Letzte Worte (Taschenbuch)

Thriller

Karin Slaughter

Übersetzung: Klaus Berr

Taschenbuch
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Die Wahrheit stirbt zuerst ... Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht - und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt... (weiter)

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Details
AutorIn Karin Slaughter
Übersetzung Klaus Berr
Seiten 511
EAN 9783442378166
Sprache deutsch
erschienen bei Blanvalet Taschenbuchverl
Erscheinungsdatum 18.08.2014
Ursprungstitel Broken (Georgia 2)
Serien Blanvalet Taschenbücher
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 27 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  7 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  20 Bewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
1 Stern

spannend
»Was liest Du?«-Rezension von Hortensia13, am 16.05.2016

Zwei Frauen, durch ihre Vergangenheit miteinander verbunden. Karin Slaughter verknüpft in diesem Thriller ihre Hauptfiguren die Ärztin Sara Linton und die Polizistin Lena Adams und garniert es mit dem Ermittler Will Trent. Gemeinsam und gegeneinander ermitteln sie in einem Todesfall einer Studentin und dem damit verknüpften Selbstmord eines Minderbegabten, der zunächst als Mörder in den Fokus gerät.

Grundsätzlich finde ich dieses Buch spannend, vor allem wenn man die Romanfiguren schon vorab kennengelernt hat. Sie kamen schon in ihren vorgängigen Romanen vor. Teils getrennt, teils zusammen.

Ich finde es toll, dass die Autorin neue Themen reingewebt hat, wie die Auseinandersetzung mit einer Legasthenie. Dieses Thema taucht in Bücher nicht oft auf.

Den Schluss habe ich mir aber etwas anders vorgestellt. Ich hatte andere Täter im Blick, die, wie ich denke, einen runderen Schluss ergeben hätten. Manchmal ist das Unvermutete nicht die beste Variante. Trotzdem finde ich dieses Buch gelungen und lesenswert.

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Die Wahrheit stirbt zuletzt
»Was liest Du?«-Rezension von Saskia , am 07.01.2016

An einem See wird die Leiche eines toten Mädchens gefunden, daneben ein Abschiedsbrief, mit dem die Ermittler Lena Adams und Frank Wallace nichts anfangen können. Bald stellt sich heraus, dass er gefälscht ist und der Mörder wird schnell gefasst. Dieser gesteht die Tat, doch nur wenige Stunden später bringt er sich um. Seine letzten Worte sind mit Blut an die Zellenwand geschrieben: „Ich war’s nicht“. Gleichzeitig kommt Sarah Linton, die Witwe von Jeffrey Tolliver dem ehemaligen Polizeichef, wieder in die Stadt zurück. Sie hält Lena für inkompetent und gibt ihr die Schuld am Tod ihres Mannes. Als sie von dem Vorfall in der Arrestzelle erfährt, will sie Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und ruft den GBI-Ermittler Will Trent zur Hilfe. Hat Lena den wirklich den falschen zu einem Geständnis gebracht?

„Letzte Worte“ ist der zweite Teil von Karin Slaughters Georgia-Reihe in der die Kinderärztin Sarah Linton und der GBI-Ermittler Will Trent, die zuvor ihre eigene Reihe hatten (Grant County-Serie und Will-Trent-Serie), zusammengeführt werden. Dadurch dass es über beide Protagonisten bereits eine eigene Reihe mit mehreren Büchern gab, ist es mir Anfangs schwer gefallen alle Hintergründe zu verstehen, denn zunächst stehen die Ermittlungen rund um den Mordfall kaum im Vordergrund. Man erfährt kurz etwas über den Mord und wird mit den Ermittlern Lena Adams und ihrem Chef Frank Wallace bekannt gemacht, dann taucht auf einmal Sarah Linton auf, die anscheinend einen persönlichen Rachefeldzug gegen Lena Adams aufziehen möchte. Nachdem man auf den ersten 100 Seiten einen Überblick über die Hintergründe bekommt, wird der Roman dann aber angenehmer zu lesen.

Die Story selber ist sehr interessant. Es scheint ein unschuldiger Mörder im Gefängnis zu sitzen. Doch wie konnte er sich das Leben nehmen, wurde er doch vor der Festnahme durchsucht? Warum hat er, wenn er doch unschuldig ist, den Mord gestanden? Es tauchen einige Ungereimtheiten auf, die nicht für die Ermittler spricht, was auch Will Trent schnell bemerkt. Anscheinend wird bei dieser Polizeistelle schlampig gearbeitet. Dadurch, dass einerseits der Mordfall geklärt wird und andererseits die Polizeiarbeit durch zwei weitere Personen überprüft wird, gibt es zwei Handlungsstränge die ineinander überlaufen. Auch wenn sich die Geschichte anfangs nur schleppend vorangezogen hat, wurde es ab knapp einem Drittel immer spannender!

Was mir leider weniger gut gefallen hat waren die Charaktere. Lena Adams fand ich sehr unfreundlich und konnte ihre Beweggründe selten nachvollziehen. Ich habe sie als sehr stur empfunden und bin mit ihr nicht warm geworden. Ebenso war mir Frank Wallace mehr als unsympathisch, was aber auch an seiner Rolle in der Geschichte liegen kann. Auch Sarah Linton war mir nicht hundertprozentig sympathisch, insbesondere durch ihren Rachefeldzug gegen Lena, der sie immer wieder stark beeinflusst hat, wenn es doch sehr objektive Fakten gab. Sicherlich ist das authentisch, an einigen Stellen war es mir aber zu viel. Einzig allein Will Trent war mir sehr sympathisch, wenn ich auch seine Legasthenie etwas „überflüssig“ fand, da sie gefühlt in jedem zweiten Satz thematisiert wurde.

Insgesamt hat mich der Roman nur mittelmäßig begeistert. Die Story ist sehr interessant und mal anders aufgebaut als andere Thriller, da es nicht nur um den Mordfall alleine geht. Trotzdem hat sich insbesondere der Anfang sehr gezogen und die Charaktere waren mir nicht sympathisch. Zum Ende hin hat sich das Buch dann doch in einen Pageturner gewandelt, allerdings fand ich dieses sehr überhastet und konstruiert. Darum gibt es „nur“ 3,5 Sterne, da es sich um einen netten Thriller für zwischendurch handelt, aber auch nichts Hochtrabendes erwartet werden sollte. 

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Die Wahrheit stirbt zuerst ... Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht - und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: "Ich war's nicht." Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig zurückgebliebenen Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.

Slaughter, Karin Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 37 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft worden. Berr, Klaus Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.