Ostfriesenfluch (Taschenbuch)

Der zwölfte Fall für Ann Kathrin Klaasen. Kriminalroman

Taschenbuch
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Spannend, raffiniert und tief verwurzelt in einer einzigartigen Landschaft: "Ostfriesenfluch" ist der neue Kriminalroman von Nummer 1- Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf mit Ostfrieslands berühmtester Kommissarin Ann Kathrin... (weiter)

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Details
AutorIn Klaus-Peter Wolf
Edition 5. Aufl.
Seiten 507
EAN 9783596036349
Sprache deutsch
erschienen bei FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum 08.02.2018
Stichwörter Ostfriesland
Ann Kathrin Klaasen
Lösegeldforderung
Entführung
Aurich
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 20 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.5 |  4 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  16 Bewertungen

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4 Sterne
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1 Stern

Spannend, rasant, lustig – ein Krimi, den man lesen sollte.
»Was liest Du?«-Rezension von Elisabeth Bulitta, am 16.06.2019

Mit „Ostfriesenfluch“ präsentiert Klaus-Peter Wolf Ann Kathrin Klaasens zwölften Fall; dieser Band ist im Februar 2018 als FISCHER Taschenbuch erschienen und umfasst 512 Seiten.

Eingesperrt in einem Erdloch. So fristen die Frauen ihr Dasein. Niemand scheint sie zu vermissen – bis eines Tages eine von ihnen nackt und erschossen an einem Rapsfeld gefunden wird. Die Ermittlungen kommen in Gang, und es stellt sich Frage: Was will der Entführer bezwecken? Lösegeld fordert er jedenfalls nicht, stattdessen schickt er Pakete mit ihrer Kleidung an Bekannte. Eine Jagd quer durch Ostfriesland beginnt, und die Zeit scheint den Ermittler/innen davonzulaufen.

Wie immer schafft es Klaus-Peter Wolf, den Spannungslevel von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten. Überraschende Wendungen, da scheint der Täter entlarvt worden zu sein, entpuppt sich aber als der falsche, und Up and Downs während der Ermittlungsarbeiten sowie im Leben der Protagonisten lassen Leserinnen und Leser kaum zur Ruhe kommen. Die Arbeit am Kriminalfall wird immer wieder unterbrochen durch Schilderungen der Gefangenschaft der Opfer, die bei den Lesenden Beklemmung hervorrufen. Durch den Perspektivwechsel zum Täter, über dessen wahre Identität man lange im Unklaren bleibt, wird ein guter Einblick in dessen Psyche geboten. Auch ist dessen Verzweiflung, als ihm alles entgleitet, zum Greifen nah. Sein Motiv ist aus dessen Sicht zwar nachvollziehbar, erschien mir beim Lesen aber leider als etwas abgedroschen.

Auch das Privatleben des Paares Klaasen/Weller kommt wieder einmal nicht zu kurz. Kaum scheint Ann Kathrin sich ein wenig gefangen zu haben, ziehen wieder einmal dunkle Wolken auf dem Horizont auf, dieses Mal in Bezug auf ihre Gesundheit. Ihre Art, auch zusammen mit Weller, Verdächtige zu vernehmen, ist wiederum faszinierend zu lesen und zeigt, warum sie als Vernehmungsexpertin gilt. Ihre Alleingänge beweisen, dass sie jenseits aller Konventionen eine gute Ermittlerin ist. Trotz der Bezüge zu den Vorgängerbänden sind Zusammenhänge auch ohne deren Kenntnis verständlich, flechtet Wolf doch alles Wissenswertes in die aktuellen Ereignisse ein.

Erneut ist auch dieser Band durchzogen von humoristischen Einlagen. Der Humor driftet zwar ab und an ins Slapstickhafte ab, was ansonsten nicht meinem Geschmack entspricht, auch an Rupert, der vor allem durch seine selbstüberschätzenden und derben Bemerkungen für die komischen Elemente sorgt, mögen sich die Geister scheiden, alles in allem musste ich allerdings beim Lesen mehrmals laut auflachen. Hier wird m.E. ersichtlich, dass der Autor eben ein echtes Kind des Ruhrpotts ist.

Sprachlich lässt sich auch dieser Teil flüssig und flott lesen, ohne dass an die Leser/innen besondere Ansprüche gestellt werden.

Das Cover, das Strandkörbe zeigt, versprüht Lokalkolorit, welches ich während des Lesens dieses Mal allerdings ein wenig vermisst habe, und passt daher gut zu der Reihe.

Mein Fazit: Ein weiteres Mal sorgt Klaus-Peter Wolf mit diesem Krimi für spannende, rasante und lustige Unterhaltung, er sollte jedoch aufpassen, dass er, was den Humor betrifft, den Bogen nicht überspannt. Für Fans dieser Ostfriesen-Reihe ein Muss, für alle anderen Krimileser/innen gibt es von mir mit dreieinhalb von fünf Punkten eine klare Leseempfehlung.

