Der Engelsbaum (Taschenbuch)

Roman. Deutsche Erstausgabe

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser, Ursula Wulfekamp

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales - doch sie... (weiter)

€ 10,99 *
Preis
inkl MwSt.

Auch erhältlich als:
eBook EPUB 10,99
  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Sonja Hauser, Ursula Wulfekamp
Seiten 640
EAN 9783442481354
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 08.12.2014
Ursprungstitel Not Quite an Angel
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 47 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  11 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  36 Bewertungen

5 Sterne
( 4 )
4 Sterne
( 5 )
3 Sterne
( 1 )
2 Sterne
1 Stern

Eine abenteuerliche Familiengeschichte
»Was liest Du?«-Rezension von KerstinT, am 20.10.2016

Die Handlung beginnt 1985 in Monmouthshire in Wales. Greta ist 58 Jahre alt und leidet, seit sie nach einem Unfall vor 23 Jahren neun Monate im Koma lag, an einer Amnesie und kann sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern. Aus medizinischer Sicht ist alles in Ordnung und Greta wieder gesund. Die Ärzte gehen daher davon aus, dass Greta sich nicht erinnern will. Ihr Neffe David Marchmont konnte Greta überreden das Weihnachtsfest auf dem alten Familienanwesen Marchmont Hall zu verbringen, in der Hoffnung, dass Gretas Erinnerungen zurückkommen. Nach ihrer Ankunft macht Greta einen Spaziergang über das Grundstück. Als sie an einem Grab vorbeikommt hält sie inne und liest die Inschrift. In diesem Grab ist ihr eigener Sohn begraben. Er wurde nur drei Jahre alt. Und das Schlimmste: Greta kann sich nicht an ihn erinnern. An dieser Stelle wechselt die Geschichte in die Vergangenheit. Der Leser befindet sich in London im Jahre 1945. Greta arbeitet in einem Varieté als Tänzerin. Dort hat sie auch David ihren späteren Neffen kennengelernt. Nach einigen Monaten in London lernt Greta den jungen GI Max kennen und lieben. Er macht ihr einen Heiratsantrag und sie nimmt ihn an. Max muss zurück in die USA, Greta soll ihm zwei Tage später folgen. Allerdings verschwindet Max alleine in die USA, als er erfährt, womit sie am Theater ihr Geld verdient. Nach ein paar Wochen bemerkt Greta, dass sie ein Andenken an Max hat: sie ist schwanger. Greta beschließt ihr Kind zu bekommen und David macht ihr das Angebot in seinem Cottage auf seinem Familienanwesen zu leben. Greta nimmt sein Angebot an.  Auf Marchmont Hall lernt Greta nicht nur Davids Mutter kennen, sondern auch seinen Onkel, Owen. Und dieser macht ihr nach nur wenigen Wochen einen Heiratsantrag. Wie wird es weitergehen mit Greta und Owen? Und wieso muss ihr Sohn mit nur drei Jahren sterben? Wird sich Greta letztendlich wieder an alles erinnern können? Viele offene Fragen, es scheint spannend zu werden.

Dieser Roman umfasst eine mitreißende Familiengeschichte. Das Erlebte der weiblichen Protagonistinnen wiederholt sich im Laufe der Generationen. Erzählt wird, mit einem angenehmen Schreibstil, die Geschichte von Großmutter, Mutter und Enkeltochter. Die Erzählung umfasst die Zeit der späten 40er Jahre bis in die 80er Jahre hinein. Während des Buches wechselt die Erzählzeit immer wieder zwischen der Gegenwart (1985) und der entsprechenden Vergangenheit. Da Greta, eine der Hauptpersonen, ihr Gedächtnis verloren hat, ist der Roman so aufgebaut, dass David ihr erzählt, was sie in ihrem Leben erlebt und leider vergessen hat. Der Leser bekommt diese Erzählungen allerdings in „Live“ zu lesen. Schauplätze sind zum einen das idyllische Wales und zum anderen die wilde und abenteuerliche Großstadt London. Der Roman hat mir sehr gefallen. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und der Leser konnte sich so ein reales Bild der handelnden Personen machen. Für Fans von Familiengeschichten in denen so manch ein Geheimnis an den Tag kommt, ist dieser Roman mit Sicherheit empfehlenswert.

mehr zeigen ...

