Grand Cru (Taschenbuch)

Der zweite Fall für Bruno, Chef de police. Roman

Martin Walker

Übersetzung: Michael Windgassen

Taschenbuch
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Ein geheimes Paradies auf Erden, das ist das Périgord. Oder vielmehr war, denn die Weinberge der Gegend sollen von einem amerikanischen Weinunternehmer aufgekauft werden. Es gärt im Tal, in den alten Freund- und... (weiter)

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Details
AutorIn Martin Walker
Übersetzung Michael Windgassen
Edition 13. Aufl.
Seiten 380
EAN 9783257240825
Sprache deutsch
erschienen bei Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum 06.2011
Ursprungstitel The Dark Vineyard
Stichwörter Frankreich
Périgord
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.6 | 11 Meinungen

davon Rezensionen:
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davon Bewertungen:
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der zweite Fall für Bruno, Chef de Police
»Was liest Du?«-Rezension von Bellis-Perennis, am 02.05.2015

Im zweiten Fall für Bruno Courréges, Chef de Police, aus dem Perigord trifft der Leser wieder auf alte Bekannte. Pamela und Isabelle, den Bürgermeister und die Winzer. Mit dabei diesmal Umweltschützer, die den Anbau von gentechnisch verändertem Saatgut verhindern wollen, Max, der ein Bioweingut aufziehen will, ein Amerikaner, der der dörflichen Weinbau fabriksmäßig aufziehen will und die schöne Jacqueline, die sowohl Max als auch dem Amerikaner den Kopf verdreht.

Nachdem das Versuchsfeld der Gentechnik-Firma in Flammen aufgeht, Max und sein Adoptivvater ermordet werden muss Bruno, unterstützt oder behindert durch die Kollegen aus Paris, in alle Richtungen ermitteln.

Der Täter lässt sich nicht leicht ausmachen, da mehrere Personen in Frage kommen.

Die Lösung des Falles ist so genial wie einfach. Ein echter Bruno eben!

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Wein, Weib und ein bisschen Verbrechen
»Was liest Du?«-Rezension von Uwe, am 29.01.2014

Inhalt:
Ein amerikanischer Weinproduzent plant Weinberge rund um Saint-Denis aufzukaufen, um die industrielle Herstellung im Périgord voranzutreiben. Die Meinungen im Ort sind gespalten, die Auswirkungen unklar und als schließlich noch eine Leiche in einem Weinfass gefunden wird, bleibt Bruno nichts anderes übrig, als sich höchstpersönlich um die Angelegenheit zu kümmern.

Setting und Stil:
Genau wie im ersten Teil merkt man jeder Seite an, dass Martin Walker mit Herz und Seele das Buch geschrieben hat. Einige Rezeptanregungen dürfen natürlich nicht fehlen und als Leser des ersten Teils fühlt man sich sofort wieder zu Hause. Auch diesmal geht es wieder um Ereignisse aus der näheren französischen Geschichte und die Eigenheiten der Region und ihrer Bewohner.
Es liest sich genauso gut, wie der erste Teil, auch diesmal verschwindet der Kriminalfall öfters im Hintergrund und Bruno und sein Privatleben erhalten viel Raum, um sich auszubreiten.

Charaktere:
Bruno muss man einfach mögen, auch wenn seine wohl eher französische Sicht im Umgang mit Frauen ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist. Er ist immer hilfsbereit, hat Augen und Ohren für alles offen und nimmt seine Rolle als Dorfpolizist sehr ernst. Er ist das Herz Saint-Denis' und so laufen auch viele Fäden bei ihm zusammen und so treffen ihn anstehende Veränderungen natürlich direkt. Ich freue mich, wieder Stunden mit ihm verbracht zu haben und immer mehr über ihn zu erfahren. Er steht einfach mitten im Leben und nichts ist aufgesetzt oder unnatürlich.
Auch die restlichen Charaktere sind spannend und voller Tiefe. Man merkt, dass sie gelebt haben und sie zu vielschichtigen Persönlichkeiten herangewachsen sind, die sich nun vor Brunos Augen präsentieren.
Die Neuzugänge sind schön geheimnisvoll, der erste Blick verrät nicht viel und man muss schon bis zu Ende lesen, um hinter sie zu steigen.

Geschichte:
Das Martin Walker das Thema Wein und Globalisierung aufgegriffen hat, passt perfekt zur Region. Es ist interessant hinter die Kulissen des Weinanbaus zu blicken, den globalen Geschäften auf die Finger zu schauen und zu verstehen, wie sie sich auf kleine Orte auswirken können.

Fazit:
Eine rundum gelungene Fortsetzung, die dem Konzept des ersten Bandes treu bleibt. Viel Lokalkolorit, historische Zusammenhänge und Privates umgeben den Fall, dessen Ermittlungen manchmal fast in Vergessenheit geraten. Selbst wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, ist ein Neueinstieg ohne Probleme möglich. Frankreichfans, Weinliebhaber und Freunde regionaler Krimis können unbesorgt zugreifen. Ich freue mich schon auf Teil 3, Schwarze Diamanten.

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Ein geheimes Paradies auf Erden, das ist das Périgord. Oder vielmehr war, denn die Weinberge der Gegend sollen von einem amerikanischen Weinunternehmer aufgekauft werden. Es gärt im Tal, in den alten Freund- und Seilschaften, und in einem Weinfass findet man etwas völlig anderes als Wein - eine Leiche.

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung 'The Guardian'. Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager in Washington. Seine 'Bruno'-Romane erscheinen in 15 Sprachen.