Wassermanns Zorn (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Er will spüren, wie du dich windest. Wie du zuckst. Wie du stirbst. Er ist der Wassermann. Und er will mit dir tanzen. Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit einem... (weiter)

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Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Edition 4. Aufl.
Seiten 411
EAN 9783499258534
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.02.2014
Stichwörter Krimis/Thriller
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 24 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.9 |  10 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.8 |  14 Bewertungen

5 Sterne
( 4 )
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern

Leg dich nicht mit dem Wassermann an
»Was liest Du?«-Rezension von KerstinT, am 30.10.2018

Innerhalb kürzester Zeit gibt es zwei tote Frauen – beide sind ertrunken. Der Zweiten schauen Eric Stiffler und seine neue Kommissarenkollegin, Manuela Sperling, hilflos beim Ertrinken zu. Die Jagd auf den Wassermann beginnt. Doch irgendwie scheint Manuela die Einzige zu sein, die richtig ermitteln möchte.So richtig habe ich in diesen Thriller nicht hineingefunden. Spannung war nur sehr mäßig vorhanden. Die Charaktere waren das Weiterlesen auch nicht wirklich wert. Eric Stiffler und sein Kollege Nießen waren mir hochgradig unsympathisch. Vor allem Stiffler mit seinem Frauenhass – aber Prostituierte mag er. Manuela Sperling war mir ebenfalls nicht sympathisch. Sie ist noch komplett frisch im Polizeidienst und dies ist ihr erster Fall. Dementsprechend ist sie sehr nervös und noch unwissend. Dennoch möchte sie den Älteren immer zeigen wo es langgeht und eckt damit natürlich an. Zusätzlich kristallisiert sie sich als kleine Nervensäge heraus.Der Fall an sich war eine nette Idee. Schnell zeigt sich, auf wen es der Wassermann eigentlich abgesehen hat und Schritt für Schritt erkennt der Leser das Motiv. Das Ende war dann aber doch sehr merkwürdig und unnötig. Es wirkte wie eine sehr erzwungene Wendung, die dem Ganzen die Glaubwürdigkeit nimmt.Ganz zufrieden bin ich mit diesem Thriller nicht. Dafür fehlte es mir an Spannung und angenehmeren Charakteren. Dafür waren die Idee und Konstruktion der Handlung (außer dem Ende) gelungen. Deshalb vergebe ich zweieinhalb von fünf Sternen.

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Zäher Krimi mit unrealistischer Wendung
»Was liest Du?«-Rezension von Aglaya, am 11.11.2017


Eine Prostituierte wird ermordet aufgefunden, auf ihrem Körper eine Grussbotschaft an den Polizisten Stiffler. Was hat er mit dem Mörder zu tun, und kann er ihn aufhalten, bevor er erneut zuschlägt?


Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive in der dritten Person erzählt. Durch die Perspektivenwahl erhält der Leser Einblick in die Gefühle und Gedanken der Figuren, ohne aber sonderlich viel zu erfahren, da dem Leser viele Tatsachen lange vorenthalten werden. Ich dachte sogar über lange Zeit hinweg, dass ich einen Vorgängerband mit mehr Infos verpasst hätte, da mit wichtige Fakten fehlten, respektive die erst spät kamen. Wirklich anfreunden konnte ich mich nur mit wenigen Figuren. Vorallem der leitende Ermittler Eric Stiffler war mit gleich von Beginn weg unsympathisch. Er ist ein sexistischer Macho, der wichtige Erkenntnisse vor seinen Kollegen verschweigt und die Ermittlungen manipuliert (gegen Ende des Krimis wird auch klar, weshalb). Bei der Gestaltung der Figur hatte der Autor wohl einige Filme im Kopf, so heisst er gleich wie eine der Figuren aus "American Pie" und kann es wie Marty McFly aus "Back to the Future" nicht ausstehen, wenn ihn jemand einen Feigling nennt. Die Polizei-Neueinsteigerin Manuela Sperling fand ich zu Beginn ganz nett, ihr ewiges Geplapper und ihre nervöse Art gingen mir aber bald auf die Nerven. Am besten hat mir noch der Taxifahrer Frank gefallen, auch wenn der wohl die unrealistischste Figur war: welche Behörde würde wohl einen Narkoleptiker, der immer wieder ohne Vorwarnung plötzlich ohnmachtsgleich einschläft, als Taxifahrer arbeiten lassen?!


Die Handlung ist aus drei Strängen zusammengesetzt, die sich nach und nach ineinander verflechten. Da geht es einerseits natürlich um die Ermittlungen zum Mord an der Prostituierten, andererseits um den Taxifahrer Frank und drittens um die Vergangenheit des titelgebenden "Wassermanns". Zwischen den Strängen gibt es viele recht abrupte Szenenwechsel, die das Verständnis etwas schwierig gestalteten. Zur Auflösung gibt es noch eine grosse Wende in der Geschichte, die ich aber ziemlich an den Haaren herbeigezogen fand und mich nicht überzeugen konnte. Auch der Mörder konnte mich nicht begeistern, er wird mit so übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet, dass er schlussendlich anstatt beängstigend nur noch lachhaft wirkt. Bis es aber so weit ist und der Fall aufgeklärt wird, muss sich der Leser erst noch durch die ziemlich zähe Geschichte kämpfen, die sich ohne grosse Spannung in die Länge zieht.


Der Schreibstil des Autors Andreas Winkelmann lässt sich flüssig lesen, auch wenn mich die übergangslosen Szenenwechsel wie erwähnt öfters ins Stocken gebracht haben und die Namen der Figuren stellenweise nervig oft genannt wurden. A propos Namen: ein Kollege der Ermittler heisst Andreas Bader. Auch wenn sich der RAF-Terrorist anders geschrieben hat, wirkt die Aussage "den Namen habe ich noch nie gehört" doch unfreiwillig komisch.
 

Mein Fazit

Zäher Krimi mit unrealistischer Wendung zum Schluss. 

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Er will spüren, wie du dich windest. Wie du zuckst. Wie du stirbst. Er ist der Wassermann. Und er will mit dir tanzen. Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit einem Prostituiertenmord befassen. Die Leiche liegt eingekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses. Auf dem Bauch der Toten ist ein Name eingebrannt. Eine grausige Botschaft an Kriminalhauptkommissar Stiffler, Manuelas Chef. Deren Eifer, den Fall aufzuklären, wird nicht von allen gern gesehen. Da ertrinkt erneut eine Frau, direkt vor Manuelas Augen. Eine unsichtbare Macht zieht das Opfer auf den See hinaus. Was wartet unten in der Tiefe?

Winkelmann, Andreas Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.