er war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, hielt es aber in keinem Job lange aus und blieb nur dem Schreiben treu. »Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus«, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.