Eine Handvoll Worte, 6 Audio-CDs

Eine Handvoll Worte, 6 Audio-CDs (Audio-CD)

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Jojo Moyes

Übersetzung: Marion Balkenhol

Audio-CD
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"Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hälst." Ellie Haworth arbeitet als Journalistin für eine renommierte Londoner Zeitung. In letzter Zeit allerdings entwickelt sich ihre Karriere anders als... (weiter)

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Details
AutorIn Jojo Moyes
Übersetzung Marion Balkenhol
Edition ABR 7.
EAN 9783839812822
Sprache deutsch
erschienen bei Argon
Erscheinungsdatum 22.10.2013
Ursprungstitel The Last Letter From Your Lover
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.7 | 15 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  4 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.6 |  11 Bewertungen

5 Sterne
( 1 )
4 Sterne
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3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Leider nur Mittelmaß
»Was liest Du?«-Rezension von sChiLdKroEte, am 20.09.2017

Ellie findet im Archiv der Zeitung, bei der sie als Journalistin arbeitet, einen Brief aus den 60er Jahren, der sie sehr berührt. In dem Brief bittet ein Mann die Liebe seine große Liebe ihr Leben und ihren Ehemann hinter sich zu lassen und mit ihm weg zu gehen. Ellie befindet sich in einer ähnlichen Situation. Auch sie ist einen verheirateten Mann verliebt. Sie beginnt Nachforschungen anzustellen um herauszufinden wer diesen wunderschönen Brief geschrieben hat und was aus dem Liebespaar geworden ist. Bei ihren Nachforschungen stößt Ellie auf Jennifer, die Frau, an die der Brief adressiert war.

Die Geschichte wird in zwei verschiedenen Handlungssträngen erzählt, die auf unterschiedlichen Zeitebenen spielen. Der eine spielt in der Vergangenheit und erzählt Jennifers Geschichte, der andere berichtet von Ellis Leben und ihren Nachforschungen bezüglich des gefundenen Briefs. Die Autorin führt die beiden Erzählstränge am Ende schön zusammen.

Ich habe sehr lange gebraucht, um einen Zugang zu den beiden Protagonistinnen zu finden. Mit Elli wurde ich nie so richtig warm, mit Jennifer hat es sehr lange gedauert. Über Ellie erfährt man während des gesamten Handlungsverlaufs nicht allzu viel. Jennifers Vergangenheit und die Story, die hinter dem Brief steckt, werden sehr viel ausführlicher behandelt. Es fiel mir jedoch schwer, mich in Jennifers Geschichte einzufinden. Lange empfand ich die Handlung als sehr langatmig. Erst auf der dritten oder vierten CD nahm die Geschichte an Fahrt auf und ich fand einen Zugang. Dann gefiel mir die Handlung aber ganz gut und ich wollte gern wissen, wie es weiter ging. Packen oder fesseln konnte sie mich aber auch jetzt nicht.

Eigentlich mag ich Jojo Moyes Schreib- und Erzählstil sehr. Sie schreibt meist sehr gefühlvoll und emotional. Ihre Geschichten berühren. Jennifers Vergangenheit ist eigentlich schon sehr bewegend, doch sie erreichte mich emotional nicht.

Luise Helm macht ihre Sache als Sprecherin gut. Ich habe ihrer angenehmen Stimme gern zugehört. Ihre ansprechende Erzählweise haucht der Geschichte Leben ein. Ihre Leistung ist definitiv nicht der Grund dafür, dass mir das Hörbuch nicht so sehr gefallen hat.

Ich mag Jojo Moyes und ihre Bücher eigentlich sehr. „Eine Handvoll Worte“ fand ich allerdings nur mittelmäßig. Ich wurde mit den Protagonistinnen nicht so richtig warm und ihre Geschichten berührten mich nicht. Die Handlung fesselte mich zu keiner Zeit. Dennoch bereue ich es nicht, dieses Hörbuch gehört zu haben. Auch wenn es mir nicht so sehr gefallen hat, werde ich auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen oder hören.

