Saturday

Saturday (Taschenbuch)

Roman

Ian McEwan

Übersetzung: Bernhard Robben

Taschenbuch
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Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf... (weiter)

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Details
AutorIn Ian McEwan
Übersetzung Bernhard Robben
Edition 3. Aufl.
Seiten 386
EAN 9783257236279
Sprache deutsch
erschienen bei Diogenes Verlag AG
Erscheinungsdatum 04.2007
Ursprungstitel Saturday
Serien Diogenes Taschenbücher
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 7 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  1 Rezension
davon Bewertungen:
Ø 4 |  6 Bewertungen

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1 Stern

Für mich brauchte der Roman seine Zeit um sich zu entfalten
»Was liest Du?«-Rezension von Carolin, am 11.12.2014

Mit diesem Roman von McEwan habe ich mich lange schwer getan. Erst so etwa im letzten Drittel gab es eine gelungene Wendung die auch das vorhergegangene in einem anderen Licht beleuchtet hat.Desweiteren hat es sicher auch geholfen das ich nun länger dran geblieben bin und so das große Ganze besser durchschauen konnte. Wie bei McEwan zu erwarten, ist der Roman keine Lektüre für mal so nebenbei. 

Zeitweise hat mich das ganz Konzept des Romans sehr an Mrs. Dalloway von Virginia Woolf erinnert. Zwar weniger düster und traurig, aber die starke Fokussierung auf Henry und seine Erlebnisse an diesem einen Tag, das war schon daran orientiert würde ich mal behaupten. Überhaupt fand ich gerade auch die Idee einen einzigen Tag zu beschreiben sehr schön. Er lässt sich dann auch viel Zeit für die einzelnen Begebenheiten und manchmal hat man fast das Gefühl eigentlich mehrere Tage erlebt zu haben um dann doch wieder darauf aufmerksam gemacht zu werden das dem gar nicht so ist. Schön fand ich dabei auch das Henry und seine Familie zwar einerseits durchaus außergewöhnlich sind - immerhin haben wir hier mehrere Künstler mit großem Talent - aber doch auch recht normal. Eine gute Mischung also. 

Trotzdem, ich hatte schon irgendwie meine Schwierigkeiten in die Handlung zu finden und manchmal kam es mir auch etwas zäh vor. Der Bruch kommt eigentlich erst wenn der Tag schon fast zu Ende ist. Ab da ist die Veränderung spürbar die auch in der restlichen Handlung ihren Nachklang hat. Das ist ein sehr schlauer Kniff des Autors um ohne es direkt anzusprechen eben diese Veränderung klar zu machen. Ab diesem Punkt war ich dann auch richtig in der Handlung verfangen und ich habe mich gefragt was mir vorher nicht so gefallen hatte. Ich kann es immer noch nicht so ganz mit Bestimmtheit sagen und weiß eben nur ab wann es sich anders verhält. 

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Henry Perowne, 48, ist ein zufriedener Mann: erfolgreich als Neurochirurg, glücklich verheiratet, zwei begabte Kinder. Das einzige, was ihn leicht beunruhigt, ist der Zustand der Welt. Es ist Samstag, und er freut sich auf sein Squashspiel. Doch an diesem speziellen Samstag, dem 15. Februar 2003, ist nicht nur die größte Friedensdemonstration aller Zeiten in London. Perowne hat unversehens eine Begegnung, die ihm jeden Frieden raubt ...

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Seit seinem Welterfolg 'Abbitte' ist jeder seiner Romane ein Bestseller. Zuletzt kamen Verfilmungen von 'Am Strand' (mit Saoirse Ronan) und 'Kindeswohl' (mit Emma Thompson) in die Kinos. Ian McEwan ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.