Nachtzug nach Lissabon (Buch)

Roman

Buch
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Das Besondere Taschenbuch - Große Romane im besonderen Taschen-Format Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format. Mitten im... (weiter)

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Details
AutorIn Pascal Mercier
Seiten 704
EAN 9783442738885
Sprache deutsch
erschienen bei btb Taschenbuch
Erscheinungsdatum 11.2008
Serien btb
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 47 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  42 Bewertungen

5 Sterne
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Eine besondere Reise
»Was liest Du?«-Rezension von Sarahklein, am 12.04.2017
Ein besonderes Buch, dass zum nachdenken anregt und zu einen Urlaub in Lissabon verleitet. Beim lesen des Buches fängt man unweigerlich an über sein eigenes Leben nachzudenken. Habe ich erreicht was ich mir vorgenommen habe? Bin ich wirklich da so ich hingehöre und möchte? Die Entwicklung des Professors liest sich sehr interessant und man kann seine Ängste nachvollziehen. Auch bewundert man den Mut selbst im hohen Alter noch einmal alles über Bord zu werfen und neu anzufangen. Die Beschreibungen von Lissabon und der Geschichte der Stadt wecken in mir den Wunsch selbst einmal dorthin zu reisen. Auch wenn manche Passaen des Buches langatmig sind und man manchmal nicht versteht wieso der Professor schon wieder an seiner Entscheidung zweifelt ist es trotzdem eine sehr schöne und gelungene Geschichte.
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Für mich ein überschätztes Buch
»Was liest Du?«-Rezension von BlueTulip, am 24.01.2014

Mitten im Unterricht verlässt ein Lehrer seine Schule und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um den Spuren eines geheimnisvollen Autors zu folgen. Immer tiefer zieht es ihn in dessen Aufzeichnungen und Reflexionen, immer mehr Menschen lernt er kennen, die von diesem Mann, den ein dunkles Geheimnis umgibt, zutiefst beeindruckt waren. Eine wundervolle Reise - die vergeblich sein muss und deren Bedrohungen der Reisende nicht gewachsen ist. Endlich kann er wieder fühlen, endlich hat er von seinem Leben zwischen Büchern aufgeblickt - aber was er sieht, könnte ihn das Leben kosten ...

Mal wieder eine längere Rezi, da wie die Überchrift es schon sagt es doch langatmig ist und sowas begründe ich ja lieber etwas länger als Bücher die mir gefallen.

Das Buch ist gut geschrieben, aber ich habe selten so eine dünne Handlung (ein Lehrer fährt spontan nach Lissabon und erforscht die Lebensgeschichte eines verstorbenen Philosophen) und so viel Selbstbewunderung (der fiktive Philosoph ist natürlich der Autor selbst, und die anderen Figuren schwärmen immer wieder von seiner Intelligenz, Weisheit, Schönheit usw. Es wird sogar gesagt, dass selbst seine Feinde in Wirklichkeit nur neidisch auf ihn waren, weil er ein so großartiger, genialer Typ war) gelesen. Dabei erzählen die langen Reden des Philosophen nichts, was nicht schon vor Jahrhunderten von anderen Philosophen und Schriftstellern geschrieben worden war (unter anderem musste ich an D.H. Lawrence denken). Das Buch wirkte auf mich zu gekünstelt, als hätte sich jemand einen Rollkragenpullover, einen Schal und ein Barett angezogen, um als Künstler durchzugehen. Mit philosophischen Überlegungen kann ich in der Regel viel anfangen, aber ein Buch braucht eine Handlung und sollte nicht so erzwungen "kunstvoll" rüberkommen.
Außerdem fand ich die Begegnungsszene im ersten Kapitel albern. Der Lehrer sieht eine unbekannte Frau auf der Brücke stehen, die offenbar springen will, läuft zu ihr hin, und sie schreibt ihm eine Telefonnummer auf die Stirn, um sie nicht zu vergessen. Erst dann fällt ihr ein, dass sie auch eine Handfläche hat, wo sie die Nummer notieren könnte.

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Das Besondere Taschenbuch - Große Romane im besonderen Taschen-Format Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format. Mitten im Unterricht verlässt ein Lehrer seine Schule und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um den Spuren eines geheimnisvollen Autors zu folgen. Immer tiefer zieht es ihn in dessen Aufzeichnungen und Reflexionen, immer mehr Menschen lernt er kennen, die von diesem Mann, den ein dunkles Geheimnis umgibt, zutiefst beeindruckt waren. Eine wundervolle Reise - die vergeblich sein muss und deren Bedrohungen der Reisende nicht gewachsen ist. Endlich kann er wieder fühlen, endlich hat er von seinem Leben zwischen Büchern aufgeblickt - aber was er sieht, könnte ihn das Leben kosten ...

Mercier, Pascal Pascal Mercier, geboren 1944 in Bern, heißt im richtigen Leben Peter Bieri und ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin.