Nullzeit (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt,... (weiter)

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Details
AutorIn Juli Zeh
Seiten 255
EAN 9783442745692
Sprache deutsch
erschienen bei btb Taschenbuch
Erscheinungsdatum 13.01.2014
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 25 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  4 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4 |  21 Bewertungen

5 Sterne
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1 Stern

Hätte man mehr daraus machen können
»Was liest Du?«-Rezension von Elena, am 20.05.2015

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

Zuerst einmal, war mir nicht klar, was „Nullzeit“ ist, hier mal die Definition aus dem Buch:

„..., dass Nullzeit die Zeitspanne war, die ein Mensch in einer bestimmten Tiefe tauchen konnte, ohne sich bei der sofortigen Rückkehr an die Oberfläche einem Gesundheitsrisiko auszusetzen.“

Das Buch startet ganz easy-go-lucky und sukzessive wird die düstere Spannung erzeugt, die sich einschleicht, wie es sich für einen Psychothriller gehört. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt und so ist der Leser allwissend, wird jedoch dadurch auch verwirrt. Wie das genau geht, würde jetzt spoilern, deshalb lasse ich das jetzt mal so stehen.

Die Figuren sind recht lebendig, jedoch stellenweise auch ein wenig stereotyp. Leider gab es eine Nebenfigur, die mir zu eindimensional blieb, obwohl sie einen Anteil an der Geschichte besitzt und für mehr Spannung hätte sorgen können.

Der Schreibstil ist flüssig lesbar und ich nehme mal an, dass die Autorin sich im Bereich „Tauchen“ auskennt, denn ihre Schilderungen kamen fundiert rüber.

Auch wenn „Nullzeit“ nach „Gone Girl“ erschien, gibt es gewisse Parallelen, die mich stellenweise schon erahnen ließen, wohin das Ganze führen wird. Auch wenn Tauchen die Grundlage der Story ist, wurde mir dann doch stellenweise zu detailliert darüber geschrieben, was dann langatmig daher kam.

Ich vergebe gute 3 Sterne, weil ich dann doch nicht so gefesselt wurde, wie ich es von einem Psychothriller erwarte.

 

‘*‘ Klappentext ‘*‘

Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme - das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

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Psychospiele auf dem Meeresgrund
»Was liest Du?«-Rezension von Stefanie, am 23.09.2014

Psychothriller, Dreiecksgeschichte, Verwirrspiel und Taucher-Roman: Mit „Nullzeit“ ist Juli Zeh wieder einmal ein sehr geniales Werk gelungen. Jurist Sven hat Deutschland vor 14 Jahren den Rücken gekehrt und betreibt seitdem zusammen mit seiner Freundin Antje auf Lanzarote eine Taucherschule. Ihr Leben ist schön und es könnte ewig so weitergehen. Doch dann tauchen Theo und Jola auf. Theo ist ein recht erfolgloser Schriftsteller, seine Freundin Jola eine Serien-Darstellerin, die auf den großen Durchbruch wartet. Nicht nur deswegen sind beide etwas durchgeknallt. Zwei Wochen lang soll Sven den beiden exklusiven Tauchunterricht geben. Doch dann entwickelt sich aus einem kurzen Flirt zwischen Jola und Sven eine mörderische Dreiecksgeschichte. Bald weiß der Leser nicht mehr, was Wahrheit, was Lüge ist – denn Juli Zeh hat ihren Roman so aufgebaut, dass die Ereignisse einmal rückblickend von Sven erzählt werden. Auf der anderen  Seite gibt es Tagebucheinträge von Jola. Schnell merkt man: hier stimmt etwas nicht. Jola scheint die Ereignisse nämlich ganz anders wahrzunehmen als Sven. Im Gegensatz zu Zehs anderen Büchern ist die Sprache in diesem Roman eher knapp und präzise. Dennoch gelingen ihr wieder wahnsinnig viele schöne und tiefsinnige Sätze. Auch die psychologische Tiefe des Romans hat mich fasziniert. Ein rundum gelungenes Buch, das spannend und intelligent ist und einen gut unterhält.

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Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf die nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme - das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Zeh, Juli Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) und dem Bruno-Kreisky-Preis (2017) sowie dem Bundesverdienstkreuz (2018). 2018 wurde sie zur ehrenamtlichen Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt.