Lost in Fuseta (Taschenbuch)

Ein Portugal-Krimi

Taschenbuch
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Ein hinreißendes deutsch-portugiesisches Ermittler-Trio betritt die Krimilandschaft. Bem-Vindo! Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und... (weiter)

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Details
AutorIn Gil Ribeiro
Seiten 400
EAN 9783462048872
Sprache deutsch
erschienen bei Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum 28.03.2017
Stichwörter Kriminalkommisar Lost
Asperger
Europol
Sommerurlaub
SPIEGEL-Bestseller
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.5 | 82 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.5 |  37 Rezensionen
davon Bewertungen:
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Toller Dritter Teil der Reihe um Leander Lost
»Was liest Du?«-Rezension von Cassandra, am 22.07.2019
Schon am Titel kann man den Humor des Autors erkennen. Gil Ribeiros Kommissar Leander Lost ist auf jeden Fall nicht verloren in Fuseta, sondern genau am richtigen Platz. Beim Lesen vergisst man zeitweise, dass es sich um einen super spannenden Kriminalroman handelt, die witzigen, aber niemals diskriminierenden Dialoge zwischen Lost und seinem portugiesischen Kollegen sind einfach zu gut. Diese Kollegen sind so detailliert ausgearbeitet und sympathisch, ein Spitzenteam, in das Leander trotz seiner Behinderung da hingewachsen ist. Ich hoffe, dass Leander noch lange von Hamburg nach Fuseta abgeordnet und er bald in einem neuen Fall ermittelt. sehr
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Lust auf die Algarve
»Was liest Du?«-Rezension von mapefue, am 10.06.2019

LOST IN FUSETA von Gil Ribeiro kommt mir zufällig in die Hände. Ein Portugal-Krimi, der an der Algarve spielt.

Auf den ersten Blick wollte man einen englischen Titel vermuten, übersetzt „Verloren in Fuseta“ vermuten, aber Lost ist Leander, ein Austauschpolizist aus Hamburg.

Schnell wird klar, dass Leander anders ist als die anderen, aber mit einer besonderen Gabe: Außergewöhnliche unbestechliche Kombinationsfähigkeit. Was zu kurz kommt ist seine emotionale Empfindsamkeit.

Eine Krimihandlung gibt es auch, mit Lokalkolorit und einem brennenden Thema: Wasser.

Einzig Soraia kann sich in Leander hineinversetzen, hat sein Asperger-Syndrom erkannt, versteht ihn und fühlt sich zu ihm hingezogen. Leider hat der emotionsleere Leander „keine Schmetterlinge im Bauch“ und er verpasst nichtwissend die Liebe seines Lebens.

Präzise Zeichnung der Person Leander Lost. Macht Lust auf die Algarve mit seinem Hinterland.

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Ein hinreißendes deutsch-portugiesisches Ermittler-Trio betritt die Krimilandschaft. Bem-Vindo! Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt. "Lasst uns die Besten austauschen" - so stand es in der Broschüre von Europol. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch - und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an - und ist dennoch von so rührend-altmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das Trio nicht nur langsam den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Und Leander Lost erfährt im Laufe der Ermittlungen zum ersten Mal in seinem Leben, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Zumal Soraia, die hübsche und lebenskluge Schwester von Sub-Inspektorin Rosado, ein ausgeprägtes Interesse an ihm entwickelt ...

Gil Ribeiro, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu 'Lost in Fuseta' kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. 2010 waren drei Filme für den Adolf-Grimme-Preis nominiert, zu denen Schmidt das Drehbuch geschrieben hatte; für 'Mörder auf Amrum' erhielt er die Auszeichnung. Für 'Mord in Eberswalde' erhielt er 2013 den Deutschen FernsehKrimi-Preis, 2014 den Grimme-Preis. 2017 folgte der Grimme-Preis für den Fernsehfilm 'Das weiße Kaninchen'. 2011 erschien sein Mittelalter-Thriller 'Isenhart' bei Kiepenheuer & Witsch, 2017 folgte der erste Band von 'Lost in Fuseta'. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet in Asperg in Baden-Württemberg.