Der Club (eBook)

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Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht,... (weiter)

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Details
AutorIn Takis Würger
Edition 1
EAN 9783036993478
Sprache deutsch
erschienen bei Kein und Aber (Bücher+Tonträger), Zürich
Erstverkaufsdatum 22.02.2017
Stichwörter Takis Würger
Boxen
Liebesgeschichte
Elite
Oxbridge
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 6.90 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
Rezensionen
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Ø4.1 | 8 Meinungen

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Ø 3.8 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  6 Bewertungen

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Elite
»Was liest Du?«-Rezension von wal.li, am 09.09.2018

Seine Eltern versterben früh und seine Tante in England nimmt ihn nicht zu sich. Warum also sollte Hans nach Jahren im Internat in Cambridge studieren, um seiner Tante einen Gefallen zu tun. Allerdings ist sie seine einzige Verwandte. Und so landet Hans schließlich doch in England, um in der altehrwürdigen Universität im Auftrag seiner Tante einem geheimen Bund auf die Spur zu kommen. Bei seinen ersten Schritten auf dem fremden Gebiet hilft ihm die Doktorandin Charlotte. Das Ziel ist: Hans soll in den elitären Pitt-Club aufgenommen werden. Vielleicht kann seine Liebe zum Boxsport dabei hilfreich sein.

 

Schon als Jugendlicher allein auf der Welt, alles andere als leicht für den jungen Hans. Da ist es natürlich nicht schwer, ihn zu überreden, nach England zu gehen, obwohl er der Schwester seiner Mutter nicht wirklich verziehen hat. Wahrscheinlich hofft er, in ihr doch noch eine Art Familie zu finden. Doch ihr oberstes Ziel ist es, ihren Neffen in den Club einzuschleusen, um ein Verbrechen aufzuklären, das nie an die Öffentlichkeit gelangt ist. Hans ist hin und hergerissen, zum einen hat er doch den Wunsch dazu zu gehören und sei es in einem Elite-Club, zum anderen möchte er seiner Tante den Gefallen tun, doch dafür muss er gegen den Club arbeiten.

 

So wie Hans mit einer schwierigen Situation konfrontiert wird, ist schon speziell. Doch seine Reaktion aus Hilfsbereitschaft und Eigennutz lässt ihn sehr authentisch wirken. Wer würde nicht Mitglied in einem Elite-Club werden wollen. Doch je mehr Hans klar wird, dass diese Verbindung eher aus Nutzen oder Ausnutzen besteht, desto mehr besinnt er sich auf echte Freundschaft. Und er beginnt nachzuforschen, ob es die Club-Mitglieder mit einigen Riten nicht zu weit treiben. Und so kommt er zum Kern der Sache, wann kippt eine vielleicht Gute oder zumindest gut gemeinte Organisation ins Gegenteil. Wann ist es Zeit, die geheimen Machenschaften ans Licht zu bringen, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Zwar kann Networking in Clubs durchaus Sinn machen, aber sich selbst für etwas Besseres zu halten und eine Gruppe zu gründen, nur um andere außen vor zu halten, kann sicher nicht das Ziel sein. Doch wer steht auf, wer hat den Mut oder auch die Distanz, Tacheles zu reden. Manchmal bedarf es eines Fremden, der anderen die Augen öffnet, der zeigt, dass ein Verbrechen ein Verbrechen bleibt und dass auch in elitären Club bei weitem nicht alles erlaubt ist.

 

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Gemächlich
»Was liest Du?«-Rezension von BWV-57, am 02.03.2018

Hans wird nach dem Tod seiner Eltern in einem Internat erzogen und kommt dann zum Studium nach Cambridge. In einem elitären Kreis um die Box-Mannschaft scheint er zum ersten Mal Freunde zu finden. Doch dann erfährt er von einem angeblichen Verbrechen …

Als Krimi oder Thriller würde ich den Roman nicht bezeichnen. Es wird zwar gegen Ende spannend, aber wer richtigen Nervenkitzel sucht, wird hier nicht bedient. Ich würde das Buch eher in Richtung Milieustudie einordnen. Es geht sehr viel um die sogenannte „feine“ Gesellschaft und um die elitären Verbindungen an der Universität.

Die Sprache ist geschliffen und angenehm zu lesen.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen, weil die Umgebung, in der es spielt, interessant geschildert wird. Trotzdem hat mir letztlich das „gewisse etwas“ gefehlt, das es zu einem richtig tollen Buch gemacht hätte. Die Erzählung fängt sehr langsam an und auch insgesamt ist das Erzähltempo eher gemächlich. Daher wirkt die Geschichte zumindest anfangs etwas langatmig und man weiß auch sehr lange nicht, worum es denn jetzt eigentlich gehen soll. Mit den verschiedenen Figuren, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird, konnte ich nicht richtig warm werden. Eigentlich hat mich niemand richtig interessiert.

Ein Buch für Leute die langsam und sorgfältig erzählte Gesellschaftskritik zu schätzen wissen.

 

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Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Als ihm seine einzige Verwandte ein Stipendium für die Universität in Cambridge vermittelt und er als Gegenleistung dort ein Verbrechen aufklären soll, weiß er noch nicht, worauf er sich einlässt. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Schon bald muss er feststellen: Vor der Kulisse alter Chesterfield-Sessel, kristallener Kronleuchter, Intarsienmöbel und Tiertrophäen ereignen sich Dinge, über die keiner spricht. Und auch Charlotte scheint etwas zu verbergen. Hinter den schweren Türen des legendären Pitt Clubs wird Hans vor die Wahl gestellt, ob er das Falsche tun soll, um das Richtige zu erreichen.

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