Das Mädchen auf den Klippen (Taschenbuch)

Roman. Deutsche Erstausgabe

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser

Taschenbuch
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Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der... (weiter)

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Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Sonja Hauser
Seiten 464
EAN 9783442477890
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 15.05.2012
Ursprungstitel The Girl on the Cliff
Serien Goldmanns Taschenbücher
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 133 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  28 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  105 Bewertungen

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Das Mädchen auf den Klippen
»Was liest Du?«-Rezension von nasa, am 11.08.2017

„Das Mädchen auf den Klippen“ ist ein bewegendes Buch was die Geschichte zweier Familien aufzeigt die über Generationen miteinander verbunden aber doch getrennt sind.

Wer ein Buch von Lucinda Riley kennt, kennt sie eigentlich alle. Denn im Prinzip sind sie alle gleich aufgebaut. Es wird Gegenwart mit Vergangenheit verstrickt. Zudem werden alte Geheimnisse aufgedeckt, eine große Portionen Missverständnisse und Liebe kommen natürlich auch nicht kurz. Aber genau das liebe ich an ihren Büchern.

Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin und wie ich es gewohnt war bin ich schnell und gut in die Geschichte reingekommen. Durch den angenehmen Schreibstil lässt sich das Buch leicht und schnell lesen. Durch die verschiedenen Erzählstränge sowie Zeitepochen aber auch handelnden Personen ist es anfangs etwas verwirrend, beziehungsweise dauert es etwas einen Zusammenhang herzustellen doch es hat meinen Lesegenuss nicht gemindert. Dadurch gab es dem Buch eine gewisse Spannung und Eigendynamik.  

Die Charaktere sind alle sehr lebendig beschrieben. So ist mir Grania von anfand an sehr sympathisch und ich konnte gut mit ihr mitfühlen. Sie leidet unter der Fehlgeburt und der Trennung von ihrem Lebensgefährten Matt. Sie sucht Zuflucht bei ihrer Familie in Irland. Dort sieht sie bei einem Spaziergang am Rande der Klippen ein Mädchen im Nachthemd. Was  sie nicht ahnt ist das Aurora und ihr Leben sich bald überschneiden wird. Das sie aber auch eine gemeinsame Vergangenheit haben.

Lucinda Riley schreibt sehr gefühlvoll und emotional. Mir kamen an mehreren Stellen die Tränen, denn es hat mich wirklich sehr berührt. Ich freue mich schon auf die anderen Bücher von ihr.

 

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Eine tragische Familiengeschichte
»Was liest Du?«-Rezension von Overdramatics, am 12.05.2017

Dies ist nach "Das Orchideenhaus" der zweite Roman der Autorin, den ich gelesen habe. "Das Mädchen auf den Klippen" hat mir im Vergleich deutlich besser gefallen.

Bereits beim Orchideenhaus ist mir aufgefallen, dass Lucinda Riley einen Schreibstil bestizt, welcher wunderbar in die Erzählung der Vergangenheit um 1900 passt. Da kaufe ich ihr ihre Erzählungen voll und ganz ab. Aber sie ändert ihren Stil nicht, wenn es zu Erzählungen aus der modernen Zeit kommt. Die Charaktere reden einfach so geschwollen, ob Erwachsen oder Kind, Adliger oder Normalsterblicher. Das finde ich sooo wahnsinnig schade, da ich die Abschnitte aus der Vergangenheit grandios finde! Aber in beiden bisher gelesenen Romanen von ihr, konnte ich mich nicht 100% auf die Charaktere der modernen Zeit einlassen, da sie viel "platter" wirken, als die Charaktere der Vergangenheit. Ich kann also auch wirklich verstehen, wenn man mit diesen Büchern nichts anfangen kann. Aber für mich ist es vor allem die Erzählung der Vergangenheit und die Familiengeschichte, die ich kennenlernen möchte, die mich für sich einnimmt. Besonders schön an dem Stil dieses Buches waren für mich die kurzen Abschnitte aus Auroras Sicht. Man konnte schnell erahnen, dass es sich um die Nacherzählung der Familiengeschichte von Aurora handelt, wahrscheinlich kurz vor ihrem eigenen Ende.  Auf diese Weise konnte sie zwischendurch immer aktuelle Kommentare zum Verlauf der Geschichte geben. 

Die Geschichte selbst war einfach wundervoll. Die Familiengeschichten der Lisles und Langdons war so beeindruckend ineinander und miteinander verflochten. Ich habe es geliebt die verschiedenen Generationen der Familien zu begleiten. Vor allem die Geschichte von Anna und Mary während des 1. Weltkriegs in London war sehr ergreifend für mich und ich mochte die beiden so sehr. Umso trauriger war ich, dass Anna im Laufe der Geschichte eine so unerwartete Entwicklung durchgemacht hat. Die Generationen der Mädchen die nach Anna kamen, waren ebenso beeindruckend wie sie selbst. Ich konnte mir diesen Typ Mädchen einfach soo gut vorstellen und ich mochte vor allem Aurora so gerne! Grania ging mir teilweise ein bisschen auf den Keks mit ihrem falschen Stolz. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen, da hätte ich sie am liebsten geohrfeigt für ihre Sturheit. 

Am Ende hatte ich wirklich Tränen in den Augen, aber es war auch so passend! Ich habe noch immer ein komisches Gefühl, wenn ich jetzt darüber schreibe. Für mich war "Das Mädchen auf den Klippen" jedenfalls eine toll ausgearbeitete Familiengeschichte. Um den Schreibstil der Autorin lässt sich streiten, er hält mich aber nicht davon ab, diese schöne Geschichte zu genießen.

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Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. - Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf - ihrer Geschichte.

Riley, Lucinda Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.