Schwarze Diamanten (Taschenbuch)

Der dritte Fall für Bruno, Chef de police

Martin Walker

Übersetzung: Michael Windgassen

Taschenbuch
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Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges' drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten... (weiter)

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Details
AutorIn Martin Walker
Übersetzung Michael Windgassen
Edition 11. Aufl.
Seiten 351
EAN 9783257241808
Sprache deutsch
erschienen bei Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum 22.05.2012
Ursprungstitel Black Diamond
Stichwörter Frankreich
Périgord
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 13 Meinungen

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der dritte Fall für Bruno, Chef de Police
»Was liest Du?«-Rezension von Bellis-Perennis, am 02.05.2015

Der dritte Fall für Bruno Courrèges, den charmanten Dorfpolizisten von St. Denis.

Einer der größten Schätze, die in dieser Gegend hervorragend gedeihen sind die schwarzen Trüffel. Gehandelt werden sie ähnlich wie die Schätze aus der Erde, die Diamanten. Um den Gewinn zu maximieren werden den einheimischen Köstlichkeiten billige asiatische Trüffel beigemengt.

Als einer der Trüffelexperten, ein Freund Brunos, ermordet wird, setzt Bruno alles daran diese Tat so schnell wie möglich aufzuklären. Dabei kommen weiter unlautere Machenschaften wie ans Tageslicht wie die unrühmliche Vergangenheit der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich in Algerien und Indochina.

In diesem Krimi muss Bruno Angst um seinen Arbeitsplatz haben, da die Neuwahl des Bürgermeisters ansteht.

Dafür hat er diesmal mehr Zeit für sein Privatleben. Auch seine Hilfsbereitschaft darf Bruno wieder großzügig ausleben.

Ich finde es nur schade, dass die Bücher so kurz sind.

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Schwarze Trüffel, Bürgermeisterwahl und ein lang zurückliegendes Verbrechen
»Was liest Du?«-Rezension von Uwe, am 09.05.2014

Inhalt:
Aus der fruchtbaren Erde des Périgord entspringt der schwarze Trüffel, der dank seines hohen Wertes auch schwarzer Diamant genannt wird. Verlockend diesen mit billigen Asienimporten zu strecken. Genau dies geschieht und Bruno muss die Ermittlungen aufnehmen. Als Brunos Freund, der Trüffelexperte der Region, ermordet wird, erreicht der Fall ganz andere Tragweite. Die unrühmliche Kolonialvergangenheit in Indochina und ein lang zurückliegendes Verbrechen scheinen eine Rolle zu spielen, doch die Zusammenhänge zu finden, wird Bruno ziemlich lange beschäftigen.

Setting und Stil:
Martin Walker hat wieder interessante Themen gefunden mit denen er sich ausgiebig auseinandersetzen kann. Dem Leser werden wieder neue Seiten des Périgord näher gebracht und Bruno kann erneut auf seine eigene Art glänzen. Interessant sind die Bürgerschaftswahl und die Informationen über die politischen Verhältnisse in Frankreich.
Die Verbindung nach Indochina hätte ich persönlich nicht wirklich gebraucht, mir hätte auch nur der Trüffel-Anteil gereicht, aber da zeigt sich halt Martin Walkers Geschichtsinteresse, wobei sich das Schema dann doch langsam zu wiederholen droht.
Dazu passt, dass auch diesmal Bruno viel Zeit für sein Privatleben hat und der Fall manchmal sehr in den Hintergrund rückt. Aber das gehört inzwischen ja dazu und so darf Bruno bleiben wie er ist.

Charaktere:
Bruno darf diesmal etwas Angst um seinen Arbeitsplatz haben, denn wenn der Bürgermeister verlieren sollte, wäre er wohl auch seinen Platz los.
Pamela mischt sich in die Politik mit ein und schlägt sich dabei nicht wirklich auf seine Seite. Wenn das mal alles gut gehen wird.
Der neue Bürgermeisterkandidat zeigt Potential und mischt die Stadt ganz schön auf. Als neu hinzugekommener Charakter scheint sein Schicksal allerdings festzustehen, oder darf er vielleicht doch länger mitmischen?
Der Trüffelmarkt, seine Charaktere und die geschichtlichen Verwicklungen sorgen für eine Handlungstiefe, in der man sich gut verlieren kann. Saint-Denis besteht wirklich aus einer einmaligen Mischung an Charakteren, zu denen man immer wieder gerne zurückkehrt.

Geschichte:
Wieder hat Martin Walker sich ein interessantes Thema herausgepickt und die Verwicklungen um den schwarzen Trüffel hätten zusammen mit der Bürgermeisterwahl auch alleine das Buch getragen. Wie ich schon erwähnte, fand ich die Verbindung zu dem lang zurückliegenden Verbrechen etwas weit hergeholt und konnte mich mit dieser Ausrichtung der Geschichte nicht wirklich anfreunden. Aber davon sollte sich lieber jeder ein eigenes Bild machen.

Fazit:
Martin Walker hat es wieder einmal geschafft, dass ich mich im Périgord sehr wohl gefühlt habe. Das Thema war interessant, die historische Verwicklung eher störend. Für Fans auf jeden Fall zu empfehlen, Neueinsteiger sollten eher mit dem ersten Teil beginnen. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile und die weitere Zeit, die ich mit Bruno verbringen darf.

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Was haben Trüffeln mit Frankreichs Kolonialkrieg in Vietnam und mit chinesischen Triaden zu tun? Die Lösung von Bruno Courrèges' drittem Fall ist so tief vergraben wie die legendären schwarzen Diamanten unter den alten Eichen im Périgord - und genauso schwer zu finden.

Martin Walker, geboren 1947 in Schottland, ist Schriftsteller, Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und war 25 Jahre lang bei der britischen Tageszeitung 'The Guardian'. Er ist im Vorstand eines Think Tanks für Topmanager in Washington. Seine 'Bruno'-Romane erscheinen in 15 Sprachen.