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Durchgehend spannend, aber leider manchmal ziemlich unglaubwürdig
»Was liest Du?«-Rezension von KimVi, am 30.03.2018

Eine nackte Frau wird erschossen in einem Rapsfeld aufgefunden. Ann Kathrin Klaasen und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Dabei finden sie heraus, dass der Ehemann seine Frau schon einige Zeit nicht mehr gesehen hat, bisher aber davon ausging, dass sie ihn und die Kinder für einen Liebhaber verlassen hat. Als auf den Witwer geschossen wird, überschlagen sich die Ereignisse. Der Liebhaber gerät ins Visier der Ermittlungen. Doch Ann Kathrin Klaasen stellt schon bald fest, dass mehr hinter dem Ganzen stecken muss, denn es werden weitere Frauen vermisst, deren Verschwinden von ihren Ehemännern ebenfalls nicht gemeldet wurde, da auch diese davon ausgehen, dass die Frauen durchgebrannt sind. Ein Paket, mit den Kleidungsstücken der verschwundenen Frauen, ist der einzige Hinweis auf einen Zusammenhang. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

 

"Ostfriesenfluch" ist bereits der zwölfte Fall für Ann Kathrin Klaasen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie allerdings auch ohne Vorkenntnisse lesen. Wenn man an der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Charaktere interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der empfohlenen Reihenfolge. 

Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt mühelos, denn der Autor versteht es hervorragend, die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen. Man beobachtet hier eine Frau, die offensichtlich auf der Flucht ist und um ihr Leben rennt. Dadurch ist man sofort mitten im Geschehen und möchte unbedingt erfahren, wer der Jäger ist und was ihn zu dieser Tat treibt. Auch dieser Fall wird wieder aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Als Leser hat man dadurch zwar mehr Hintergrundwissen als das Ermittlerteam, aber dennoch wird nicht zu viel verraten, sodass man gespannt die Ermittlungen verfolgt und gemeinsam mit Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team im Dunklen tappt. Der Fall hält einige Überraschungen bereit. Langweilig wird es also nie. Allerdings kommt es bei diesem Band zu einigen Szenen, die übertrieben und dadurch unglaubwürdig wirken. Ann Kathrin Klaasen ist ja für ihre Alleingänge bekannt und lässt sich von niemanden in ihre Ermittlungen reinreden, doch dieses Mal schießt sie dabei mehrmals über das Ziel hinaus und sorgt dadurch für unglaubwürdige Einsätze, die im wirklichen Leben so sicher niemals stattgefunden hätten. 

Es gelingt dem Autor auch in diesem Fall wieder, die Charaktere so lebendig zu beschreiben, dass man sie spontan vor Augen hat. Man kann sich deshalb ganz auf die Handlung einlassen und die durchgehend vorhandene Spannung genießen. Zur Auflockerung gibt es auch wieder einige Szenen, bei denen man ganz spontan schmunzeln muss. 

Ich habe bereits einige Bände der Reihe gelesen und es hat mir wieder gut gefallen, die altbekannten Charaktere zu beobachten und mich auf den spannenden Fall einzulassen. An der Spannung habe ich auch überhaupt nicht auszusetzen, denn ich konnte durchgehend mitfiebern und bin deshalb förmlich durch das Buch geflogen. Allerdings gab es, für meinen Geschmack, in diesem Fall einfach zu viele Szenen, die auf mich übertrieben und dadurch extrem unglaubwürdig wirkten. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb auch nur drei von fünf möglichen Sternen. 

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Spannend, raffiniert und tief verwurzelt in einer einzigartigen Landschaft: "Ostfriesenfluch" ist der neue Kriminalroman von Nummer 1- Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf mit Ostfrieslands berühmtester Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Die Nummer 1 der SPIEGEL- Bestsellerliste Er entführt Frauen, aber er tötet sie nicht. Er stellt noch nicht einmal eine Lösegeldforderung. Er schickt nur ein Paket mit den Kleidungsstücken der Betroffenen. Das löst Panik aus, denn niemand versteht, was er will. Sind die Frauen wirklich entführt worden, oder sind sie abgehauen, weil sie ihrem Leben eine neue Richtung geben wollten? Hier zerstört einer systematisch glückliche Beziehungen, denkt sich Ann Kathrin. Sie scheint zu ahnen, worauf es der Entführer abgesehen hat. Aber wie kann sie ihn fassen? Ein psychopathischer Täter, der das Glück der anderen zerstören will: Perfide und raffiniert zeichnet Nummer Eins-Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf das Psychogramm einer verwundeten Seele.

Wolf, Klaus-Peter Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.