Westend Blues

Westend Blues (Taschenbuch)

Ein Katharina-Klein-Krimi aus Frankfurt am Main

Taschenbuch
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Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin... (weiter)

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Details
AutorIn Helmut Barz
Edition unveränd. Ausg. 3.
Seiten 380
EAN 9783866804845
Sprache deutsch
erschienen bei Sutton Verlag GmbH
Erscheinungsdatum 09.2009
Stichwörter Frankfurt a. M.
Krimis/Thriller
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 7 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.7 |  3 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  4 Bewertungen

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Ungewöhnlich, aber gut
»Was liest Du?«-Rezension von Angi, am 28.01.2014

Westend Blues ist der erste Teil einer Krimireihe, die die Erlebnisse der Polizistin und Halbkoreanerin Katharina Klein schildern. Den Beruf hat sie ergriffen, weil ihr als Jugendliche durch einen Mord die gesamte Familie genommen wurde und sie diesen alten, bisher immer noch ungelösten Fall endlich aufklären will.
Allerdings hatte sie bisher nicht den Mut, sich des Falles "Klein" anzunehmen und so steckt sie noch immer in einer Art Verdrängungsphase und klärt stattdessen reichlich andere Verbrechen auf... ihre Methoden dabei sind indes nicht immer ganz regelkonform und sie bringt ihre Vorgesetzten regelmäßig an den Rand der Verzweiflung.
Manchmal wirkt sie auf mich wie eine heldenhafte, unbesiegbare Lara Croft, dann aber ist sie wieder erstaunlich verletzlich. Eine vielschichtige Persönlichkeit, die ich schnell ins Herz geschlossen habe.
Im Buch geht es im Wesentlichen darum, daß Katharina den Mord an ihrer Nachbarin aufklären will und nebenbei auch noch ihre Meinung über Kinder revidieren muß: sie wird nämlich vorübergehend zur "Ersatzmama" für das Nachbarskind.
Das Buch empfand ich als sehr spannend und zwar fast durchgehend. Ich habe mich beim Lesen niemals gelangweilt, sondern wollte eigentlich immer wissen, wie es weitergeht. Die Schreibweise ist nicht gekünstelt, ich mag den Stil des Autors. Es fehlt auch nicht an gut platzierten Schmunzlern.
Die Story ist nicht 08/15, sondern eher ungewöhnlich. Im Leben von Katharina Klein passieren einfach immer sehr viele Dinge... wer einen Krimi sucht, bei dem er sich ohne Weiteres vorstellen kann, daß das täglich so im richtigen Leben irgendwo passieren könnte, der ist hier vielleicht nicht an der richtigen Stelle. Aber wer mal "was Anderes" lesen möchte und auf viel Action steht, der ist mit "Westend Blues" gut beraten.
Ich mochte das Buch sehr gerne und werde der Reihe treu bleiben! Hoffentlich gibt es noch viiiiiiele Fortsetzungsbücher!
 

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der überzeugende Auftakt
»Was liest Du?«-Rezension von Katja, am 03.11.2013

Katharina Klein wird durch das Klingeln eines Handys geweckt: ihr Vorgesetzter. Sie ist einen Moment desorientiert. Wo ist sie aufgewacht - ach ja, der One-Night-Stand, weil sie sich irgendwie davon ablenken musst, dass sie zwei Männer getötet hat, nachdem diese ihren Partner niedergeschossen hatten. Dem schlechten Morgen sollen für die Hauptkommissarin noch mehr schlechte Neuigkeiten folgen. Nicht nur ist sie suspendiert und ein Verfahren mit dem Ziel sie für immer aus dem Dienst zu entfernen wird eröffnet, nein, ihre Nachbarin wurde tot aufgefunden und in Ermangelung eines Vaters muss sie Ersatzmutter für die vierjährige Laura spielen. Inoffiziell versucht sie nun den Mörder von Lauras Mutter zu finden und gleichzeitig ihre eigene Haut zu retten. Doktor Amendt wird ihr tatkräftig Unterstützung leisten, doch auch er muss gerade um seine berufliche Zukunft fürchten.

Der erste Band der Katharina-Klein Reihe, die in Frankfurt am Main angesiedelt ist und mit dezenten Hinweisen Seitenhiebe auf die hessische Metropole liefert, überzeugt. Eine spannende, durchaus komplexe Geschichte, deren Handlungsstränge geschickt verwoben werden und in rasantem Tempo voranschreiten. Die Charaktere sind ausgefallen und mit vielen interessanten Facetten ausgestattet. Es fehlen die klassischen, hunderte Mal gelesenen Züge der Ermittler, erfrischen neu kommen Katharina Klein und Andreas Amendt daher. Die Familiengeschichten der beiden lassen Raum für weitere Romane und können - neben dem aktuellen Fall - Lust auf mehr wecken.

Helmut Barz ist für mich auf dem Regionalkrimi-Markt eine echte Entdeckung.WestEnd Blues kann nicht nur überzeugen, sondern vor allem gut unterhalten. Ein echtes Lesevergnügen.

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Der Partner tot, sie selbst vom Dienst suspendiert, zur Babysitterin degradiert, des Mordes beschuldigt und von einem rachsüchtigen Drogenboss gejagt: Genau der richtige Zeitpunkt für die Frankfurter Kommissarin Katharina Klein, sich in den völlig falschen Mann zu verlieben. Eigentlich hat Katharina Klein, Hauptkommissarin bei der Frankfurter Kriminalpolizei, genug eigene Probleme: In einer eskalierten Polizeiaktion wurde ihr Partner getötet; und sie selbst hat zwei Menschen erschossen. Doch als ihre Nachbarin ermordet wird, muss Katharina deren Tochter, die vierjährige, altkluge Laura, bei sich aufnehmen; und bald schon setzt die Kommissarin alles daran, das Versprechen, das sie dem kleinen Mädchen gibt, einzulösen und den Mörder von Lauras Mutter zu finden. Unerwartete Hilfe erhält Katharina vom arroganten, undurchsichtigen und leider viel zu attraktiven Gerichtsmediziner Andreas Amendt - mit dem sie mehr verbindet, als gut für sie ist. Aber alles zu seiner Zeit: Erst muss sie Laura noch in den Kindergarten bringen ... Katharina Klein liebt Oldtimer, Waffen und Zeichentrickfilme. Und sie hasst Morde: Um die Schuldigen zu überführen, riskiert sie, wenn nötig, Kopf und Kragen. 'Westend Blues' ist ihr erster Fall. Ein Regional-Krimi aus Frankfurt am Main.