Wird Greta ihr Glück doch noch finden?
»Was liest Du?«-Rezension von Rosemarie, am 02.03.2016

David Marchmont und Greta waren auf dem Weg nach Marchmont. Greta hatte ihr Gedächtnis verloren, vor vielen Jahren schon, und David hoffte verzweifelt, dass die Ansicht und die Gegend um Marchmont etwas in ihr auslösen würde…

Greta hatte die ganzen Jahre abgeschottet in ihrer Wohnung verbracht und David war froh, dass er sie überzeugt hatte, mit ihm nach Marchmont zu fahren. Schon als sie ausstieg  merkte sie, dass sie hier schon einmal gewesen war…

Angefangen hatte alles damit, dass Greta als Tänzerin in einem Theater in London gearbeitet hatte. Auch David war dort beschäftigt gewesen.  Greta hatte sich in einem Amerikaner verliebt, doch als dieser sie im Theater – Grate hatte es ihm verschwiegen – sah, fuhr er, ohne sie noch einmal zu sprechen, nach Amerika zurück….

Nun war Greta  mit dem ‚Andenken‘ der Mannes auf sich selbst gestellt. Doch David war bereit ihr  zu helfen, und brachte sie auf dem Gelände von Marchmont in einem Cottage unter…

Dort traf Greta auf Owen Marchmont, den Hausherrn. Was er ihr bot, Greta überlegte nicht allzu lange, denn- es war allemal besser, als Alleinerziehende zu sein, zumindest zu jener Zeit….

Doch dann geschah das Unglück….. Und Greta flüchtete praktisch aus dem Haus wieder zurück nach London, wo ihre kleine Tochter – sie war gerade vier Jahre alt – entdeckt wurde…

Was sollte die bekannte, und doch unbekannte Umgebung in Greta auslösen? Hatte sie einen Gedächtnisschub? Kamen Erinnerungen zurück? David half ihr dabei. War David damals in Greta verliebt gewesen und war er es vielleicht heute noch? Warum war der Amerikaner zurückgefahren, ohne noch einmal mit Greta zu sprechen?  Was war passiert zwischen den beiden, dass Greta sich praktisch verstecken musste? Warum heiratete Owen Marchmont Greta? Und sie ihn? Welches Unglück geschah? Was passierte, dass Greta Marchmont wieder fluchtartig verließ?  Wurde Gretas kleine Tochter ein Filmstar? War das gut für das kleine Mädchen? Doch sowas kann man nie zuvor sagen. Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

 

Meine Meinung

Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, es tauchen keine Fragen auf, was sie mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade meint. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Greta tat mir leid, als sie von ihrem Amerikaner sitzen gelassen wurde. Doch zum Glück fand sie ja Owen, auch wenn nicht alle mit dieser Heirat einverstanden waren. Doch dann kam das Unglück und Greta verlor ihr Gedächtnis bei einem Unfall und musste so viele Jahre ohne Erinnerungen leben. Hier tat sie mir wieder leid und die Person, die daran Schuld trug,  hasste ich regelrecht. Denn mir war es sofort klar. Aber letztendlich ging alles noch gut aus. Sagte ich schon, dass ich Happy-Ends liebe? Das Buch war übrigens spannend von Anfang bis zum Ende und erhält von mir volle Bewertungszahl, sowie eine Lese-/Kaufempfehlung.

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales - doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist - ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken - damit sie schließlich wahren Frieden finden kann ...

Riley, Lucinda Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.