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Liebesbriefe zum Verlieben
»Was liest Du?«-Rezension von Steffi1611, am 29.04.2017

Die Geschichte „ Eine Handvoll Worte“ wird in zwei unterschiedlichen Erzählsträngen erzählt. Die 60er Jahre und die Gegenwart, welche hier 2003 spielt.
In der Vergangenheit lernen wir Jennifer Stirling kennen, welche nach einem Autounfall im Krankhaus erwacht und an Amnesie leidet. Dieses verbessert sich nach und nach, aber alle Lücken werden nie ganz gefüllt. Jennifer lebt ein gutes Leben und wie üblich zu dieser Zeit ist sie Hausfrau. Geldsorgen hat sie keine, da ihr Mann ein erfolgreicher Geschäftsmann ist. Aber Jenny kann keine Gefühle zu ihrem Mann aufbauen. War das schon immer so oder kann sie sich an die Liebe nur nicht erinnern. Beim Aufräumen findet sie Briefe. Liebesbriefe an sie gerichtet. Von wem sind diese Briefe? Wer schreibt mit so viel Gefühl und warum kann sie sich an ihn auch nicht erinnern? Und wo ist er?
Jennifer entwickelt eine Liebe zu dem Briefeschreiber, welche nicht weniger stark ist, als die früher empfunden wirkliche Liebe. Sie muss ihn finden.
2003 arbeitet Ellie bei einer Zeitung und soll für eine Sonderausgabe recherchieren. Im Archiv des Verlages stößt sie auf einen Liebesbrief. Wer hat diesen geschrieben? Ellie ist ergriffen von den Zeilen und möchte unbedingt mehr herausfinden. Mit Anfang 30 glaubt sie an die Liebe und denkt diese auch gefunden zu haben. Leider ist der Auserwählte verheiratet. Sie steckt privat somit in einer Zwickmühle und will zumindest mehr über die beiden Liebenden vor so langer Zeit in Erfahrung bringen. Gab es ein Happy End? Sind sie glücklich oder haben sie sich doch getrennt?
Ellie begibt sich auf die Suche.
Während dieser Suche kann der Hörer in der Vergangenheit nachverfolgen, was wirklich geschah und wie sich alles entwickelt hat. Die beiden Zeitepochen werden von Jojo Moyes zum Ende hin schön zusammen gefügt.

Das Hörbuch sowie die Geschichte fingen eher schleppend an. Die Hauptcharakterin der Gegenwart sowie der Vergangenheit blieben erst einmal sehr kühl und distanziert. Umso weiter die Geschichte voran schritt umso mehr Emotionen wurde bei mir geweckt. Zumindest Jennifer wurde mir immer sympathischer und ich war froh, dass so viel von ihr berichtet wurde.
Es gab bei der Geschichte viele Tiefen und ein paar Höhen. Zwischenzeitlich habe ich echt daran gezweifelt, ob man es jetzt noch mal in diese Richtung treiben muss, aber schlussendlich und alles in allem ist es eine schöne Geschichte. Für Frauen und Fan´s von Jojo Moyes sehr zu empfehlen. Persönlich habe ich „Ein ganzes halbes Jahr“ von ihr ebenfalls gehört und mag die Hörbücher zu ihren Büchern. Ob ich das Buch wirklich gelesen hätte, weiß ich nicht genau. Vielleicht hätte mich der Anfang schon so gestört, dass ich es wieder weg gelegt hätte. Aber die Sprecherin Luise Helm war großartig. Ihre Erzählweise und ihre Stimme haben das Buch wirklich hörenswert gemacht. Sie schafft es Gefühle zu übertragen, so dass diese ankommen.
Das Cover lässt durch die grünen Töne Hoffnung erwachen und zeitgleich durch den Wind in den Bäumen mit einem Sturm rechnen. Die fliegenden Blüten bilden ein halbes Herz und deuten auf die Gefühle in der Geschichte hin. Der Titel „ Eine Handvoll Worte“ passt zur Geschichte, da damit vielleicht die Briefe gemeint sind.

Als Fazit zum Schluss, eine Geschichte mit einem langsamen Start, welche mit der Zeit ein wenig an Fahrt aufnimmt und einer unglaublich tollen Sprecherin.

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"Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hälst." Ellie Haworth arbeitet als Journalistin für eine renommierte Londoner Zeitung. In letzter Zeit allerdings entwickelt sich ihre Karriere anders als erhofft: Statt spannende Reportagen zu schreiben, sieht sie sich ins Archiv zum Recherchedienst abkommandiert. Zwischen den alten Akten macht sie aber einen interessanten Fund: ein fast 50 Jahre alter Liebesbrief, in dem ein Mann die große Liebe seines Lebens bittet, ihren Ehemann zu verlassen, um mit ihm nach New York zu gehen. Ellie hat keine Ahnung, wer der Verfasser ist und was aus den beiden Liebenden geworden ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf die Spur von Jennifer, einer Frau, die alles verloren hat - außer diesem Brief.

Jojo Moyes hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex. Mit ihrem Roman "Ein ganzes halbes Jahr", der in Hollywood verfilmt wurde, gelang ihr international der Durchbruch - auch in Deutschland stand der Roman wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste.