Drecksspiel

Drecksspiel (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Schlüssel rasseln an der Tür. "Ich hab mich hübsch gemacht", wispert Hannah, während ihr Mann Philip hinter ihr den Raum durchquert. Seine Hand streift ihren Nacken. Sie neigt den Kopf und ... sieht... (weiter)

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Details
AutorIn Martin Krist
Seiten 400
EAN 9783548285375
Sprache deutsch
erschienen bei Ullstein TB
Erscheinungsdatum 09.10.2013
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 104 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.1 |  46 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  58 Bewertungen

5 Sterne
( 13 )
4 Sterne
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3 Sterne
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Dreckiges Spiel vieler Leute
»Was liest Du?«-Rezension von AKRD, am 29.01.2016

Caro muss mitansehen, wie Ilanka ermordet wird, weil sie nicht preisgeben will, wo sich ein gewisser Markus versteckt. Auch Caro wird diese Frage gestellt, doch sie kann sie nicht beantworten. Oder will sie es nicht und spielt hier nur die Unwissende ?

Philips Graphikstudio ist pleite und er reist überstürzt mit Frau Hannah, Baby Millie und Hund Bootsmann ab. Was ist passiert, dass diese Flucht nötig gemacht hat ?

Toni, 2x geschieden und drei Kinder, vergnügt sich oft mit Leyla, einer 19-jährigen Prostituierten, die ihm dann mitteilt, sie sei schwanger von ihm. Zudem scheint er ernsthafte Probleme zu haben, die dunkle Gestalten veranlassen, ihn zu beobachten. Hat er Schulden ? Oder etwas mitangesehen, das er nicht hätte sehen sollen ?

David Gross observiert einen Mann und dringt in seine Wohnung ein.

Viele Personen und erstmal kein Zusammenhang ersichtlich. Sowas verwirrt mich immer ein Stück weit, so dass ich solche Bücher eigentlich immer recht schnell wieder abbreche, aber Martin Kristen hat eine Art an sich, die mich dann doch zum Weiterlesen veranlasst hat.

Alle haben irgendwie etwas zu verbergen und der Autor fügt ihre Geschichten spannend zu einer großen zusammen. Das geschieht zwar nicht unter rasender, nervenzerfetzender Spannung, ist aber dennoch fesselnd geschrieben, jedenfalls für mich. Ich brauche nicht immer unbedingt den „Nägelkau-Faktor“, solange das Buch mich ansonsten recht gut fesselt und das war hier durchaus der Fall.

Dafür gibt es von mir vier Sterne.

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Drecksspiel - leider war das Buch auch ähnlich...
»Was liest Du?«-Rezension von Trucks, am 27.11.2015

Hannah ist mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter anscheinend geflüchtet und macht sich gerade hübsch, als blutbeschmierte Handschuhe sie von hinten packen... Wirklich ihr Mann ? Warum ist er blutverschmiert ? Oder ist es ein Verfolger, der sie ausfindig gemacht hat, obwohl sie so vorsichtig waren ? Wovor sind sie überhaupt geflohen ? Ihre Tochter ist nebenan und sie muss um ihr beider Leben bangen...

Auch Toni scheint Einiges auf dem Kerbholz zu haben, denn er wird von Häschern verfolgt, die sicherlich nichts Gutes mit ihm vorhaben... Ein gewisser Miguel möchte mit ihm reden, wohl eine Rotlichtgröße...

Wenn man so will, sind hier verschiedene Schicksale miteinander verknüpft.

Das hört sich erst einmal spannend an und genau das hatte ich mir auch erhofft, aber naja...gut...

Zwei Sterne kann ich leider hier nur vergeben, denn „Drecksspiel“ hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt.

Ich hatte einen spannenden Thriller erwartet und bekam dafür leider nur einen mauen Krimi, der mich in puncto Logik doch wirklich vor die Frage stellte, ob der Autor den Leser veräppeln möchte...

Ich bin nun wahrlich niemand, der jedes Wort analysiert und auf die Goldwaage legt, aber selbst mir ist rasch aufgefallen, dass der Autor es an Logik ordentlich mangeln ließ... Ich habe einfach schon weit bessere Thriller gelesen, die diesen Namen auch verdient hatten. Dieser zählt leider nicht dazu für mich, sorry.

„Leise Spannung“ finde ich ja gar nicht verkehrt, aber dann muss diese entweder konsequent durchgezogen werden und mich trotzdem irgendwie an das Geschehen „fesseln“ - aber hier ist das leider nicht der Fall gewesen.

Ich kam nur schwer mit dem Buch in Gang und habe es auch nur zuende gelesen, weil ich es rezensieren musste. Hätte ich es gekauft, ich hätte es weit eher abgebrochen.

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Schlüssel rasseln an der Tür. "Ich hab mich hübsch gemacht", wispert Hannah, während ihr Mann Philip hinter ihr den Raum durchquert. Seine Hand streift ihren Nacken. Sie neigt den Kopf und ... sieht Handschuhe voller Blut. Finger schließen sich um ihre Kehle. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie an einen Stuhl gefesselt. Vor ihr ein fremder Mann. Nur ein Gedanke peinigt sie in diesem Moment: Er darf Millie nicht finden! - Hannahs Tochter schläft im Zimmer nebenan. Seit der Expolizist David Gross vor Jahren untertauchen musste, arbeitet er als diskreter Problemlöser. Diesmal ist es ein grauenvoller Entführungsfall ...

Martin Krist ist das Pseudonym des erfolgreichen Schriftstellers Marcel Feige. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Er lebt in Berlin.